Saisonendspurt in Düsseldorf

Saisonendspurt in Düsseldorf

Foto: keiler.fotograf

Nach einer durch die WM-Quali verursachten, für die Nicht-Nationalspieler unter uns viel zu langen, Ligapause geht es an diesem Wochenende endlich weiter im Kampf ums Final Four. Die Ausgangsposition könnte für uns nicht besser sein, denn wir gehen als Tabellenführer in die letzten vier Spiele. Dafür haben wir von allem Teams das schwerste Restprogramm erwischt, denn auf uns warten noch drei Anwärter auf einen Platz unter der ersten Vier. Doch zunächst geht es morgen gegen einen Liganeuling.

 

Samstag, 02.08.2019, 11:15 Uhr: Rostocker Robben – Curva 69

Foto: DFB

 

In der Liga seit: 2019

Größter Erfolg: Sieger DFB-Beachsoccer-Tour 2018

Unsere Ligabilanz: –

Wichtigste Spieler: Matthias Baasch

 

 

Das zweite neue Team in der Liga – neben den Kärlicher Kraken – ist uns etwas bekannter, da ein Großteil der Spieler ursprünglich aus Potsdam kommt und der Verein somit im Nordostdeutschen Fußballverband beheimatet ist. Auch wenn die einzelnen Spieler mittlerweile etwas verteilt im Nordosten der Bundesrepublik zu Hause sind, vertraten sie weiterhin das Bundesland Brandenburg als Landesmeister bei der letztjährigen NOFV-Meisterschaft, dem Regionalentscheid Nordost, bei dem der Teilnehmer aus dem Nordosten für die DFB-Beachsoccer-Tour ermittelt wurde.

Zwar konnten wir uns erneut den Nordostdeutschen Meistertitel sichern, waren aber nicht für die Qualifikation zur DFB-Beachsoccer-Tour berechtigt. Vier souveräne Siege bei nur einer 1:4-Niederlage gegen uns sorgten am Ende für einen verdienten zweiten Platz, der beim folgenden Finalwochenende der DFB-Beachsoccer-Tour in den Turniersieg umgewandelt werden konnten.

Ursprünglich als Fankurve (ital. curva) gestartet, spielen sie mittlerweile seit etwa einem Jahrzehnt unter dem Namen Curva 69 allerlei Turniere, sodass die assoziierte Nähe zum polnischen Grenzgebiet wohl endgültig ad acta gelegt werden kann.

Die wenigen Spiele gegen uns waren vor allem von einer ordentlichen Portion Körperlichkeit geprägt, die mitunter etwas über dem erlaubten Maße lag. Doch mittlerweile sollten sich die Jungs an die Ligagegebenheiten gewöhnt haben, denn von neun Spielen über die volle Distanz von drei Mal zwölf Minuten konnten zwei (gegen Kärlich und den HSV) siegreich bestritten werden.


 

Sonntag, 04.08.2019, 16:30 Uhr: Rostocker Robben – Real Münster

Foto: Real Münster

 

In der Liga seit: 2016

Größter Erfolg: 3. Platz Deutsche Meisterschaft 2018

Unsere Ligabilanz: 3 Spiele, 3 Siege, 21:13 Tore

Wichtigste Spieler: Evgenii Ketz, Oleh Shchytnik

 

 

Mit nur einem Wort kann das Team von Real Münster beschrieben werden: Internationalität. Verantwortlich für den multikulturellen Touch ist Dr. Gabriel Mohagheghi, der es geschafft hat, mit Verstärkungen aus der ganzen Welt aus einer Mannschaft für die unteren Plätze ein absolutes Top-Team zu formen. Insgesamt kickten in der letzten Saison bei Münster neun Nationen, die so ein erstklassiges Beispiel für Integration durch Sport sind.

Auch wenn dieser Weg nicht jedem gefällt und auch wir sagen müssen, dass wir eher auf regionale Talente setzen, gibt der Erfolg den Münsteranern recht. Bei der erstmaligen Teilnahme am Finale der Deutschen Meisterschaft konnte letztes Jahr der Bronzerang erreicht werden, wobei sie im Halbfinale gegen Ibbenbüren über weite Strecken das bessere Team waren und sich erst im Neunmeterschießen geschlagen geben mussten.

Hervorzuheben im Team ist die, nach uns, zweitbeste Offensive der Liga, denn in neun Spielen konnten die Münsteraner bisher satte 61 Mal netzen. Allein 27 Treffer davon entfallen auf Evgenii Ketz und Oleh Shchytni.


 

Mit zwei Siegen könnten wir nicht nur die Tabellenführung verteidigen, sondern uns auch einen direkten Konkurrenten vom Leib halten. Je nachdem, was in den anderen Spielen passiert, wäre es sogar möglich, dass uns die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 24./25. August in Warnemünde nicht mehr zu nehmen ist. Ein weiterer Kracher an diesem Wochenende ist beispielsweise das Duell zwischen Gastgeber Düsseldorf und Ibbenbüren. Alle Partien gibt es wie immer HIER.

Drückt uns die Daumen und unterstützt uns, egal ob vor Ort oder mittendrin statt nur dabei bei Instafinnis Instaticker auf @rostockerrobben.

OuOuOu!

Zwei kleine Meisterschaften in zwei Wochen

Zwei kleine Meisterschaften in zwei Wochen

Die Deutsche Beachsoccer-Liga machte den Juli über Pause, denn für die Nationalmannschaft stand die Qualifikation zur Weltmeisterschaft auf dem Plan. Leider verpasste das DFB-Team in Moskau die Überraschung und musste frühzeitig die Heimreise antreten. Daheim ließen wir es zwar etwas ruhiger angehen, legten aber keinesfalls die Beine hoch, denn mit der Landes- und der NOFV-Meisterschaft standen zwei Turniere an unserer heimischen Ostseeküste auf dem Plan.

 

MV-Tour, 20./21. Juli, AOK-Active Beach, Warnemünde

Die Landesmeisterschaft in unserem schönen Bundesland ist für uns immer etwas Besonderes, denn bisher konnten wir alle Ausgaben für uns entscheiden. Dabei sollte es auch dieses Jahr bleiben und um unsere Ambitionen zu unterstreichen, traten wir erstmals mit drei Teams an, denn neben der ersten Mannschaft spielten natürlich auch wieder unsere Rostocker Robben Amateure um das Ticket zur NOFV-Meisterschaft. Darüber hinaus kamen erstmals die Rostocker Robben Oldies zusammen, um die alten Zeiten aufleben zu lassen. Im Vergleich zu den letzten Jahren gab es einige Anpassungen des Spielmodus, sodass in dieser Saison keine Tour gespielt, sondern der Landesmeister an einem Wochenende ermittelt wurde. Bei zwei eigenständigen Turnieren am Samstag und Sonntag konnten wir uns jeweils an die Spitze setzen und verwiesen unseren Ligakonkurrenten vom 1. FC VKF auf den zweiten Rang. Unsere Freunde von Logger in Jogger erkämpften sich den Bronzerang, verzichteten aber auf die Teilnahme an der NOFV-Meisterschaft, womit unsere Amas als nächstbestplatziertes „Amateurteam“ nachrücken durften. Die Oldies bleiben leider etwas hinter den Erwartungen zurück, hatten aber dennoch zumindest etwas Spaß.

Das Wochenende wurde abgerundet durch ein Integrations- sowie Inklusionsturnier, bei denen auch ein Startplatz für unser robBENEFIZ am 18. August am AOK Active Beach vergeben wurde. Wir gratulieren dem SV Motor Süd Neubrandenburg zum Sieg und freuen uns auf die Jungs aus der Vier-Tore-Stadt. Ein insgesamt sehr gelungenes Wochenende für unseren Verein. Die Ergebnisse von Samstag und Sonntag gibt es auf fussball.de

Erste: Mülling (3 Tore) – Krötsching (4), Rönsch (4), Meier, Synnwoldt (4), H. Knüppel (3), Dahnke (4), Thürk (12), Neumann (4)

Amas: Kornell, Kunstmann, Zimmermann – Schulz, Braun, Hünecke, Puttkammer, Ewert, T. Lange, M. Lange, Waack

Oldies: Sandmann – Diedrichkeit, Thoms, Zeidler, Pötke, Bullerjahn, M. Knüppel, Kalkavan

 

Alle Bilder von Keiler.Fotograf. Danke dafür!


 

NOFV-Meisterschaft, 27./28. Juli, Zinnowitz

Die Beachsoccer-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fubßallverbandes führte uns auch in dieser Saison wieder nach Zinnowitz. Durch eine kurzfristige Absage musste der Spielplan spontan umgestellt werden und zwei Vierergruppen spielten am Samstag ihre Qualifikanten für die sonntagigen Halbfinals aus. Wie bereits angesprochen waren wir mit zwei Teams am Start und während die Erste den NOFV-Titel zum vierten Mal in Folge erringen wollte, war für die Amas der Traum von Warnemünde das Ziel, denn neben der Nordostdeutschen Meisterschaft wurde ein Ticket für das Finale der Beachsoccer-Tour, welches parallel zur Deutschen Meisterschaft gespielt wird, vergeben.

Die erste Mannschaft konnte sich mit nur einem Wechsler als Gruppenerster durchsetzen und ließ auch in den Finalspielen nichts mehr anbrennen und das, obwohl sie am Sonntag sogar komplett ohne Wechselspieler angetreten waren. Ein Erfolgsfaktor war dabei der eiskalte Neumi, der sich mit elf Treffern auch die Torjägerkanone sichern konnte. Die Amateure verpassten den Einzug ins Halbfinale denkbar knapp, als im zweiten Gruppenspiel eine 2:0-Führung gegen den FSV Ilmtal/Zottelstedt noch aus der Hand gegeben wurde. Am Ende stand bei ihnen ein sechster Platz auf der Urkunde und der Traum von Warnemünde muss mindestens ein weiteres Jahr geträumt werden. Alle Ergebnisse findet ihr HIER.

Erste: Schröder (4 Tore) – Rönsch (2), Meier (1), Körner (5), H. Knüppel (5), Neumann (11)

Amas: Kornell (2) – T. Lange (1), M. Lange, Kunstmann (2), Eckhoff (1), Rosentreter (1), Schumacher, Waack, Oelschlägel, Ewert (1)

 

Für uns geht es nun am kommenden Wochenende nach Düsseldorf. Gegen Curva 69 und Real Münster werden wir versuchen, weiter Kurs aufs Finale Four zu halten.

OuOuOu!

Tabellenführung in Norderstedt verteidigt

Tabellenführung in Norderstedt verteidigt

Nach dem aufregenden Wochenende in München, an dem wir die Tabellenspitze zurück erobern konnten, blieb nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Der Hamburger SV hatte zum Heimspieltag nach Norderstedt geladen und wir hatten in zwei Partien mehr Mühe, als uns lieb gewesen wäre.

 

Rostocker Robben – SandBall Leipzig 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)

Dieses Spiel ließ uns, trotz des 6:0-Erfolgs, in eigentlich abgelegt geglaubte Muster fallen, denn es war wieder einmal wie verhext: Wir haben das Tor einfach nicht getroffen. Von Beginn an waren wir das spielbestimmende Team und gaben Richtung sowie Tempo vor, vergaben aber Chance um Chance. Wieder einmal war es Spielertrainer Svenni, der den Bann des ersten Tores endlich brach. Wer jetzt aber mit einem Feuerwerk rechnete, lag falsch. Lediglich Nico schaffte es, den Ball mit einem verwandelten Freistoß erneut im Leipziger Netz unterzubringen.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild: Wir stehen hinten recht sicher und können die wenigen SandBall-Chancen entschärfen, machen aber vorn einfach die Buden nicht. Totti und Casper schafften es dann aber doch noch und ließen uns mit einem Vier-Tore-Vorsprung ins letzte Drittel gehen. Auch hier führte sich der rote Faden fort und es gelang uns lediglich, die Tore fünf (erneut Casper) und sechs (Ranger) folgen zu lassen.

Damit endete dann auch eine unattraktive Partie mit dem besseren Ende für uns.

Mülling, Schröder – Rönsch (1 Tor), Krötsching, Ploog (1), Dahnke (1), Körner (1), Knüppel, Jørgensen (2)


 

Rostocker Robben – GO Rhein-Main Beachsoccer 4:3 (2:1, 0:1, 2:1)

Nachdem wir am Samstag etwas holprig ins Spieltagswochenende gestartet sind, wollten wir am Sonntag gegen GO Rhein-Main ein anderes Gesicht zeigen, was uns aber leider nicht wirklich gelang. Unser Spielertrainer ging wieder voran und besorgte das wichtige 1:0 per Freistoß, ehe Casper, ebenfalls mit einem Freistoß, zum 2:0 erhöhen konnte. Doch diesmal leisteten wir uns in der Defensive fahrlässige Fehler, von denen der Gegner einen direkt mit dem Anschlusstreffer bestrafte. Mit einer knappen 2:1-Führung ging es dann in die Pause.

Im nächsten Durchgang mussten wir dann sogar den Ausgleich per Freistoß hinnehmen. Also musste das letzte Drittel die Entscheidung bringen, denn so langsam lief uns die Zeit davon. Krischi sorgte mit einem Fallrückzieher nach einer Ecke für die erneute Führung, die aber nicht lange hielt, denn auf der anderen Seite stimmte unsere Defensivzuordnung bei einer gegnerischen Ecke nicht. Wir ließen die Köpfe nicht hängen und konnten durch Svenni erneut in Führung gehen, doch um diese Führung mussten wir bis zum Schlusspfiff bangen, denn GO Rhein-Main drückte bis zuletzt. Glücklicherweise konnten die Hessen aber keine ihrer Möglichkeiten nutzen und wir gingen trotz unserer wohl schlechtesten Saisonleistung als Sieger vom Platz.

Wer sich dennoch die Spielzusammenfassung anschauen möchte, wird bei DFB.tv ab Minute 04:05 fündig.

Schröder – Rönsch, Krötsching, Ploog, Dahnke, Körner (2 Tore), Knüppel, Meier, Thürk (1), Jørgensen (1)


 

Was bleibt von diesem Wochenende hängen? Zum einen war es unglaublich wichtig, trotz zweier schwacher Leistungen unsererseits jeweils drei Punkte mit nach Hause zu holen, denn der Kampf ums Final Four ist so eng wie nie, wie ein Blick auf die Tabelle verrät. Darüber hinaus kam dieser Dämpfer nach dem kleinen Höhenflug vom Wochenende davor vielleicht genau zur richtigen Zeit, um, den Fokus erneut etwas zu schärfen und den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Dafür haben wir nun fünf Wochen Zeit, denn die Deutsche Beachsoccer-Liga macht Pause bis zum 3./4. August, wenn es für uns nach Düsseldorf an den Unterbacher See geht. Doch wir bleiben nicht untätig, denn neben vielen, vielen Trainingseinheiten stehen noch ein paar Events im Kalender.

Am 20./21. lädt der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern zur Landesmeisterschaft an den AOK Active Beach in Warnemünde. Doch es geht nicht nur um Titel. Das gesamte Wochenende steht unter dem Motto der Vielfalt, wenn am Samstag auf den Nebenplätzen ein Inklusions- und am Sonntag ein Integrationsturnier gespielt wird. Nebenbei werden auch schon die ersten Spenden fürs diesjährige robBENEFIZ gesammelt. Neben unserer ersten Mannschaft sind natürlich auch unsere Amas mit am Start. Außerdem haben wir noch eine kleine Überraschung für euch, die wir jetzt aber noch nicht verraten wollen.

Sollten wir es schaffen, unseren Landesmeistertitel zu verteidigen, dürfen wir ein Wochenende darauf erneut bei der Nordostdeutschen Meisterschaft in Zinnowitz teilnehmen, bei dem wir dann ebenfalls als Titelverteidiger ins Rennen gehen würden. Darüber hinaus wird dort ein Startplatz für das Finale der Deutschen Beachsoccer-Tour, welches parallel zu Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft am 24. und 25. August in Warnemünde gespielt wird, vergeben.

Darüber hinaus startet am 22. Juli unser AOK Robben Camp für kleine Ostseehammer und alle, die es werden wollen. Alle Infos dazu gibt es HIER.

Ihr seht, auch wenn die Liga Pause macht, bekommt ihr die volle Ladung Beachsoccer. Wir sehen uns am Strand.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Foto: Ostsehpic-Fotografie

 

Nach dem fabelhaften vergangenen Wochenende im Munich Beach Resort mit zwei Siegen für uns blieb in dieser Woche nicht viel Zeit für Erholung. Spannung hoch halten lautete Coach Körners Devise, sodass trotz hochsommerlicher Temperaturen drei Trainingseinheiten angesetzt wurden. Doch glücklicherweise haben wir mit unserem Trainingsplatz am AOK Active Beach nicht nur den schönsten der Liga, sondern auch den mit der besten Lage. Denn was gibt es nach einer anstrengenden Trainingseinheit schöneres, als sich mit einem Sprung in die Ostsee abzukühlen? Somit gehen wir optimal vorbereitet die kommenden Aufgaben an diesem Wochenende in Norderstedt an, denn der Hamburger SV hat zum Heimspieltag geladen.

 

Samstag, 29.06.2019, 16:15 Uhr: Rostocker Robben – SandBall Leipzig

Foto: Facebook SandBall Leipzig

 

In der Liga seit: 2014

Größter Erfolg: Sachsenmeister 2018

Unsere Ligabilanz: 5 Spiele, 5 Siege, 48:16 Tore

Wichtigste Spieler: Sebastian Zenker, Matthias Gothe
 

 

Traditionell sind die Sachsen im Allgemeinen ja nicht unbedingt unsere Freunde, aber diesen Jungs aus dem Freistaat zollen wir Respekt. Seit 2014 kämpfen sie in der Liga Spieltag für Spieltag um Punkte, nicht selten gab es übel und zweistellig auf die Mütze. Doch anstatt sich zu bemitleiden oder anzuschnauzen, klopfen sich die Sandballer einfach den Sand ab und stehen beim nächsten Spieltag mit der gleichen Motivation wieder auf dem Platz.

Auch wenn es die Tabelle am Ende der letzten Saison nicht unbedingt verrät: 2018 gehörte zumindest sportlich und spielerisch zu den besten Jahren der Vereinsgeschichte, denn lediglich in zwei Spielen mussten die Leipziger deutliche Niederlagen verkraften. In allen anderen Partien betrug der Abstand zwischen ihnen und dem Gegner maximal drei Tore. Auch wir konnten lediglich mit 9:6 gewinnen und mühten uns am ersten Spieltagswochenende unnötig ab.

In den vergangenen Jahren war Torwart Markus Brand der sicherere Rückhalt im Kasten der Leipziger ist, kann in dieser Saison aber nicht in gewohnter Form eingreifen. Daher muss Sebastian Zenker das Tor hüten, obwohl er eigentlich auf dem Feld zu Hause ist. Doch das Experiment scheint zu gelingen, denn mittlerweile haben die Jungs sechs Punkte auf dem Konto, die allesamt durch zwei Erfolge am ersten Spieltag der neuen Saison in Warnemünde gesammelt wurden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist Mittelfeldmann Matthias Gothe, der bisher zwölf Tore erzielen konnte und so schon einige Favoriten ärgerte, sodass aktuell ein ordentlicher achter Platz zu Buche steht.


 

Sonntag, 30.06.2019, 14:00 Uhr: Rostocker Robben – GO Rhein-Main

Foto: GO Rhein-Main Beachsoccer

 

In der Liga seit: 2018

Größter Erfolg: Hessenmeister 2018 & 2019

Unsere Ligabilanz: 1 Spiel, 1 Sieg, 10:0 Tore

Wichtigste Spieler: Anton Kniller, Georgi Lovchev
 

GO Rhein-Main Beachsoccer ist eines der zwei Teams, die erst in der vergangenen Saison zum Ligabetrieb hinzugestoßen sind und wie es immer ist mit neuen Teams gilt die erste Spielzeit vor allem als Standortbestimmung. Am Ende standen die Jungs aus Frankfurt auf Platz 9 und konnten somit drei Mannschaften hinter sich lassen.

GO Rhein-Main ist die Strandfußballabteilung des 650 Mitglieder starken Fußballvereins Germania Ober-Roden aus dem südhessischen Rödermark und auf Initiative der Nationalspieler Anton Kniller, Georgi Lovchev und Dariush Urban entstanden. Die ehemaligen Beach Royals aus Düsseldorf planten schon länger, ein eigenes Team in der Nähe ihrer Wahlheimat an den Start zu bringen. Neben den drei bekannten Sandfußballern setzt sich das Team vor allem aus Mitgliedern der Fußball- und Futsalabteilung zusammen.

So sind vor allem die drei erfahrenen Spieler Kniller, Lovchev und Urban in der Pflicht, die jungen Wilden zu führen und aus dem Kader ein konkurrenzfähiges Beachsoccer-Team zu formen. So konnte sich beispielsweise auch Salko Martinez in den Notizblock des Bundestrainers spielen. Für uns wird dieses Spiel keinesfalls ein Selbstläufer.


 

Gespielt wird an diesem Wochenende wieder auf der Paul-Hauenschild-Anlage des Hamburger SV in der nördlich von Hamburg gelegenen Stadt Norderstedt. Neben unseren Spielen stehen einige direkte Duelle unserer Verfolger an. So bekommt es Ibbenbüren mit Hertha BSC und den Bavaria Beach Bazis gleich mit zwei punktgleichen Gegnern zu tun, darüber hinaus hofft Real Münster beim Duell gegen die Bazis auf Big Points. Alle Spiele und die Tabelle gibt es HIER.

Für uns ist es die nach zwei langen Touren in den Süden von Bayern die kürzeste Auswärtstour der Saison, sodass wir uns auf zahlreiche Unterstützung vor Ort freuen. Danach macht die Deutsche Beachsoccer-Liga erstmal Pause, denn für die Nationalmannschaft steht die WM-Qualifikation in Moskau an. Für uns geht es dann am 20./21. Juli mit der Landesmeisterschaft in Warnemünde weiter. Doch vorher seid ihr an der Reihe: Am Sonntag, den 7. Juli um 12:00 Uhr seid ihr alle herzlich zum offenen Training eingeladen und könnt euch und euer Können unter Beweis stellen. Weitere Infos dazu folgen in den nächsten Tagen.

OuOuOu!

„Amas“ mit respektablem fünften Platz in Natendorf

„Amas“ mit respektablem fünften Platz in Natendorf

Natendorf in der Lüneburger Heide: Knappe 750 Einwohner, eine Kirche, ein Dorfteich – und ein verdammt verrückter Haufen beim SV Frischauf Natendorf. Robbenfans der ersten Stunde werden sich dran erinnern, 2011 und 2012 feierten wir hier nicht nur auf dem Feld einige unserer ersten Erfolge und lieferten uns wahre Schlachten gegen die Beachdiver Braunschweig oder Beachkick Berlin. Wir belegen sogar trotz siebenjähriger Abstinenz noch immer Platz 13 in der ewigen Tabelle des Turniers.

Nun waren also unsere Rostocker Robben Amateure an der Reihe, den engen Käfig zu betreten, den „Tempel des Wahnsinns“ lebend zu verlassen und die hanseatische Ehre zu verteidigen. Zum ganz großen Wurf hat es zwar nicht gereicht, am Ende steht aber ein solider fünfter Platz zu Buche.

Nachdem Fortuna Fliesentisch Natendorf im ersten Spiel mit 2:1 besiegt werden konnte, hieß es aufgrund der Gruppenkonstellation zunächst einmal knappe vier Stunden warten, bis die nächste Partie auf dem Spielplan stand. Gegen Maggis United Barendorf setzte es dann die erste und einzige Niederlage in der Gruppenphase, die die Amas offensichtlich wach rüttelte. 6:0 wurde BuK Söhgen Lüneburg geschlagen und auch die Vorjahressieger der Golden Sand Warriors Lüneburg fanden beim 3:2-Erfolg kaum ein Durchkommen. Das Weiterkommen war damit perfekt und der Abend wartete darauf, bei einem erfrischenden Getränk gemütlich beendet zu werden.

Am nächsten Morgen konnte auch das letzte Gruppenspiel mit 5:1 gegen TuS Hermannsburg gewonnen werden, sodass die Amas als drittbester Gruppenerster ins Achtelfinale einzogen. Hier hieß der Gegner wieder BuK Söhgen Lüneburg, wieder konnte gewonnen werden, wenn auch diesmal etwas knapper mit 4:3. Viertelfinalgegner Traktor Worp Nordkreis Uelzen sollte, weitergekommen als zweitbester Gruppenvierter, eigentlich keine größere Hürde sein, erwies sich dann aber doch als Endstation im Turnier, denn diesmal hatten die Amas mit 3:4 das Nachsehen. Laut Stürmer Niklas Witt war das Turnieraus „total unnötig.“, aber so ist nunmal der Sport.

Die Golden Sand Warriors Lüneburg konnten ihren Titel dann schlussendlich auch verteidigen, obwohl Finalgegner Morten & Friends Ebstorf mit Alexander Basiel den unangefochtenen Torschützenkönig (37 Turniertreffer, aber keinen gegen die Amas) in ihren Reihen hatten. Hätte er auch mal so in Nazaré genetzt. ;)

Die Amas spielten mit: Zimmermann – Hoffmann (5 Tore), Kornell, Oelschlägel, T. Lange (3), M. Lange, Kunstmann, Meier (9), Witt, Draeger, Neumann (9) – Trainer: Golla

Wir gratulieren dem SV Frischauf Natendorf an dieser Stelle zum 100. Vereinsgeburtstag. Was das Team um den Vorsitzenden Matthias Plank dort Jahr für Jahr auf die Beine stellt, sucht ohne Zweifel deutschlandweit seinesgleichen. Wir wünschen euch nur das Beste für das kommende Jahrhundert und schauen im nächsten Jahr gern wieder vorbei, sollte es der Kalender hergeben.

OuOuOu!