3 Spiele, 3 Siege – perfektes Wochenende in Düsseldorf

Die German Beach Soccer League machte am vergangenen Wochenende Halt in Düsseldorf. Zum letzten regulären Spieltag standen die letzten beiden Saisonspiele sowie das Playoffhinspiel an. Wir konnten alle drei Partien für uns gestalten, beenden die Hauptsaison auf Platz 2 und haben mit dem Sieg im Halbfinalhinspiel einen großen Schritt in Richtung Finale gemacht.

SandBall Leipzig – Rostocker Robben 1:11 (5:0, 3:1, 3:0)

Unsere erste Partie im Samstag sollte vor allem eins bringen: Den letzten fehlenden Punkt für den sicheren dritten Rang. Wir starteten entsprechend konzentriert in die Partie und blendeten den Tabellenstand aus, denn mit Leipzig wartete der punktlose Tabellenletzte auf uns. Wir gerieten im ersten Durchgang zügig in Führung und konnten im Verlauf des Drittels mit 5:0 davon ziehen. Damit haben wir fühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt und wollten ins im weiteren Spielverlauf nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Wir kombinierten uns teilweise schön vors Tor und verwerteten einen Großteil unserer Chancen. Leipzig ließ uns ungewohnt viel Freiraum und hatte selbst in der Offensive nicht die nötige Konsequenz, sodass es ein Freistoß war, der uns das Gegentor bescherte. Wir spielten jedoch weiter unser Spiel und gingen am Ende verdient mit 1:11 als Sieger vom Platz. Damit standen die Beach Royals Düsseldorf als Playoffgegner fest.

Das Spiel findet ihr HIER nochmal zum Nachschauen.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Schmitt (3 Tore), Dahnke, Körner (4), H. Knüppel (2), Thürk (2)

 

Rostocker Robben – BST Chemnitz 8:6 (3:4, 1:1, 4:1)

Im zweiten Spiel am Samstag ging es sportlich nicht mehr um allzu viel für uns, denn unser Playoffgegner stand fest. Dafür musste Chemnitz gewinnen, um sich noch den vierten und letzten Playoffplatz sichern zu können. Wir gingen durch Schmitti in Führung, mussten im Anschluss aber drei Gegentore hinnehmen. Wir ließen uns davon jedoch nicht großartig beeindrucken und konnten noch vor der ersten Pause ausgleichen. Der Gleichstand hielt jedoch nicht lang, sodass wir mit einem 1-Tore-Rückstand im ersten Drittel zufrieden sein mussten. Im zweiten Drittel sicherten beide Teams ihre Defensivreihen, sodass auf jeder Seite nur ein Tor fiel. Im letzten Durchgang drehten wir dann noch einmal richtig auf. Wir hatten das nötige Schussglück bei den fälligen Standards auf unserer Seite und ließen hinten wieder nur ein Gegentor zu. Damit konnten wir den Chemnitzern das Wochenende vermiesen und ließen die Herthaner aus Berlin jubeln, die nach zwei Siegen am Samstag das Playoffticket in letzter Minute lösen konnten.

Das Spiel findet ihr HIER nochmal zum Nachschauen.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Schmitt (2 Tore), Dahnke (1), Körner (1), H. Knüppel (2), Thürk (2)

 

Wir beenden die reguläre Saison damit auf dem zweiten Platz hinter den ungeschlagenen Ibbenbürenern. Die Beach Royals und Hertha BSC komplettieren die Playoffrunde. Mit 83 erzielten Treffern stellen wir die beste Offensive der Liga (19 Treffer vor Ibbenbüren). Mit 49 Gegentreffern haben wir leider auch die viertschlechteste Defensive. Vor allem die je acht Gegentreffer gegen Ibbenbüren, Münster und München fallen hier deutlich ins Gewicht. Mit einem positiven Torverhältnis von +34 liegen wir dennoch 4 Tore vor den Ibbenbürenern. Erfreulich ist außerdem, dass wir mit elf verschiedenen Torschützen besonders breit aufgestellt sind. Krischi (19 Tore), Hansi (16), Schmitti (15) und Svenni (14) zeigten sich besonders treffsicher. Doch auch Totti (5), Ivo (4), Kauti (3), Robin, Ranger, Benni (je 2) sowie Didi (1) konnten sich in die Torjägerliste eintragen. Eine wahrhaft geschlossene Mannschaftsleistung

 

Beach Royals Düsseldorf – Rostocker Robben 4:6 (1:1, 0:3, 3:2)

Das erste Playoffspiel der Saison 2017 und dann auch noch gegen den Gastgeber aus Düsseldorf. In der laufenden Spielzeit hatten wir gegen die Rheinländer mit 4:5 in Hamburg verloren und wollten daher Revanche für unsere zweite Saisonniederlage. Entsprechend heiß gingen wir ins Spiel. Das erste Drittel war jedoch geprägt von Abtasten und leichten Annäherungen beider Teams ans Tor. Krischi egalisierte den Rückstand im ersten Drittel durch einen Falli. Damit stand es zur Pause 1:1. Im zweiten Durchgang kamen wir deutlich besser in die Partie und waren in den entscheidenen Momenten einen Augenblick wacher. Kauti versenkte einen Kopfball nach tollem Einsatz von Totti in den Maschen. Schmitti und Hansi sorgten für die 4:1-Pausenführung. Das letzte Drittel mussten wir mit 3:2 an die Royals abgeben, die durch einen Doppelschlag gefährlich nah auf 3:4 heran kamen. Totti und Krischi stellten den alten Abstand jedoch wieder her und der direkte Anstoßtreffer der Düsseldorfer war der Schlusspunkt einer intensiven und spannenden Partie

Schröder – Kautermann (1 Tor), Rönsch, Schmitt (1), Dahnke (1), Körner, H. Knüppel (1), Thürk (2)

 

Damit ist die Ausgangsposition für das GBSL-Finalwochenende am 22. und 23. Juli in München für uns optimal. Mit einem 2-Tore-Vorsprung gehen wir in das Rückspiel am Samstag, in dem wir unsere fünte GBSL-Finalteilnahme und die direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft klar machen wollen. Im zweiten Halbfinale setzte sich Hertha mit 5:4 gegen Ibbenbüren durch und sorgte für die erste Niederlage des GBSL-Meisters seit dem ersten Spieltag 2015. Eine beeindruckende Serie ist gerissen, die es in dieser Form wahrscheinlich nicht mehr geben wird – dafür großen Respekt nach Ibbenbüren.

Danke an alle Fans und Freunde vor Ort und an den Bildschirmen, vor allem an Familie Bütow, die uns erstklassig nach dem Spiel versorgt hat sowie an Olli, der es sich nicht hat nehmen lassen, sein ersteigertes Trikotset aus der Saison 2013 persönlich abzuholen.

Als nächstes geht es für uns an diesem Sonntag beim robBENEFIZ um Sport, Strand und Spenden. Los geht es ab 10:00 Uhr am AOK Active Beach, mit dabei sind z. B. der HC Empor Rostock, die F.C. Hansa Rostock Traditionsmannschaft, REC Piranhas und viele weitere tolle Teams. Es wartet ein Torwandschießen, eine Tombola und weitere Aktionen auf alle Zuschauer. Kommt vorbei und helf uns, Spenden zu sammeln für den Rostocker Tierschutzverein.

OuOuOu!

2. GBSL-Spieltag in Ibbenbüren

2. GBSL-Spieltag in Ibbenbüren

Das Abenteuer Europa beim Euro Winners Cup im portugiesischen Nazaré liegt hinter uns und der GBSL-„Alltag“ hat uns wieder. Nach dem großartigen Eröffnungsspieltag an unserem Heimatstrand, dem AOK Active Beach in Warnemünde, sind wir natürlich doppelt gespannt auf die Events der anderen Verein. An diesem Wochenende geht es für uns nach Ibbenbüren, wo uns der amtierende GBSL- und Deutsche Meister empfängt. Durch die ungerade Anzahl an Teams in der Liga ergibt sich für jedes Team ein freies Spiel im Jahr. Dadurch starten wir erst am Samstag um 19:00 Uhr ins Spieltagswochenende.

Unser erste Gegner ist der Gastgeber Ibbenbürener BSC. Die Jungs aus dem Tecklenburger Land um Spielertrainer Ulle vertraten Deutschland vergangene Woche im Hautpturnier des Euro Winners Cup. Gegen den späteren Champions League-Sieger SC Braga mussten die Westfalen die erste Niederlage seit zwei Jahren hinnehmen. Gegen die schwachen Schweizer Winti Panthers gab es einen klaren Sieg, ehe das Turnieraus mit einer knappen 1:3-Niederlage gegen Bala Azul aus Spanien besiegelt wurde. Wir haben drei intensive Spiele gesehen, die den Ibbenbürenern, wie das Spiel vom Vormittag, sicher noch in den Beinen stecken werden. In der GBSL konnte das Team die weiße Weste behalten und sicherte sich mit drei Siegen (5:3 gg. Chemnitz, 3:2 gg. Hertha, 3:1 gg. 1. FCVKF) am ersten Spieltag neun Punkte sowie den zweiten Platz hinter uns. Somit ist dieses Spiel für beide Mannschaften von großer Bedeutung. Auch wenn wir in Portugal drei Partien der Ibbenbürener beobachten konnten, wird das Spiel am Wochenende ein vollkommen anderes sein. In Nazaré bekam der amtierende Meister Unterstützung aus Chemnitz. Mittelfeldspieler Weirauch und Torwart Müller brachten definitiv Qualität ins Team, die nun natürlich fehlen wird. Die größte Waffe bleibt damit natürlich Christian Biermann. Der Mittelfeldstar glänzte auch in Portugal als bester Torschütze der Ibbenbürener, sodass es in der Feldmitte zum Duell Körner/Biermann kommen wird.

Am Sonntag können wir ausschlafen, entspannt frühstücken und unsere Zelte abbauen. Pünktlich zum Mittag geht es um 12:00 Uhr gegen die Bavaria Beach Bazis aus München. Die Bazis haben sich ihren Saisonstart sicher anders vorgestellt. Die sympathischen Bayern mussten in Warnemünde drei knappe Niederlagen (0:2 gg. Wuppertal, 2:3 gg. Royals, 3:4 gg. Münster) einstecken und stehen mit 0 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dementsprechend hart werden sie in den letzten Wochen gearbeitet haben, denn bis zum fünften Rang sind es aktuell nur drei Punkte Abstand. Wir denken gerne an die vergangene Saison zurück, als wir die Bazis in einem intensiven und ansehnlichen Spiel vor heimischer Kulisse im Munich Beach Resort bezwingen konnten. Solche Spiele lassen das Beachsoccer-Herz höher schlagen. Wir hoffen daher wieder auf einen munteren Schlagabtausch mit einem besseren Ende für uns, haben die Bazis am Samstag mit Ibbenbüren und dem Hamburger SV bereits zwei harte Partien hinter sich.

OuOuOu!

GBSL-Saison beendet – Wir werden erneut Vizemeister

GBSL-Saison beendet – Wir werden erneut Vizemeister

Wieder einmal erreichten wir das Finale der German Beach Soccer League, wie im letzten Jahr reichte es leider nur zum Vizemeistertitel. Im sächsischen Zwenkau mussten wir uns dem Ibbenbürener BSC in einem spannenden Endspiel mit 6:5 geschlagen geben.

Los ging das Finalwochenende der GBSL für uns am Samstag. Im Halbfinalrückspiel wartete das BST Chemnitz auf uns. Nach unserem knappen 5:4 Sieg im Hinspiel wollten wir diesmal die Weichen ein wenig früher auf Sieg stellen und nichts anbrennen lassen. Die Chemnitzer gingen ein wenig ersatzgeschwächt ins Spiel, Spielertrainer Weirauch musste verletzungsbedingt auf der Bank Platz nehmen. Dennoch erzielten sie in der dritten Minute den Eröffnungstreffer dieser Partie. Es dauerte vier Minuten, bis Svenni seine Form der letzten Wochen bestätigte und zum 1:1 ausgleichen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel stand die Abwehrreihe auf beiden Seiten sicher, sodass keine Tore fielen. Der letzte Durchgang blieb bis fünf Minuten vor Schluss ebenfalls torlos. Doch dann knallte es richtig. Erst war es wieder Svenni, der zur 2:1-Führung einschob. Krischi erhöhte per Foulneunmeter, in dessen Entstehung sich die Chemnitzer Nr. 16 die Gelb-Rote Karte abholte, zum 3:1. Nach dem anschließenden 3:2 der Chemnitzer konnte Sven den alten Abstand im direkten Gegenzug sehenswert wieder herstellen. Benni haute den Ball in der Schlussekunde Richtung Tor und mit dem Abpfiff fiel sogar noch das 5:2.
Ein insgesamt solides Spiel von uns, in dem wir hinten sehr sicher standen und die Chemnitzer nur selten vor unser Tor kommen ließen.

Schlamp – Diedrichkeit, Pötke (1 Tor), Schmitt, Körner (3), Dahnke, H. Knüppel, Thürk (1)

 

Ibbenbüren setzte sich zuvor im ersten Halbfinale mit 5:2 gegen Hertha durch, sodass es zur Neuauflage des Finals von 2015 kam. Wir waren heiß und wollten zeigen, dass wir die Westfalen schlagen können. Den Zuschauern wurde mit dem Anpfiff sofort reichlich Action geboten. Nach einer Minute netzte Ibbenbürens C. Biermann zum 0:1 ein. Den Start hatten wir uns sicher anders vorgestellt. Angestachelt durch die unnötige Provokation beim Jubeln in Richtung unserer mitgereisten Fäns nutzte Schmitti den folgenden Anstoß, um die Uhren wieder auf Anfang zu stellen: 1:1. Und keine halbe Minute später konnte Svenni in klassischer Wühlermanier auf 2:1 erhöhen. Damit hatten wir das Spiel in einer halben Minute gedreht. Doch die Führung hielt nur weitere 20 Sekunden. Drei Minuten später mussten wir sogar den erneuten Rückstand hinnehmen, bevor Svenni den 3:3-Ausgleich zur Drittelpause erzielte. Der zweite Durchgang begann wie der erste. Wieder war es C. Biermann, der in der Anfangsphase die Führung für die Ibbenbürener erzielte. Im weiteren Verlauf passierte nicht viel und es dauerte bis 30 Sekunden vor Drittelpausenpfiff, bis Schmitti den verdienten 4:4-Ausgleichstreffer erzielen konnte. Im letzten Durchgang ging es damit um alles. Svenni belohnte seine starke Leistung mit dem 5:4-Führungstreffer. Ein Ibbenbürener Doppelschlag nach Abstimmungsproblemen in unserer Defensive besiegelte den 5:6-Endstand.
Eine sehr hitzige Partie, in der es stets hin und her ging und die Führung mehrfach wechselte. Ein schlauer Mann hat einmal gesagt, man muss nur einmal führen und das ist beim Schlusspfiff. Diese Prämisse konnten wir leider nicht in die Tat umsetzen. Glückwunsch nach Ibbenbüren zum zweiten Titel in der GBSL!

Schlamp – Diedrichkeit, Pötke, Schmitt (2 Tore), Körner (3), Dahnke, H. Knüppel, Thürk

 

Damit endet die diesjährige GBSL-Saison. Was vom Spiel bleibt sind viele wunderbare Tore, tolle Torwartparaden und heiß umkämpfte Matches. Wir konnten uns zum vierten Mal in Folge ins Finale spielen und sind damit weiterhin die Dauerbrenner der Liga. Wir gratulieren unserem Svenni zur Torjägerkanone mit 35 Treffern in 13 Spielen, was einem Schnitt von fast drei Treffern pro Spiel entspricht! Eine grandiose Leistung! Glückwunsch auch an das BST Chemnitz zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in letzter Sekunde und Hertha BSC zur gelungenen Premierensaison. Der Hamburger SV blieb zum Schluss hinter seinen Möglichkeiten und muss sich mit dem achten Rang begnügen. Dennoch gratulieren wir zu einer soliden ersten Saison in der GBSL. Auch Real Münster sei an dieser Stelle gratuliert. Die Liganeulinge boten einige ordentliche Partien und ließen das ein oder andere Spitzenteam ganz schön schwitzen. Vielen Dank an alle Organisatoren und Schiedsrichter. Wir wissen, was es für ein Aufwand ist, einen solchen Spieltag zu veranstalten und zu leiten. Nächstes Jahr laden wir euch dann gerne wieder zu uns ein, dann kommen auch wieder ein paar Zuschauer mehr.

OuOuOu!

 

German Beach Soccer League Finale in Zwenkau

German Beach Soccer League Finale in Zwenkau

Das erste August-Wochenende in diesem Jahr: Das Wetter spielt einigermaßen mit, die Jungs sind heiß. Was würde da besser passen als das Finale der German Beach Soccer League? Leider müssen wir für dieses Event erstmals eine etwas weitere Anreise in Kauf nehmen. Im sächsischen Zwenkau, südlich von Leipzig, kämpfen wir mit drei anderen Teams um den Titel des GBSL-Meisters. Ein Titel, klangvoll im Namen und doch so unterbewertet.

Für uns geht das Playoff-Abenteuer am morgigen Samstag um 13:00 Uhr in die nächste Runde. Das BST Chemnitz erwartet uns quasi zum Heimspiel. Das Hinspiel konnten wir in Düsseldorf knapp mit 5:4 für uns entscheiden. Für die Sachsen ist die GBSL die letzte Möglichkeit zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Aus unbekannten Gründen verzichtete der Sachsenmeister auf eine Teilnahme an der NOFV-Meisterschaft letzte Woche und muss nun unter die ersten Drei in der GBSL kommen, um noch das Ticket für Warnemünde zu lösen. Dementsprechend motiviert wird der Gegner in dieses Spiel gehen.

Für den Ibbenbürener BSC geht es im zweiten Halbfinalrückspiel gegen Hertha BSC. Beide Teams konnten am letzten Wochenende die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft klar machen. Im Hinspiel trennten sich die Mannschaften leistungsgerecht mit 2:2. Wir erwarten daher ein spannendens und offenes Spiel, in dem es zwar um wenig geht, aber sicher dennoch keine Geschenke verteilt werden.

Das große Finale steigt am Samstag um 18:00 Uhr. Am Sonntag folgen die weiteren Platzierungsspiele. Die diesjährige GBSL-Saison wird um 15:00 Uhr mit dem Spiel um Platz 3 geschlossen, in dem das letzte Ticket für die Deutsche Meisterschaft vergeben wird.

Wir sind gespannt, wie viele Zuschauer den Weg an den Baggersee finden. Wir freuen uns auf jeden Fall auf unsere Heimspiele in Sachsen!

OuOuOu!

Foto: Danilo Schubert

Zweiter in regulärer GBSL-Saison – Sieg im Playoff-Hinspiel

Zweiter in regulärer GBSL-Saison – Sieg im Playoff-Hinspiel

Samstag früh, 4:00 Uhr morgens: Was macht der gemeine Rostocker um diese Zeit? Richtig, er fährt zur German Beach Soccer League nach Düsseldorf an den Unterbacher See. Nachdem wir die letzten Anhänger aus dem Club abgeholt hatten, machten wir uns mit dem Sonnenaufgang im Rücken auf den Weg ins Rheinland. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn erreichten wir die Heimstätte der Beach Royals und starteten sogleich das etwas verkürzte Aufwärmprogramm. Auf uns warteten die Jungs von Hertha BSC.

 

Rostocker Robben – Hertha BSC Beachsoccer 9:3 (3:2, 2:0, 4:1)

Die Liganeulinge mauserten sich im Saisonverlauf zu einem ernsthaften Awärter auf die Playoffs und hatten zu Spielbeginn einen Platz unter den ersten Vier selbst in der Hand. Doch dafür musste ein Sieg gegen uns her. Wir hingegen brauchten den Sieg, um im letzten regulären Saisonspiel gegen Ibbenbüren das Endspiel um Platz Eins zu bewahren. Die Vorzeichen waren also klar. Wir erwischten den deutlich besseren Start und Svenni schraubte in den ersten drei Minuten sein Torekonto um zwei Zähler nach oben, sodass es 2:0 stand. Krischi legte vier Minuten später nach. Durch einen Doppelschlag in der neunten Minute verkürzte die Hertha dann aber auf 3:2, sodass es mit einem Tor Vorsprung in die erste Pause ging. Die Marschroute für die weiteren 24 Minuten war klar. Wir wollten unsere Überlegenheit weiter ausspielen und die Defensive stabilisieren. Im zweiten Drittel erhöhten Schmitti und Geburtstagskind Totti dann innerhalb einer Minute auf 5:2 und setzten unseren Plan damit optimal um.  Im letzten Drittel schepperte es dann im Minutentakt. Kauti, Geburtstagskind Nummer zwei, belohnte sich für seine starke Leistung ebenfalls mit einem Treffer, ehe fast im direkten Gegenzug das 6:3 fiel. Doch auch hier hatten wir die passende Antwort parat. Hansi, mittlerweile im Feld um die Kräfte der etablierten Feldspieler zu schonen, Krischi und Svenni besorgten den Enstand. Ein 9:3 gegen eine spielstarke Mannschaft, die beim Spiel gegen uns einige Probleme in der defensiven Zuordnung aufwies, die wir eiskalt nutzten, ist ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sein konnten. Die Herthaner konnten ihr zweites Spiel gegen Wuppertal mit 8:2 gewinnen und standen damit am Ende des Tages trotz der Niederlage gegen uns verdient in den Playoffs.

H. Knüppel (1 Tor), Schlamp – Diedrichkeit, Kautermann (1), M. Knüppel, Schmitt (1), Dahnke (1), Körner (3), Thürk (2)

 

Ibbenbürener BSC – Rostocker Robben 6:4

Der amtierende GBSL-Meister gegen den amtierenden Deutschen Meister: Ein Spiel, wie gemacht für den letzten Spieltag der laufenden GBSL-Saison. Die Mannschaft, die diese Partie für sich entscheiden kann, steht am Ende der regulären Saison an der Tabellenspitze und sichert sich damit die vermeintlich bessere Ausgangssituation für die Playoffs. Wir hatten uns deshalb viel vorgenommen und wollten die bis dato ohne Punktverlust durch die Saison gekommenen Ibbenbürener von der Spitze verdrängen.
Wir starteten denkbar schlecht ins Spiel. Ein Fallrückzieher fliegt Schmitti in der ersten Minute aus nächster Nähe an den Arm. Ein Pfiff, eine Gelbe, ein Neunmeter, ein Tor. Damit stand es frühzeitig 1:0 gegen uns. Krischi besorgte vier Minuten später den Ausgleich. Das restliche Drittel war geprägt von weiterem Abtasten, keine Mannschft wollte hier einen Fehler machen. In der Drittelpause lautete die Devise dann wie so häufig Defensive stabil halten und Chancenverwertung verbessern. Leider konnten wir unsere Vorgaben nicht umsetzen, sodass Ibbenbüren durch zwei Stellungsfehler auf 3:1 erhöhen konnte. In einer hitzigen Partie ging es im letzten Drittel noch einmal richtig rund. Ibbenbüren erhöht auf 4:1, wir können auf 4:3 durch Krischi und Totti verkürzen. Nach dem 5:3 durch einen weiteren Neunmeter und das folgende 6:3 durch einen Freistoß kassierte Krischi die Gelb-Rote Karte. Eine verhältnismäßig harte Entscheidung der insgesamt inkonsequenten Schiedsrichter. Ein anderer Spieler hätte hier sicher keinen Platzverweis erhalten, wobei dieses Standing bei den Unparteiischen sicher selbst erarbeitet ist. Das anschließende 6:4 durch Totti war dann nur noch Ergebniskosmetik.

H. Knüppel – Diedrichkeit, Kautermann, Schmitt, Dahnke (2 Tore), Körner, M. Knüppel, Thürk (2)

 

Rostocker Robben – Beach Soccer Team Chemnitz 6:5

Die Tabellenspitze war verpasst und der Gegner für die Playoffs ist, wie sollte es auch anders sein, Lieblingsrivale Chemnitz. Die spielstarken Sachsen um Spielertrainer Weirauch gingen wie wir mit einer Niederlage im letzten Spiel in diese Partie, sodass auch auf ihrer Seite ein wenig Wut im Bauch sein musste. Wir hatten durch die vierte Gelbe Karte von Schmitti und die Gelb-Rot-Sperre von Krischi gleich zwei Spieler zu ersetzen, sodass Hansi die Handschuhe auszog und auf dem Feld aushalf, um den verbliebenden etatmäßigen Feldspielern die nötigen Verschnaufpausen zu sichern.
Und auch in diesem Spiel gerieten wir abermals in Rückstand. Mit einem 0:2 ging es in die erste Drittelpause, wobei die Chemnitzer nicht zwangsläufig besser waren, jedoch das nötige Glück um Abschluss hatten. Ein sehenswerter Weitschuss und ein tückischer Pikestoß sind Bälle, die so sicher nicht jeden Tag den Weg ins Netz finden. Im zweiten Drittel arbeiteten wir konsequent weiter am ersten Torerfolg des Spiels. In der 19. Minute nutze Svenni eine Unachtsamkeit in der Chemnitzer Hinterreihe und erzielte den verdienten Anschlusstreffer, den die Chemnitzer im Gegenzug eine Minute später mit dem 1:3 beantworteten. Wir erspielten und erarbeiteten uns jedoch Chance um Chance, sodass das 2:3 von Aushilfsfeldspieler Hansi, wiederrum nach einem Abstimmungsfehler in der Abwehr, die logische Konsequenz war. Das Spiel war zwar noch immer nicht gedreht, dennoch war der Ausgang nun deutlicher offener. Das 2:4 der Sachsen konnten wir diesmal passend kontern. Svenni markierte seinen zweiten Treffer zum 3:4. Drei Minuten vor Schluss erzielte auch Hansi seinen zweiten Treffer, ehe Svenni eine Minute später den 5:4 Endstand besorgte. Ein Spiel, in dem die Zuschauer alles geboten bekamen: Schöne Tore und die nötige Portion Kampf bestimmten dieses Spiel.

Schlamp – Diedrichkeit, Kautermann, Körner (3 Tore), Dahnke, M. Knüppel, H. Knüppel (2)

 

Mit dem knappen Sieg im Playoff-Hinspiel können wir aufgrund der herrschenden Personalsituation mehr als zufrieden sein. Wir freuen uns jetzt schon auf das Rückspiel am 6. August in Leipzig und das anschließende Platzierungsspiel. Das zweite Spiel in den Playoffs zwischen Ibbenbüren und Hertha endete 2:2, sodass auch hier im Rückspiel die nötige Portion Spannung gegeben ist. Alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle der regulären Sitatuon findet ihr hier. Falls ihr nun auch Lust bekommen habt, Strandfußball einmal live zu erleben: In den Fanbussen nach Leipzig sind noch Plätze frei! Danke an alle Freunde und Fans, die uns nach Düsseldorf begleitet haben.

Dieses Wochenende geht es am Samstag in Zinnowitz um die Landesmeisterschaft, ehe es eine Woche später an gleicher Stelle bei der NOFV-Meisterschaft um den Nordostdeutschen Meistertitel und einen Startplatz für die Deutsche Meisterschaft geht.

OuOuOu!

Fotos: Danilo Schubert