Beachsoccer-Saison 2019 startet mit Heimspieltag

Beachsoccer-Saison 2019 startet mit Heimspieltag

Foto: Taslair

 

Die ersten Sonnenstrahlen haben bereits den nahenden Sommer angekündigt und Lust auf Beachsoccer gemacht und wir befinden uns mitten in der Saisonvorbereitung. Deshalb ist es uns eine besondere Freude, euch das erste Highlight der Beachsoccer-Saison 2019 ankündigen zu können. Am 18. und 19 Mai geht die Deutsche Beachsoccer-Liga an unserem AOK Active Beach in die neue Spielzeit.

Nachdem im vergangenen Jahr 12 Mannschaften um den Deutschen Meistertitel kämpften, gehen nun 14 Teams an den Start und versuchen bereits in Warnemünde möglichst viele Punkte für das Erreichen der Playoffs zu sammeln, denn am Modus hat sich nichts geändert: Die vier punktbesten Teams qualifizieren sich für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft, welches am 24. und 25. August, ebenfalls in Warnemünde, stattfinden wird.

Das erste Spieltagswochenende hat es direkt in sich, denn erstmals wird parallel auf zwei Feldern gespielt, sodass ihr die volle Ladung Beachsoccer erleben könnt. Bei insgesamt 21 Partien ist Action garantiert. Hier der komplette Spielplan des Wochenendes:

 

Absolutes Highlight am Wochenende ist natürlich das Rostocker Derby zwischen uns und dem 1. FC Versandkostenfrei, welches am Sonntag um 15:00 Uhr das erste Spieltagswochenende abschließen wird.

Der Eintritt ist wie immer frei, also kommt bei hoffentlich bestem Wetter an den Strand und feuert uns an, damit wir die volle Punktausbeute mit nach Hause nehmen können.

OuOuOu!

Final Four in Warnemünde – Die Teilnehmer im Überblick

Final Four in Warnemünde – Die Teilnehmer im Überblick

Foto: Joachim Kloock

 

Schon übermorgen ist es soweit: In der Sport & Beach Arena unterhalb des Teepotts in Warnemünde steigt das große Finale um die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft 2018. Am Samstag werden in zwei Halbfinals die beiden Teilnehmer des großen Finales am Sonntag ermittelt, die in diesem Jahr den Deutschen Meister unter sich ausspielen. Eröffnet wird das Turnier am Samstag jedoch mit den beiden Halbfinals der Beachsoccer-Tour, dem Finalevent der Sieger der vier Regionalentscheide. Anpfiff dafür ist um 12:45 und 14:00, ehe Real Münster und der Ibbenbürener BSC um 15:15 das erste Semifinale der Meisterschaft bestreiten. Für uns geht es dann um 16:30 gegen Hertha BSC Berlin.

 

Hertha BSC Berlin (4. Platz, 21 Punkte, 72:44 Tore)

Mit den Herthanern aus Berlin wartet im Halbfinale eine echt harte Nuss auf uns. Gleich drei Teams konnten die Saison mit starken 21 Punkten beenden, Hertha profitierte vom jeweils gewonnenen direkten Vergleich gegen die Beach Royals aus Düsseldorf sowie die Bavaria Beach Bazis. Doch auch beim Torverhältnis haben sie die Nase gegen diese beiden Teams vorn gehabt. Von daher stehen die Jungs aus der Hauptstadt zu Recht im Finalevent. Die Berliner hatten in dieser Saison die mit Abstand meiste Spielzeit, mussten sie doch in insgesamt vier ihrer elf Partien in die Verlängerung.

Das Spiel der Herthaner ist vor allem geprägt durch große Disziplin. Neuzugang Sascha Penke hat sich gleich optimal ins Team eingefügt und zeigt sich als sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten. Davor stehen mit Lenny Hannawald, Tim Engelhardt und Manuel Mönch drei absolute Defensivspezialisten, die das gegnerische Aufbauspiel durch gutes Verschieben extrem schwer machen. Vorn haben sie mit Joel Nießlein einen der deutschen Topp-Stürmer, der jede Defensive auf eine harte Probe stellt. Doch auch beim Rest des Teams ging die Formkurve steil nach oben und die Leistungsunterschiede innerhalb der Mannschaft konnten sukzessive minimiert werden.

Auch bei unserem Spiel gegen Hertha fiel die Entscheidung nicht in der regulären Spielzeit. Nach 36 plus 3 Minuten stand es 1:1, ein im Beachsoccer absolut ungewöhnliches Ergebnis. Das zeigt, mit welcher taktischen Disziplin beide Teams zu Werke gegangen sind. Es haben sich auf beiden Seiten kaum ausnutzbare Lücken ergeben. Umso wichtiger wird es für uns sein, die wenigen Chancen, die sich uns bieten werden, zu nutzen.

 

Real Münster (2. Platz, 24 Punkte, 58:37 Tore)

Vor der Saison hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Real Münster sich am Ende so souverän für das Finalevent qualifiziert. Doch eigentlich hätte man damit rechnen können. Evgehnii Kets und Hossein ali Shahrokhi stehen nicht umsonst mit 19 und 16 Toren auf Platz drei und vier der Torjägerliste. Darüber hinaus sind Torhüter Al Seyni Ndiaye sowie Verteidiger Ibra Thioune aus dem Senegal echte Verstärkungen in der Defensive und räumen mit Hilfe ihrer hervorragenden Physis fast jeden gegnerischen Angriff ab.

Nach einem etwas holprigen Saisonstart mit zwei Niederlagen gegen GO Rhein-Main und die Beach Bazis nahm der Münster-Express immer mehr Fahrt auf. Das größte Ausrufezeichen konnte dann beim Spieltagsevent in Norderstedt gesetzt werden, als nacheinander die Beach Royals, Ibbenbüren sowie Hertha besiegt wurden. Damit hatten sich die Münsteraner endgültig ins Rennen um die ersten Vier geschossen. Lediglich gegen uns setzte es eine weitere Niederlage, alle anderen Aufgaben wurden souverän erfüllt.

 

Ibbenbürener BSC (3. Platz, 23 Punkte, 55:41 Tore)

Was sollen wir zu Ibbenüren noch groß schreiben, was wir an anderer Stelle nicht schon getan haben? Trotz ihrer etwas holprigen Saison mit vielen knappen Siegen sind die Jungs aus dem Norden von NRW vollkommen zu Recht beim Final Four dabei. Im Do-or-Die-Spiel gegen uns, bei dem sie zum Siegen verdammt waren, spielten sie absolut souverän und eiskalt auf uns sicherten sich so das Teilnahmeticket doch noch auf den letzten Drücker. Vor so viel Kaltschnäuzigkeit ziehen wir unseren Hut.

Dennoch geht es auch für die Ibbenbürener im Halbfinale wieder bei Null los. An das Spiel in der regulären Saison gegen Münster werden sich die Jungs ungern zurück erinnern, setzte es doch eine saftige 3:9-Niederlage. Doch wir sind uns sicher, dass die dort gemachten Fehler knallhart analysiert wurden und erwarten daher eine entsprechend enge und spannende Partie.

 

Wir sind der Meinung, dass alle vier Teams vollkommen verdient nach Warnemünde reisen werden. Es gilt, die zurückliegende Saison auszublenden, denn mit nur einem Spiel kann bereits eine ganze Spielzeit zunichte gemacht werden. Niemand weiß das besser als wir, denn obwohl wir bereits vier Deutsche Meistertitel unser Eigen nennen können, haben wir erstmals in diesem Jahr die reguläre Saison als Tabellenführer beenden können. In den Jahren zuvor waren wir es, die die anderen Teams ärgern konnten. Nun sind wir die Gejagten.

Wir können euch daher nur ans Herz legen, am Samstag und Sonntag ins Stadion nach Warnemünde zu kommen und uns nach allen Kräften anzufeuern. Wir werden bis in die Haarspitzen motiviert ins Spiel gehen, um uns den fünften Titel zu holen. Dabei brauchen wir jedoch eure Unterstützung! Falls ihr es nicht ins Stadion schafft, legen wir euch die Livestreams am Samstag und Sonntag ans Herz, sodass ihr uns auch von zu Hause aus die Daumen drücken könnt.

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Erste Niederlage im letzten Saisonspiel

Erste Niederlage im letzten Saisonspiel

Am vergangenen Wochenende ging es für uns zum letzten Spieltagsevent nach Düsseldorf. Die Vorzeichen waren klar: Obwohl wir nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden konnten, wollten wir unsere bestmögliche Leistung abliefern, um uns so auf das Finalwochenende der Deutschen Meisterschaft am 18. und 19. August bei uns in Warnemünde vorzubereiten. Das gelang uns in den Spielen gegen die Beach Boyz Waldkraiburg und den Ibbenbürener BSC nur bedingt.

 

Rostocker Robben – BSC Beach Boyz 10:5 (3:1, 3:2, 4:2)

Gegen die Jungs aus Bayern hatten wir uns nicht weniger vorgenommen als einen deutlichen Sieg. Auch wenn das Ergebnis am Ende fast gestimmt hat, täuscht es doch etwas über den Spielverlauf hinweg. Wir gingen nach sieben Minuten zwar mit 3:0 in Führung, mussten dann im ersten Drittel aber direkt den Anschlusstreffer hinnehmen. Während unsere Offensive ungewohnt viele Chancen ausließ, fanden wir in der Defensive häufig einfach nicht schnell genug in unsere Ordnung zurück und verteidigten mitunter dilettantisch, sodass die Beach Boyz unsere Einladungen dankend annehmen konnten. Wir müssen bilanzieren, dass das nicht unbedingt unser bestes Saisonspiel war. Wer es sich dennoch erneut anschauen möchte, wird ab 05:23:00 fündig.

Müling (1 Tor) – Dahnke (1), Krötsching (1), Schmitt, Körner (2), Knüppel (1), Meier, Bullerjahn, Neumann (2), Thürk (2)

 

Rostocker Robben – Ibbenbürener BSC 2:6 (1:1, 1:0, 0:5)

Die anderen Partien hatten tatsächlich zur eindeutigen Ausgangslage geführt: Gewinnen wir, fährt Ibbenbüren nicht zur Deutschen Meisterschaft. Aufgrund der vergangenen Jahre eine Chance, die wir nutzen wollten. Und nach den ersten beiden Dritteln sah es tatsächlich so aus, als könnten wir unseren ärgsten Konkurrenten von unserem Strand fernhalten. Kröte brachte uns mit dem Hinterkopf in Führung, doch C. Biermann konnte noch im ersten Drittel ausgleichen. Im zweiten Durchgang stellte Krischi mit einem verwandelten Neunmeter die Führung wieder her und wir bestimmten auch hier über weite Strecken das Spiel. Im letzten Drittel gaben wir das Heft des Handelns dann jedoch komplett aus der Hand und individuelle Fehler reihten sich aneinander, aus denen direkt Gegentreffer resultierten. Auf einmal stand es 2:4 gegen uns. Die letzten beiden Gegentore sind dann geschenkt, als wir alles nach vorne warfen und komplett die Ordnung verloren.

Alles in allem muss man neidlos anerkennen, dass sich Ibbenbüren mit dieser Leistung die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft verdient hat. Wer so eiskalt Fehler des Gegners ausnutzt, gewinnt ein solches Spiel zu Recht. Für uns kam dieser Dämpfer aber offensichtlich zur rechten Zeit. Die Unachtsamkeiten, die sich in unser Spiel eingeschlichen haben, haben wir lieber jetzt gemacht, als dann in zwei Wochen. Darüber hinaus war es für unser Team sicher ein Weckruf und ein deutliches Zeichen, dass wir eben noch nicht Deutscher Meister 2018 sind, sondern nur Tabellenführer nach der regulären Saison.

Schröder – Dahnke, Krötsching (1 Tor), Schmitt, Körner, Knüppel, Meier, Bullerjahn, Neumann, Thürk (1)

 

Unser Mitgefühl geht an die Familie des jungen Mannes, der während unseres Spiels gegen Ibbenbüren im Unterbacher See sein Leben verlor.

 

Alles in allem war es ein sehr bitteres Wochenende für uns, aus dem wir nun möglichst viele positive Schlüsse ziehen müssen. Wir werden die letzten beiden Wochen vor der Deutschen Meisterschaft intensiv nutzen und am spielfreien Wochenende ein kleines Trainingslager einschieben. Im Halbfinale wartet dann am 18. August Hertha BSC auf uns, die uns in dieser Saison in München ein Unentschieden in der regulären Spielzeit abtrotzten. Wir sind vor dem Team aus der Hauptstadt also gewarnt.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende in Düsseldorf

Letztes Spieltagswochenende in Düsseldorf

So schnell, wie die Strandfußballsaison begonnen hat, ist sie auch schon wieder vorbei. An diesem Wochenende steigt am Unterbacher See Süd das letzte Spieltagswochenende der Deutschen Beachsoccer-Liga 2018 und der Kampf um die Playoffplätze ist spannend wie nie. Zwar können wir ganz entspannt mit dem Wissen, nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt zu werden, ins Rheinland fahren. Das hält uns jedoch gewiss nicht davon ab, beide Spiele mit der notwendigen Portion Ehrgeiz anzugehen. Für uns ist dies nämlich auch der letzte echte Härtetest vor dem Finale um die Deutsche Meisterschaft am 18./19. August in Warnemünde.

 

04.08.2018, 15:20 Uhr: Rostocker Robben – Beach Boyz Waldkraiburg

Los geht es für uns am Samstag Nachmittag gegen den Liganeuling aus Bayern. Aktuell stehen sechs Zähler auf dem Konto der Roten, mit denen sie das interne Saisonziel „Nicht Letzter werden“ aktuell um zwei Plätze übertreffen. Doch auch wenn sich die Jungs um Coach Brandlmaier in ihrer ersten Saison befinden, dürfen sie nicht von uns unterschätzt werden. Mitunter gelingen den Beach Boyz recht ordentliche Spielzüge, die dann jedoch nicht in letzter Konsequenz umgesetzt und in Tore umgewandelt werden. Hinzu kommt eine Defensive, die den Gegner durch individuelle Fehler des Öfteren förmlich zum Toreschießen einlädt. Genau hier müssen wir ansetzen und diese Einladungen gnadenlos annehmen. Darüber hinaus gilt es, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken und an die Leistungen im letzten Drittel gegen Wuppertal anzuknüpfen.

 

05.08.2018, 14:20 Uhr: Rostocker Robben – Ibbenbürener BSC

Viele hatten vor der Saison sicher damit gerechnet, dass in diesem Spiel der Tabellenführer der regulären Saison ausgespielt wird und es somit schon im Vorfeld zu einer Neuauflage des Finales der Deutschen Meisterschaften 2015 und 2017 kommt. Was haben wir schon für epische Schlachten gegen das Team aus dem Tecklenburger Land geschlagen. Letztes Jahr in Warnemünde das wohl spannendste Herzschlagfinale aller Zeiten mit dem Ausgleichstreffer vier Sekunden vor Schluss. 2016 das legendäre 12:10 im Halbfinale, was als wohl längstes Spiel in die Beachsoccer-Geschichtsbücher eingegangen ist. 2015 das 9-Meter-Schießen mit einem glücklicheren Ende für uns. Die Liste könnte nahezu endlos so weitergeführt werden. Doch auch wenn wir am Ende häufig lachen konnten, über eine Statistik kann es nicht hinweg täuschen: Der letzte Sieg gegen Ibbenbüren in der regulären Spielzeit datiert bereits aus dem Jahr 2015, als wir beim ersten Spieltag in Osnabrück mit 7:4 als Sieger vom Platz gingen. Danach setzte es entweder empfindliche Niederlagen oder das 9-Meter-Schießen musste die Entscheidung bringen.

Dieser Statistik wollen wir in dieser Saison entgegen wirken. Hinzu kommt nämlich die enge Tabellenkonstellation. Ibbenbüren steht zwar aktuell mit 17 Zählern auf dem dritten Rang. Dahinter lauern aber mit den gastgebenden Beach Royals, den Bavaria Beach Bazis sowie Hertha BSC gleich drei Teams mit 15 Punkten, die zu allem Überfluss auch noch allesamt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ran müssen. So kann es passieren, dass wir die Ibbenbürener mit einem Sieg aus den Final Four schießen können. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es vorteilhaft sein könnte, wenn wir diese Möglichkeit auch wahrnehmen. Von daher heißt es trotz der Tabellenführung Vollgas geben, um optimal vorbereitet nach Warnemünde zu fahren.

 

Doch auch neben dem sportlichen Aspekt wird diese Fahrt wieder besonders werden. Mit einer 25-köpfigen Reisegruppe machen wir uns auf den Weg in den Westen und nutzen das letzte reguläre Spieltagswochenende als vorgezogenen Saisonabschluss. Wer uns noch unterstützen möchte, kann das natürlich live vor Ort am Unterbacher See machen. Darüber hinaus werden sowohl am Samstag als auch Sonntag alle Spiele im Livestream gezeigt, sodass ihr auch entspannt von zu Hause oder dem heimischen Strand aus zuschauen könnt.

OuOuOu!

Volle Punktausbeute und Doppelsieg bescheren uns optimales Wochenende

Volle Punktausbeute und Doppelsieg bescheren uns optimales Wochenende

Für das vergangene Wochenende hatten wir die volle Ladung Beachsoccer versprochen und konnten sowohl in Ibbenbüren als auch in Zinnowitz unser Wort halten. Im Tecklenburger Land konnte sich unsere erste Vertretung in drei Spielen drei Siege sichern und steht mit den daraus resultierenden neun Punkten zwei Spiele vor Schluss uneinholbar an der Spitze der Tabelle der Deutschen Beachsoccer-Liga. Auf der Sonneninsel Usedom holte sich unsere Zweitvertretung den Turniersieg und konnte die schon vorher fest stehende Landesmeisterschaft feiern. Darüber hinaus sicherten sich unsere Amateure den zweiten Platz und die damit verbundene Qualifikation an der NOFV-Meisterschaft am kommenden Wochenende. Besser geht es wirklich nicht!

 

Rostocker Robben – Real Münster 5:3 (0:1, 2:1, 3:1)

In der ersten Partie des Wochenendes wartete mit dem Tabellenzweiten aus Münster ein echtes Schwergewicht auf uns. Vor dem Spiel war klar: Wer gewinnt, steht zumindest vorerst an der Tabellenspitze. Entsprechend motiviert gingen beide Teams ins Spiel. Den besseren Start fanden dabei die Münsteraner. Ein etwas zu zögerliches Anlaufen nutzte der gegnerische Torwart eiskalt und haute uns das Ding in die Maschen. Mit diesem Rückstand ging es in die erste Pause. Wir hatten im ersten Drittel sichtlich Probleme mit der starken Defensive des Gegners und kamen nur selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Das sollte sich im zweiten Drittel ändern. Zwar kassierten wir wieder ein Gegentor nach einem Schuss des Torwarts aus der eigenen Hälfte, konnten aber zwei Mal selbst netzen und somit zumindest Ausgleichen. Im letzten Drittel spielten wirkten die Münsteraner etwas platt, wodurch uns mehr Räume gegeben wurden, die wir endlich auch mal ausspielen konnten. Das 5:3 gegen unseren direkten Verfolger war ein extrem wichtiger Sieg und stellte die Weichen für das gesamte Wochenende.

Mülling – Kautermann, Rönsch, Ploog, Schmitt (1 Tor), Körner (1), Dahnke (1), Knüppel (1), Thürk (1)

 

Rostocker Robben – 1. FC VKF 8:4 (3:1, 1:2, 4:0)

Über die Gründe der Neuansetzung haben wir uns bereits ausführlich geäußert, daher an dieser Stelle nur ein kurzer Bericht über den sportlichen Aspekt dieser Partie. Sechs VKFler, einer davon mehr als angeschlagen, bereiteten uns mehr Probleme als erwartet. Sie ließen sich tief in ihre eigene Hälfte drängen, woraus wir leider kaum Kapital schlagen konnten. Im Gegenzug wurden wir ein ums andere Mal gefährlich ausgekontert, da wir es nicht schafften, rechtzeitig in unsere Defensivordnung zurückzukommen. Am Ende geht das Ergebnis in dieser Höhe in Ordnung und wir müssen der kleinen Delegation des Gegners durchaus sportlichen Respekt zollen. Ob dieses Spiel aber alle Diskussionen im Vorfeld wert war? Wir können diese Frage deutlich mit „Nein!“ beantworten und geben sie gern an unsere Rostocker Strandkollegen weiter.

Schröder, Mülling – Kautermann, Rönsch, Ploog, Schmitt (3 Tore), Körner (5), Dahnke, Knüppel

 

Rostocker Robben – Wuppertaler SV 8:1 (0:1, 3:0, 5:0)

Beim Spiel gegen Wuppertal konnten wir Historisches erreichen. Durch den 8:1-Erfolg sicherten wir uns erstmals in unserer Vereinsgeschichte den ersten Tabellenplatz und gehen damit als Meister der regulären Saison ins Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 18./19. August in Warnemünde. Dabei sah es nach dem ersten Drittel gar nicht so gut aus für uns, denn wir mussten mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gehen. Danach fanden wir jedoch immer besser ins Spiel und konnten unser Torekonto mit einer konzentrierten Leistung kontinuierlich nach oben schrauben. Zum Ende hin gelangen uns mitunter sogar richtig ansehnliche Kombinationen, die Lust auf mehr gemacht haben.

Schröder – Kautermann, Dahnke (1 Tor), Ploog, Schmitt (2), Körner (2), Knüppel (1), Thürk (2)

 

MV-Beachsoccer-Tour in Zinnowitz

Bereits vor dem zweiten Event der Turnierserie standen wir als Landesmeister fest. Daher galt es vor allem, frisch genesenen Spielern, Rückkehrern sowie Neuzugängen etwas Spielpraxis zu geben. Die Jungs vertraten unsere Farben dabei mehr als würdig, denn im Modus Jeder-gegen-Jeden mit Hin- und Rückrunde sprangen am Ende in sechs Spielen vier Siege sowie zwei Unentschieden raus. Unsere Rostocker Robben Amateure sicherten sich zudem im ersten Jahr ihres Bestehens mit dem zweiten Platz direkt die Teilnahme an der NOFV-Meisterschaft und dem „Amateurlandesmeistertitel“. Neumi wurde mit zehn Treffern bester Torschütze des Turniers, Danny (Amateure) konnte sich als bester Torwart auszeichnen. Ein rundum gelungener Samstag auf Usedom fand dann mit einem Grillabend beider Teams einen würdigen Abschluss. Glückwunsch und danke für euren Einsatz Jungs!

 

Als nächstes geht es wie bereits angesprochen am kommenden Wochenende zur NOFV-Meisterschaft nach Zinnowitz, für es für uns und unsere Amateure um die Nordostdeutsche Meisterschaft geht. Danach steht am 4./5. August das letzte Spieltagswochenende der Deutschen Beachsoccer-Liga in Düsseldorf an. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt also nicht!

OuOuOu!