Tabellenführung in Norderstedt verteidigt

Tabellenführung in Norderstedt verteidigt

Nach dem aufregenden Wochenende in München, an dem wir die Tabellenspitze zurück erobern konnten, blieb nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Der Hamburger SV hatte zum Heimspieltag nach Norderstedt geladen und wir hatten in zwei Partien mehr Mühe, als uns lieb gewesen wäre.

 

Rostocker Robben – SandBall Leipzig 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)

Dieses Spiel ließ uns, trotz des 6:0-Erfolgs, in eigentlich abgelegt geglaubte Muster fallen, denn es war wieder einmal wie verhext: Wir haben das Tor einfach nicht getroffen. Von Beginn an waren wir das spielbestimmende Team und gaben Richtung sowie Tempo vor, vergaben aber Chance um Chance. Wieder einmal war es Spielertrainer Svenni, der den Bann des ersten Tores endlich brach. Wer jetzt aber mit einem Feuerwerk rechnete, lag falsch. Lediglich Nico schaffte es, den Ball mit einem verwandelten Freistoß erneut im Leipziger Netz unterzubringen.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild: Wir stehen hinten recht sicher und können die wenigen SandBall-Chancen entschärfen, machen aber vorn einfach die Buden nicht. Totti und Casper schafften es dann aber doch noch und ließen uns mit einem Vier-Tore-Vorsprung ins letzte Drittel gehen. Auch hier führte sich der rote Faden fort und es gelang uns lediglich, die Tore fünf (erneut Casper) und sechs (Ranger) folgen zu lassen.

Damit endete dann auch eine unattraktive Partie mit dem besseren Ende für uns.

Mülling, Schröder – Rönsch (1 Tor), Krötsching, Ploog (1), Dahnke (1), Körner (1), Knüppel, Jørgensen (2)


 

Rostocker Robben – GO Rhein-Main Beachsoccer 4:3 (2:1, 0:1, 2:1)

Nachdem wir am Samstag etwas holprig ins Spieltagswochenende gestartet sind, wollten wir am Sonntag gegen GO Rhein-Main ein anderes Gesicht zeigen, was uns aber leider nicht wirklich gelang. Unser Spielertrainer ging wieder voran und besorgte das wichtige 1:0 per Freistoß, ehe Casper, ebenfalls mit einem Freistoß, zum 2:0 erhöhen konnte. Doch diesmal leisteten wir uns in der Defensive fahrlässige Fehler, von denen der Gegner einen direkt mit dem Anschlusstreffer bestrafte. Mit einer knappen 2:1-Führung ging es dann in die Pause.

Im nächsten Durchgang mussten wir dann sogar den Ausgleich per Freistoß hinnehmen. Also musste das letzte Drittel die Entscheidung bringen, denn so langsam lief uns die Zeit davon. Krischi sorgte mit einem Fallrückzieher nach einer Ecke für die erneute Führung, die aber nicht lange hielt, denn auf der anderen Seite stimmte unsere Defensivzuordnung bei einer gegnerischen Ecke nicht. Wir ließen die Köpfe nicht hängen und konnten durch Svenni erneut in Führung gehen, doch um diese Führung mussten wir bis zum Schlusspfiff bangen, denn GO Rhein-Main drückte bis zuletzt. Glücklicherweise konnten die Hessen aber keine ihrer Möglichkeiten nutzen und wir gingen trotz unserer wohl schlechtesten Saisonleistung als Sieger vom Platz.

Wer sich dennoch die Spielzusammenfassung anschauen möchte, wird bei DFB.tv ab Minute 04:05 fündig.

Schröder – Rönsch, Krötsching, Ploog, Dahnke, Körner (2 Tore), Knüppel, Meier, Thürk (1), Jørgensen (1)


 

Was bleibt von diesem Wochenende hängen? Zum einen war es unglaublich wichtig, trotz zweier schwacher Leistungen unsererseits jeweils drei Punkte mit nach Hause zu holen, denn der Kampf ums Final Four ist so eng wie nie, wie ein Blick auf die Tabelle verrät. Darüber hinaus kam dieser Dämpfer nach dem kleinen Höhenflug vom Wochenende davor vielleicht genau zur richtigen Zeit, um, den Fokus erneut etwas zu schärfen und den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Dafür haben wir nun fünf Wochen Zeit, denn die Deutsche Beachsoccer-Liga macht Pause bis zum 3./4. August, wenn es für uns nach Düsseldorf an den Unterbacher See geht. Doch wir bleiben nicht untätig, denn neben vielen, vielen Trainingseinheiten stehen noch ein paar Events im Kalender.

Am 20./21. lädt der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern zur Landesmeisterschaft an den AOK Active Beach in Warnemünde. Doch es geht nicht nur um Titel. Das gesamte Wochenende steht unter dem Motto der Vielfalt, wenn am Samstag auf den Nebenplätzen ein Inklusions- und am Sonntag ein Integrationsturnier gespielt wird. Nebenbei werden auch schon die ersten Spenden fürs diesjährige robBENEFIZ gesammelt. Neben unserer ersten Mannschaft sind natürlich auch unsere Amas mit am Start. Außerdem haben wir noch eine kleine Überraschung für euch, die wir jetzt aber noch nicht verraten wollen.

Sollten wir es schaffen, unseren Landesmeistertitel zu verteidigen, dürfen wir ein Wochenende darauf erneut bei der Nordostdeutschen Meisterschaft in Zinnowitz teilnehmen, bei dem wir dann ebenfalls als Titelverteidiger ins Rennen gehen würden. Darüber hinaus wird dort ein Startplatz für das Finale der Deutschen Beachsoccer-Tour, welches parallel zu Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft am 24. und 25. August in Warnemünde gespielt wird, vergeben.

Darüber hinaus startet am 22. Juli unser AOK Robben Camp für kleine Ostseehammer und alle, die es werden wollen. Alle Infos dazu gibt es HIER.

Ihr seht, auch wenn die Liga Pause macht, bekommt ihr die volle Ladung Beachsoccer. Wir sehen uns am Strand.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Foto: Ostsehpic-Fotografie

 

Nach dem fabelhaften vergangenen Wochenende im Munich Beach Resort mit zwei Siegen für uns blieb in dieser Woche nicht viel Zeit für Erholung. Spannung hoch halten lautete Coach Körners Devise, sodass trotz hochsommerlicher Temperaturen drei Trainingseinheiten angesetzt wurden. Doch glücklicherweise haben wir mit unserem Trainingsplatz am AOK Active Beach nicht nur den schönsten der Liga, sondern auch den mit der besten Lage. Denn was gibt es nach einer anstrengenden Trainingseinheit schöneres, als sich mit einem Sprung in die Ostsee abzukühlen? Somit gehen wir optimal vorbereitet die kommenden Aufgaben an diesem Wochenende in Norderstedt an, denn der Hamburger SV hat zum Heimspieltag geladen.

 

Samstag, 29.06.2019, 16:15 Uhr: Rostocker Robben – SandBall Leipzig

Foto: Facebook SandBall Leipzig

 

In der Liga seit: 2014

Größter Erfolg: Sachsenmeister 2018

Unsere Ligabilanz: 5 Spiele, 5 Siege, 48:16 Tore

Wichtigste Spieler: Sebastian Zenker, Matthias Gothe
 

 

Traditionell sind die Sachsen im Allgemeinen ja nicht unbedingt unsere Freunde, aber diesen Jungs aus dem Freistaat zollen wir Respekt. Seit 2014 kämpfen sie in der Liga Spieltag für Spieltag um Punkte, nicht selten gab es übel und zweistellig auf die Mütze. Doch anstatt sich zu bemitleiden oder anzuschnauzen, klopfen sich die Sandballer einfach den Sand ab und stehen beim nächsten Spieltag mit der gleichen Motivation wieder auf dem Platz.

Auch wenn es die Tabelle am Ende der letzten Saison nicht unbedingt verrät: 2018 gehörte zumindest sportlich und spielerisch zu den besten Jahren der Vereinsgeschichte, denn lediglich in zwei Spielen mussten die Leipziger deutliche Niederlagen verkraften. In allen anderen Partien betrug der Abstand zwischen ihnen und dem Gegner maximal drei Tore. Auch wir konnten lediglich mit 9:6 gewinnen und mühten uns am ersten Spieltagswochenende unnötig ab.

In den vergangenen Jahren war Torwart Markus Brand der sicherere Rückhalt im Kasten der Leipziger ist, kann in dieser Saison aber nicht in gewohnter Form eingreifen. Daher muss Sebastian Zenker das Tor hüten, obwohl er eigentlich auf dem Feld zu Hause ist. Doch das Experiment scheint zu gelingen, denn mittlerweile haben die Jungs sechs Punkte auf dem Konto, die allesamt durch zwei Erfolge am ersten Spieltag der neuen Saison in Warnemünde gesammelt wurden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist Mittelfeldmann Matthias Gothe, der bisher zwölf Tore erzielen konnte und so schon einige Favoriten ärgerte, sodass aktuell ein ordentlicher achter Platz zu Buche steht.


 

Sonntag, 30.06.2019, 14:00 Uhr: Rostocker Robben – GO Rhein-Main

Foto: GO Rhein-Main Beachsoccer

 

In der Liga seit: 2018

Größter Erfolg: Hessenmeister 2018 & 2019

Unsere Ligabilanz: 1 Spiel, 1 Sieg, 10:0 Tore

Wichtigste Spieler: Anton Kniller, Georgi Lovchev
 

GO Rhein-Main Beachsoccer ist eines der zwei Teams, die erst in der vergangenen Saison zum Ligabetrieb hinzugestoßen sind und wie es immer ist mit neuen Teams gilt die erste Spielzeit vor allem als Standortbestimmung. Am Ende standen die Jungs aus Frankfurt auf Platz 9 und konnten somit drei Mannschaften hinter sich lassen.

GO Rhein-Main ist die Strandfußballabteilung des 650 Mitglieder starken Fußballvereins Germania Ober-Roden aus dem südhessischen Rödermark und auf Initiative der Nationalspieler Anton Kniller, Georgi Lovchev und Dariush Urban entstanden. Die ehemaligen Beach Royals aus Düsseldorf planten schon länger, ein eigenes Team in der Nähe ihrer Wahlheimat an den Start zu bringen. Neben den drei bekannten Sandfußballern setzt sich das Team vor allem aus Mitgliedern der Fußball- und Futsalabteilung zusammen.

So sind vor allem die drei erfahrenen Spieler Kniller, Lovchev und Urban in der Pflicht, die jungen Wilden zu führen und aus dem Kader ein konkurrenzfähiges Beachsoccer-Team zu formen. So konnte sich beispielsweise auch Salko Martinez in den Notizblock des Bundestrainers spielen. Für uns wird dieses Spiel keinesfalls ein Selbstläufer.


 

Gespielt wird an diesem Wochenende wieder auf der Paul-Hauenschild-Anlage des Hamburger SV in der nördlich von Hamburg gelegenen Stadt Norderstedt. Neben unseren Spielen stehen einige direkte Duelle unserer Verfolger an. So bekommt es Ibbenbüren mit Hertha BSC und den Bavaria Beach Bazis gleich mit zwei punktgleichen Gegnern zu tun, darüber hinaus hofft Real Münster beim Duell gegen die Bazis auf Big Points. Alle Spiele und die Tabelle gibt es HIER.

Für uns ist es die nach zwei langen Touren in den Süden von Bayern die kürzeste Auswärtstour der Saison, sodass wir uns auf zahlreiche Unterstützung vor Ort freuen. Danach macht die Deutsche Beachsoccer-Liga erstmal Pause, denn für die Nationalmannschaft steht die WM-Qualifikation in Moskau an. Für uns geht es dann am 20./21. Juli mit der Landesmeisterschaft in Warnemünde weiter. Doch vorher seid ihr an der Reihe: Am Sonntag, den 7. Juli um 12:00 Uhr seid ihr alle herzlich zum offenen Training eingeladen und könnt euch und euer Können unter Beweis stellen. Weitere Infos dazu folgen in den nächsten Tagen.

OuOuOu!

„Amas“ mit respektablem fünften Platz in Natendorf

„Amas“ mit respektablem fünften Platz in Natendorf

Natendorf in der Lüneburger Heide: Knappe 750 Einwohner, eine Kirche, ein Dorfteich – und ein verdammt verrückter Haufen beim SV Frischauf Natendorf. Robbenfans der ersten Stunde werden sich dran erinnern, 2011 und 2012 feierten wir hier nicht nur auf dem Feld einige unserer ersten Erfolge und lieferten uns wahre Schlachten gegen die Beachdiver Braunschweig oder Beachkick Berlin. Wir belegen sogar trotz siebenjähriger Abstinenz noch immer Platz 13 in der ewigen Tabelle des Turniers.

Nun waren also unsere Rostocker Robben Amateure an der Reihe, den engen Käfig zu betreten, den „Tempel des Wahnsinns“ lebend zu verlassen und die hanseatische Ehre zu verteidigen. Zum ganz großen Wurf hat es zwar nicht gereicht, am Ende steht aber ein solider fünfter Platz zu Buche.

Nachdem Fortuna Fliesentisch Natendorf im ersten Spiel mit 2:1 besiegt werden konnte, hieß es aufgrund der Gruppenkonstellation zunächst einmal knappe vier Stunden warten, bis die nächste Partie auf dem Spielplan stand. Gegen Maggis United Barendorf setzte es dann die erste und einzige Niederlage in der Gruppenphase, die die Amas offensichtlich wach rüttelte. 6:0 wurde BuK Söhgen Lüneburg geschlagen und auch die Vorjahressieger der Golden Sand Warriors Lüneburg fanden beim 3:2-Erfolg kaum ein Durchkommen. Das Weiterkommen war damit perfekt und der Abend wartete darauf, bei einem erfrischenden Getränk gemütlich beendet zu werden.

Am nächsten Morgen konnte auch das letzte Gruppenspiel mit 5:1 gegen TuS Hermannsburg gewonnen werden, sodass die Amas als drittbester Gruppenerster ins Achtelfinale einzogen. Hier hieß der Gegner wieder BuK Söhgen Lüneburg, wieder konnte gewonnen werden, wenn auch diesmal etwas knapper mit 4:3. Viertelfinalgegner Traktor Worp Nordkreis Uelzen sollte, weitergekommen als zweitbester Gruppenvierter, eigentlich keine größere Hürde sein, erwies sich dann aber doch als Endstation im Turnier, denn diesmal hatten die Amas mit 3:4 das Nachsehen. Laut Stürmer Niklas Witt war das Turnieraus „total unnötig.“, aber so ist nunmal der Sport.

Die Golden Sand Warriors Lüneburg konnten ihren Titel dann schlussendlich auch verteidigen, obwohl Finalgegner Morten & Friends Ebstorf mit Alexander Basiel den unangefochtenen Torschützenkönig (37 Turniertreffer, aber keinen gegen die Amas) in ihren Reihen hatten. Hätte er auch mal so in Nazaré genetzt. ;)

Die Amas spielten mit: Zimmermann – Hoffmann (5 Tore), Kornell, Oelschlägel, T. Lange (3), M. Lange, Kunstmann, Meier (9), Witt, Draeger, Neumann (9) – Trainer: Golla

Wir gratulieren dem SV Frischauf Natendorf an dieser Stelle zum 100. Vereinsgeburtstag. Was das Team um den Vorsitzenden Matthias Plank dort Jahr für Jahr auf die Beine stellt, sucht ohne Zweifel deutschlandweit seinesgleichen. Wir wünschen euch nur das Beste für das kommende Jahrhundert und schauen im nächsten Jahr gern wieder vorbei, sollte es der Kalender hergeben.

OuOuOu!

Gutes Spiel reicht nicht zum Punktgewinn gegen Levante

Gutes Spiel reicht nicht zum Punktgewinn gegen Levante

Rostocker Robben – Levante UD 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

Im zweiten Gruppenspiel beim Euro Winners Cup in Nazaré gegen den spanischen Meister aus Levante kommen wir trotz starker Leistung nicht über eine 0:3-Niederlage hinaus, haben aber für das letzte Duell am morgigen Dienstag nochmal Selbstvertrauen tanken können.

Das Spiel ging direkt ohne Abtastphase in die vollen, den spanischen Anstoß konnte Thilo mit einer Parade jedoch entschärfen. Unsere erste Chance ließ nicht lange auf sich warten, Hansis Schuss segelte aber knapp am langen Eck vorbei. Nach vier Minuten klingelte es dann das erste Mal, leider in unserem Kasten. Ein Schuss von Thilo kam postwendend zurück, unser Schlussmann wusste sich nicht anders zu helfen, als den spanischen Stürmer zu foulen und kassierte dafür zu Recht die Gelbe Karte. Den fälligen Freistoß versenkte Edu Suárez routiniert ins linke untere Eck. Dem 0:2 durch eben jenen Suárez ging eine komische Situation voraus. Svenni eroberte den Ball im Mittelfeld und kann frei vor dem Tor abschließen, der spanische Nationalkeeper Dona aber entschärfte die Situation. Ecke für die Robben – dachten alle und wir rückten entsprechend auf. Nur der Schiedsrichter entschied, warum auch immer, auf Abwurf, Dona nahm das Geschenk an und warf auf seinen völlig blanken Stürmer. Eine unverständliche Aktion eines internationalen Toppspielers, der uns nach dem Spiel trotz Entschuldigungen zu Recht unseren Blickkontakt mied. Damit endete der erste Durchgang.

Kurz nach Wiederanpfiff hatten wir direkt eine dicke Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einem schmeichelhaften Handspielpfiff trat Alex zum Freistoß aus etwa zehn Metern an, verschoss aber zentral auf den herausstürmenden Dona. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem wir es schafften, die spanischen Angriffe weitestgehend zu verteidigen. Bezeichnend ist daher die Entstehung des 0:3. Svenni versuchte unter Bedrängis zurück zu Thilo zu spielen, der seinerseits entgegen kommen wollte. Folge dieses Kommunikationsfehlers war ein Eigentor durch unseren Spielertrainer. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging es ins letzte Drittel.

Im letzten Spielabschnitt egalisierten wir uns aber weitestgehend, sodass das Drittel gerechterweise torlos endete und das Spiel mit 0:3 verloren ging. Das Spiel gibt es natürlich auch wieder zum Nachschauen in voller Länge.

Mülling – Kautermann, Krötsching, Baaske, Schmitt, Körner, Knüppel, (Ploog), Thürk, Basiel

Doch trotz der Niederlage müssen wir die Köpfe keineswegs in den Sand stecken. Drei Gegentore, davon ein Standard, ein Schiedsrichtergeschenk und Eigentor sind gegen den spanischen Meister keinesfalls eine Schande. Wir müssen uns aber ankreiden, einfach kein eigenes Tor geschossen zu haben. Dennoch lässt sich vor allem auf der Defensivarbeit aufbauen. Wir standen hinten sicher, waren griffig an unseren Männern und kassierten auch deshalb kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Mit der gleichen konzentrierten Leistung am morgigen Dienstag gegen die Belgier von Cartel Waterloo (HIER live um 11:15 Uhr deutsche Zeit) kann nur ein Punktgewinn unser Ziel sein, der dann auch für den Einzug ins Sechzehntelfinale reichen würde.

Also drückt uns auch morgen wieder zahlreich am Bildschirm die Daumen. Wie ihr heute im Stream sehen konntet, ist die Unterstützung live vor Ort auch wieder überragend, daher auch ein riesiges Dankeschön an alle Mitgereisten!

OuOuOu!

Abenteuer Euro Winners Cup 2019 beginnt

Abenteuer Euro Winners Cup 2019 beginnt

Es ist wieder einmal Ende Mai und wieder einmal haben wir die Ehre, Deutschland im Euro Winners Cup, der Champions League im Strandfußball, im portugiesischen Nazaré vertreten zu dürfen.

Wir sind mittlerweile im uns schon gut bekannten, malerisch gelegenen Surferparadies an der Atlantikküste angekommen und haben gestern die erste lockere Trainingseinheit im grobkörnigen Sand absolviert. Heute gehen wir dann nochmal für 45 Minuten beim offiziellen Training unsere taktischen Feinheiten durch, ehe wir nachmittags bei einem kleinen Testspiel gegen unsere Freunde aus Kopenhagen in den Turniermodus kommen wollen. In diesem Jahr meint es das Wetter ausnahmsweise gut mit uns, sodass wir recht froh sind, unsere Gruppenspiele früh morgens zu absolvieren.

Denn als erstes treffen wir am Sonntag um 9:15 Uhr (10:15 Uhr deutsche Zeit) auf den türkischen Vertreter aus Alanya. Wir haben bereits kurz nach der Auslosung einen kleinen Ausblick auf die uns bevorstehenden Aufgaben gewagt und unsere Vorahnungen wurden bestätigt. Zum eh schon gut besetzten Stammteam der Türken gesellen sich mit dem Schweizer Bomber Dejan Stankovic und dem hochdekorierten iranischen Nationaltorwart Peyman Hosseini zwei absolute Toppstars der Beachsoccer-Szene hinzu. Ohne den Gegner im Vorfeld über den Klee zu loben, möchten wir euch Hosseinis Treffer bei der WM 2017 nicht vorenthalten, mit dem er sich den Titel „Tor des Jahres“ sichern konnte. Darüber hinaus wurde er als bester WM-Torwart und bester Torwart des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Am Montag geht es dann im Stadion um 9:15 Uhr (10:15 Uhr deutsche Zeit) gegen den spanischen Meister Levante UD. Hier treffen wir zum dritten Mal in Folge auf den spanischen Nationalspieler Edu Suarez, der diesmal für sein Heimteam antritt.

Dienstag um 10:30 Uhr (11:30 Uhr deutsche Zeit) steigt dann das Gruppenfinale gegen Cartel Waterloo.

Interessanterweise gibt es in diesem Jahr einen neuen Turniermodus und erstmals ein Sechtzehntelfinale, sodass die ersten drei aus den neun Gruppen sicher weiterkommen. Bis zum 16. Platz wird weiterhin jede Platzierung ausgespielt, sodass das Erreichen des Achtelfinals gleichbedeutend mit insgesamt acht zu spielenden Partien wäre. Allein die Aussicht auf diese acht Spiele gegen international erfahrene Gegner sollte schon Ansporn genug sein, erstmals die KO-Runde zu erreichen.

Auf beachsoccer.com seid ihr durch den Stream immer live dabei, darüber hinaus hält euch Instafinni auch immer auf dem Laufenden.

OuOuOu!