Mangelnde Chancenverwertung sorgt für Niederlage gegen Molniya

Mangelnde Chancenverwertung sorgt für Niederlage gegen Molniya

Fotos: BSWW

 

Rostocker Robben – BSC Molniya 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)

Nachdem wir gestern einen torreichen Auftaktsieg feiern durften, wollten im zweiten Spiel des Euro Winners Cup gegen BSC Molniya einfach keine Tore fallen. Das Spiel begann denkbar schlecht für uns, als der spanische Torjäger Edu Suárez direkt im ersten Ball seine Fähigkeiten zeigte, einen langen Ball mit astreinem Touch hochnahm und per Fallrückzieher zum 0:1 vollendete. Drei Minuten später war es erneut Edu, der einen unsauberen Spielaufbau von uns abfing und aus spitzem Winkeln einnetzte. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs ließen wir hinten relativ wenig zu, scheiterten in der Offensive aber zu häufig am Gegenspieler, Aluminium oder an uns selbst. Darüber hinaus blieben

Im zweiten Drittel sollten keine Tore fallen, obwohl sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Doch wieder verpassten wir es, denn Ball im gegnerischen Tor unterzubringen und konnten uns im Gegenzug ein ums andere Mal bei Schrödi bedanken, der den Kasten sauber hielt. Dementsprechend ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand ins letzte Drittel.

Und auch hier sollte sich der rote Faden weiter durchs Spiel ziehen. Wir kamen des Öfteren in aussichtsreihe Abschlussposition, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Erst als wir nach einem Fallrückzieher von Casper einen Hand-Neunmeter zugesprochen kamen, konnte unsere dänische Nr. 7 den Fluch vom Punkt brechen. Dies sollte der Startschuss einer Aufholjagd in den letzten Minuten werden, die jedoch jäh durch eine Unachtsamkeit in Form eines zweiten Rückpasses zum Torwart unterbrochen wurde, denn Antonio, der zweite spanische Toppstar im Team, ließ sich die Freistoßgelegenheit vom Mittelpunkt nicht nehmen. Das 1:4 in letzter Sekunde durch einen weiteren, von Hansi verursachten Hand-Neunmeter war dann ebenso unglücklich wie unnötig.

Insgesamt müssen wir festhalten, dass wir erneut nicht unsere beste Leistung gezeigt haben. Hinzu kam das bereits angesprochene Abschlusspech und die Tatsache, dass wir es im Moment nicht schaffen, die Schiedsrichter auf unsere Seite zu ziehen und so in 50/50-Entscheidungen einen Pfiff mehr als der Gegner zu bekommen.

Morgen geht es gegen CS Djoker aus Moldawien um den Einzug ins Achtelfinale und mit einem Sieg wären wir sicher in der Runde der letzten 16.

Mülling, Schröder – Krötsching, Jørgensen (1), Rönsch, Körner, H. Knüppel, Baaske, Damm, Thürk, Körner