Erste Niederlage im letzten Saisonspiel

Erste Niederlage im letzten Saisonspiel

Am vergangenen Wochenende ging es für uns zum letzten Spieltagsevent nach Düsseldorf. Die Vorzeichen waren klar: Obwohl wir nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden konnten, wollten wir unsere bestmögliche Leistung abliefern, um uns so auf das Finalwochenende der Deutschen Meisterschaft am 18. und 19. August bei uns in Warnemünde vorzubereiten. Das gelang uns in den Spielen gegen die Beach Boyz Waldkraiburg und den Ibbenbürener BSC nur bedingt.

 

Rostocker Robben – BSC Beach Boyz 10:5 (3:1, 3:2, 4:2)

Gegen die Jungs aus Bayern hatten wir uns nicht weniger vorgenommen als einen deutlichen Sieg. Auch wenn das Ergebnis am Ende fast gestimmt hat, täuscht es doch etwas über den Spielverlauf hinweg. Wir gingen nach sieben Minuten zwar mit 3:0 in Führung, mussten dann im ersten Drittel aber direkt den Anschlusstreffer hinnehmen. Während unsere Offensive ungewohnt viele Chancen ausließ, fanden wir in der Defensive häufig einfach nicht schnell genug in unsere Ordnung zurück und verteidigten mitunter dilettantisch, sodass die Beach Boyz unsere Einladungen dankend annehmen konnten. Wir müssen bilanzieren, dass das nicht unbedingt unser bestes Saisonspiel war. Wer es sich dennoch erneut anschauen möchte, wird ab 05:23:00 fündig.

Müling (1 Tor) – Dahnke (1), Krötsching (1), Schmitt, Körner (2), Knüppel (1), Meier, Bullerjahn, Neumann (2), Thürk (2)

 

Rostocker Robben – Ibbenbürener BSC 2:6 (1:1, 1:0, 0:5)

Die anderen Partien hatten tatsächlich zur eindeutigen Ausgangslage geführt: Gewinnen wir, fährt Ibbenbüren nicht zur Deutschen Meisterschaft. Aufgrund der vergangenen Jahre eine Chance, die wir nutzen wollten. Und nach den ersten beiden Dritteln sah es tatsächlich so aus, als könnten wir unseren ärgsten Konkurrenten von unserem Strand fernhalten. Kröte brachte uns mit dem Hinterkopf in Führung, doch C. Biermann konnte noch im ersten Drittel ausgleichen. Im zweiten Durchgang stellte Krischi mit einem verwandelten Neunmeter die Führung wieder her und wir bestimmten auch hier über weite Strecken das Spiel. Im letzten Drittel gaben wir das Heft des Handelns dann jedoch komplett aus der Hand und individuelle Fehler reihten sich aneinander, aus denen direkt Gegentreffer resultierten. Auf einmal stand es 2:4 gegen uns. Die letzten beiden Gegentore sind dann geschenkt, als wir alles nach vorne warfen und komplett die Ordnung verloren.

Alles in allem muss man neidlos anerkennen, dass sich Ibbenbüren mit dieser Leistung die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft verdient hat. Wer so eiskalt Fehler des Gegners ausnutzt, gewinnt ein solches Spiel zu Recht. Für uns kam dieser Dämpfer aber offensichtlich zur rechten Zeit. Die Unachtsamkeiten, die sich in unser Spiel eingeschlichen haben, haben wir lieber jetzt gemacht, als dann in zwei Wochen. Darüber hinaus war es für unser Team sicher ein Weckruf und ein deutliches Zeichen, dass wir eben noch nicht Deutscher Meister 2018 sind, sondern nur Tabellenführer nach der regulären Saison.

Schröder – Dahnke, Krötsching (1 Tor), Schmitt, Körner, Knüppel, Meier, Bullerjahn, Neumann, Thürk (1)

 

Unser Mitgefühl geht an die Familie des jungen Mannes, der während unseres Spiels gegen Ibbenbüren im Unterbacher See sein Leben verlor.

 

Alles in allem war es ein sehr bitteres Wochenende für uns, aus dem wir nun möglichst viele positive Schlüsse ziehen müssen. Wir werden die letzten beiden Wochen vor der Deutschen Meisterschaft intensiv nutzen und am spielfreien Wochenende ein kleines Trainingslager einschieben. Im Halbfinale wartet dann am 18. August Hertha BSC auf uns, die uns in dieser Saison in München ein Unentschieden in der regulären Spielzeit abtrotzten. Wir sind vor dem Team aus der Hauptstadt also gewarnt.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende in Düsseldorf

Letztes Spieltagswochenende in Düsseldorf

So schnell, wie die Strandfußballsaison begonnen hat, ist sie auch schon wieder vorbei. An diesem Wochenende steigt am Unterbacher See Süd das letzte Spieltagswochenende der Deutschen Beachsoccer-Liga 2018 und der Kampf um die Playoffplätze ist spannend wie nie. Zwar können wir ganz entspannt mit dem Wissen, nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt zu werden, ins Rheinland fahren. Das hält uns jedoch gewiss nicht davon ab, beide Spiele mit der notwendigen Portion Ehrgeiz anzugehen. Für uns ist dies nämlich auch der letzte echte Härtetest vor dem Finale um die Deutsche Meisterschaft am 18./19. August in Warnemünde.

 

04.08.2018, 15:20 Uhr: Rostocker Robben – Beach Boyz Waldkraiburg

Los geht es für uns am Samstag Nachmittag gegen den Liganeuling aus Bayern. Aktuell stehen sechs Zähler auf dem Konto der Roten, mit denen sie das interne Saisonziel „Nicht Letzter werden“ aktuell um zwei Plätze übertreffen. Doch auch wenn sich die Jungs um Coach Brandlmaier in ihrer ersten Saison befinden, dürfen sie nicht von uns unterschätzt werden. Mitunter gelingen den Beach Boyz recht ordentliche Spielzüge, die dann jedoch nicht in letzter Konsequenz umgesetzt und in Tore umgewandelt werden. Hinzu kommt eine Defensive, die den Gegner durch individuelle Fehler des Öfteren förmlich zum Toreschießen einlädt. Genau hier müssen wir ansetzen und diese Einladungen gnadenlos annehmen. Darüber hinaus gilt es, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken und an die Leistungen im letzten Drittel gegen Wuppertal anzuknüpfen.

 

05.08.2018, 14:20 Uhr: Rostocker Robben – Ibbenbürener BSC

Viele hatten vor der Saison sicher damit gerechnet, dass in diesem Spiel der Tabellenführer der regulären Saison ausgespielt wird und es somit schon im Vorfeld zu einer Neuauflage des Finales der Deutschen Meisterschaften 2015 und 2017 kommt. Was haben wir schon für epische Schlachten gegen das Team aus dem Tecklenburger Land geschlagen. Letztes Jahr in Warnemünde das wohl spannendste Herzschlagfinale aller Zeiten mit dem Ausgleichstreffer vier Sekunden vor Schluss. 2016 das legendäre 12:10 im Halbfinale, was als wohl längstes Spiel in die Beachsoccer-Geschichtsbücher eingegangen ist. 2015 das 9-Meter-Schießen mit einem glücklicheren Ende für uns. Die Liste könnte nahezu endlos so weitergeführt werden. Doch auch wenn wir am Ende häufig lachen konnten, über eine Statistik kann es nicht hinweg täuschen: Der letzte Sieg gegen Ibbenbüren in der regulären Spielzeit datiert bereits aus dem Jahr 2015, als wir beim ersten Spieltag in Osnabrück mit 7:4 als Sieger vom Platz gingen. Danach setzte es entweder empfindliche Niederlagen oder das 9-Meter-Schießen musste die Entscheidung bringen.

Dieser Statistik wollen wir in dieser Saison entgegen wirken. Hinzu kommt nämlich die enge Tabellenkonstellation. Ibbenbüren steht zwar aktuell mit 17 Zählern auf dem dritten Rang. Dahinter lauern aber mit den gastgebenden Beach Royals, den Bavaria Beach Bazis sowie Hertha BSC gleich drei Teams mit 15 Punkten, die zu allem Überfluss auch noch allesamt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ran müssen. So kann es passieren, dass wir die Ibbenbürener mit einem Sieg aus den Final Four schießen können. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es vorteilhaft sein könnte, wenn wir diese Möglichkeit auch wahrnehmen. Von daher heißt es trotz der Tabellenführung Vollgas geben, um optimal vorbereitet nach Warnemünde zu fahren.

 

Doch auch neben dem sportlichen Aspekt wird diese Fahrt wieder besonders werden. Mit einer 25-köpfigen Reisegruppe machen wir uns auf den Weg in den Westen und nutzen das letzte reguläre Spieltagswochenende als vorgezogenen Saisonabschluss. Wer uns noch unterstützen möchte, kann das natürlich live vor Ort am Unterbacher See machen. Darüber hinaus werden sowohl am Samstag als auch Sonntag alle Spiele im Livestream gezeigt, sodass ihr auch entspannt von zu Hause oder dem heimischen Strand aus zuschauen könnt.

OuOuOu!

3 Spiele, 3 Siege – perfektes Wochenende in Düsseldorf

3 Spiele, 3 Siege – perfektes Wochenende in Düsseldorf

Die German Beach Soccer League machte am vergangenen Wochenende Halt in Düsseldorf. Zum letzten regulären Spieltag standen die letzten beiden Saisonspiele sowie das Playoffhinspiel an. Wir konnten alle drei Partien für uns gestalten, beenden die Hauptsaison auf Platz 2 und haben mit dem Sieg im Halbfinalhinspiel einen großen Schritt in Richtung Finale gemacht.

SandBall Leipzig – Rostocker Robben 1:11 (5:0, 3:1, 3:0)

Unsere erste Partie im Samstag sollte vor allem eins bringen: Den letzten fehlenden Punkt für den sicheren dritten Rang. Wir starteten entsprechend konzentriert in die Partie und blendeten den Tabellenstand aus, denn mit Leipzig wartete der punktlose Tabellenletzte auf uns. Wir gerieten im ersten Durchgang zügig in Führung und konnten im Verlauf des Drittels mit 5:0 davon ziehen. Damit haben wir fühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt und wollten ins im weiteren Spielverlauf nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Wir kombinierten uns teilweise schön vors Tor und verwerteten einen Großteil unserer Chancen. Leipzig ließ uns ungewohnt viel Freiraum und hatte selbst in der Offensive nicht die nötige Konsequenz, sodass es ein Freistoß war, der uns das Gegentor bescherte. Wir spielten jedoch weiter unser Spiel und gingen am Ende verdient mit 1:11 als Sieger vom Platz. Damit standen die Beach Royals Düsseldorf als Playoffgegner fest.

Das Spiel findet ihr HIER nochmal zum Nachschauen.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Schmitt (3 Tore), Dahnke, Körner (4), H. Knüppel (2), Thürk (2)

 

Rostocker Robben – BST Chemnitz 8:6 (3:4, 1:1, 4:1)

Im zweiten Spiel am Samstag ging es sportlich nicht mehr um allzu viel für uns, denn unser Playoffgegner stand fest. Dafür musste Chemnitz gewinnen, um sich noch den vierten und letzten Playoffplatz sichern zu können. Wir gingen durch Schmitti in Führung, mussten im Anschluss aber drei Gegentore hinnehmen. Wir ließen uns davon jedoch nicht großartig beeindrucken und konnten noch vor der ersten Pause ausgleichen. Der Gleichstand hielt jedoch nicht lang, sodass wir mit einem 1-Tore-Rückstand im ersten Drittel zufrieden sein mussten. Im zweiten Drittel sicherten beide Teams ihre Defensivreihen, sodass auf jeder Seite nur ein Tor fiel. Im letzten Durchgang drehten wir dann noch einmal richtig auf. Wir hatten das nötige Schussglück bei den fälligen Standards auf unserer Seite und ließen hinten wieder nur ein Gegentor zu. Damit konnten wir den Chemnitzern das Wochenende vermiesen und ließen die Herthaner aus Berlin jubeln, die nach zwei Siegen am Samstag das Playoffticket in letzter Minute lösen konnten.

Das Spiel findet ihr HIER nochmal zum Nachschauen.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Schmitt (2 Tore), Dahnke (1), Körner (1), H. Knüppel (2), Thürk (2)

 

Wir beenden die reguläre Saison damit auf dem zweiten Platz hinter den ungeschlagenen Ibbenbürenern. Die Beach Royals und Hertha BSC komplettieren die Playoffrunde. Mit 83 erzielten Treffern stellen wir die beste Offensive der Liga (19 Treffer vor Ibbenbüren). Mit 49 Gegentreffern haben wir leider auch die viertschlechteste Defensive. Vor allem die je acht Gegentreffer gegen Ibbenbüren, Münster und München fallen hier deutlich ins Gewicht. Mit einem positiven Torverhältnis von +34 liegen wir dennoch 4 Tore vor den Ibbenbürenern. Erfreulich ist außerdem, dass wir mit elf verschiedenen Torschützen besonders breit aufgestellt sind. Krischi (19 Tore), Hansi (16), Schmitti (15) und Svenni (14) zeigten sich besonders treffsicher. Doch auch Totti (5), Ivo (4), Kauti (3), Robin, Ranger, Benni (je 2) sowie Didi (1) konnten sich in die Torjägerliste eintragen. Eine wahrhaft geschlossene Mannschaftsleistung

 

Beach Royals Düsseldorf – Rostocker Robben 4:6 (1:1, 0:3, 3:2)

Das erste Playoffspiel der Saison 2017 und dann auch noch gegen den Gastgeber aus Düsseldorf. In der laufenden Spielzeit hatten wir gegen die Rheinländer mit 4:5 in Hamburg verloren und wollten daher Revanche für unsere zweite Saisonniederlage. Entsprechend heiß gingen wir ins Spiel. Das erste Drittel war jedoch geprägt von Abtasten und leichten Annäherungen beider Teams ans Tor. Krischi egalisierte den Rückstand im ersten Drittel durch einen Falli. Damit stand es zur Pause 1:1. Im zweiten Durchgang kamen wir deutlich besser in die Partie und waren in den entscheidenen Momenten einen Augenblick wacher. Kauti versenkte einen Kopfball nach tollem Einsatz von Totti in den Maschen. Schmitti und Hansi sorgten für die 4:1-Pausenführung. Das letzte Drittel mussten wir mit 3:2 an die Royals abgeben, die durch einen Doppelschlag gefährlich nah auf 3:4 heran kamen. Totti und Krischi stellten den alten Abstand jedoch wieder her und der direkte Anstoßtreffer der Düsseldorfer war der Schlusspunkt einer intensiven und spannenden Partie

Schröder – Kautermann (1 Tor), Rönsch, Schmitt (1), Dahnke (1), Körner, H. Knüppel (1), Thürk (2)

 

Damit ist die Ausgangsposition für das GBSL-Finalwochenende am 22. und 23. Juli in München für uns optimal. Mit einem 2-Tore-Vorsprung gehen wir in das Rückspiel am Samstag, in dem wir unsere fünte GBSL-Finalteilnahme und die direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft klar machen wollen. Im zweiten Halbfinale setzte sich Hertha mit 5:4 gegen Ibbenbüren durch und sorgte für die erste Niederlage des GBSL-Meisters seit dem ersten Spieltag 2015. Eine beeindruckende Serie ist gerissen, die es in dieser Form wahrscheinlich nicht mehr geben wird – dafür großen Respekt nach Ibbenbüren.

Danke an alle Fans und Freunde vor Ort und an den Bildschirmen, vor allem an Familie Bütow, die uns erstklassig nach dem Spiel versorgt hat sowie an Olli, der es sich nicht hat nehmen lassen, sein ersteigertes Trikotset aus der Saison 2013 persönlich abzuholen.

Als nächstes geht es für uns an diesem Sonntag beim robBENEFIZ um Sport, Strand und Spenden. Los geht es ab 10:00 Uhr am AOK Active Beach, mit dabei sind z. B. der HC Empor Rostock, die F.C. Hansa Rostock Traditionsmannschaft, REC Piranhas und viele weitere tolle Teams. Es wartet ein Torwandschießen, eine Tombola und weitere Aktionen auf alle Zuschauer. Kommt vorbei und helf uns, Spenden zu sammeln für den Rostocker Tierschutzverein.

OuOuOu!