Final Four in Warnemünde: Die Teilnehmer im Überblick

Final Four in Warnemünde: Die Teilnehmer im Überblick

Foto: Danilo Schubert

 

Das geilste Wochenende des Jahres steht kurz bevor und nicht nur bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der DFB hat bereits mit unzähligen Helfern ein wunderbares Stadion am Fuße des Teepotts aufgebaut, die Zimmer im DOCK INN Hostel sind auf Hochglanz gebracht worden und auch die anderen drei Teams haben die Woche über fleißig trainiert. Doch wer kämpft eigentlich, neben uns, in diesem Jahr um die Krone im Deutschen Beachsoccer? Wir haben uns die anderen drei teilnehmenden Teams und deren bisherigen Saisonverlauf einmal genauer angeschaut.

 

Real Münster: Platz 4, 29 Punkte, 10 S, 3 N, 81:50 Tore (+31)

Als erstes werfen wir den Blick auf unseren Halbfinalgegner. Real Münster ist bereits das zweite Mal in Folge beim Final Four am Start und in diesem Jahr der Gewinner des Dreikampfs um Platz 4 im Saisonendspurt, bei dem sich die Bavaria Beach Bazis und der Ibbenbürener BSC mit den ungeliebten Plätzen Fünf und Sechs zufrieden geben mussten.

Die Münsteraner sind wahre Offensivmonster, denn in dieser Saison erzielten sie im Schnitt sechs Tore und stellen damit den drittbesten Angriff der Liga. Oleh Shchytnik (19 Treffer), Evgenii Ketz (16) und Ali Bagheri (14) allein sorgten für 49 Treffer und stellten die gegnerischen Abwehrreihen vor einige Probleme. Auf der anderen Seite kassierten die Jungs aus Westfalen mit 50 Gegentoren die meisten der Teams in der oberen Tabellenhälfte.

Das direkte Aufeinandertreffen in Düsseldorf konnten wir aufgrund einer konzentrierten Leistung mit 5:0 gewinnen, profitierten dabei aber auch von der Gelb-Rot bedingten Sperre Evgenii Ketz‘. Wir erwarten daher im erneuten Duell eine mutigere und spielstärkere Münsterander Mannschaft, die uns defensiv alles abverlangen wird.

Anpfiff zum ersten Halbfinale des Tages ist am Samstag um 16:30 Uhr. Wer es nicht in die Sport & Beach Arena schafft, kann sich das Spiel auch im Livestream anschauen.


 

Hertha BSC Beachsoccer: Platz 2, 33 Punkte, 11 S, 2 N, 61:29 Tore (+32)

Die Berliner sind die Dauerbrenner beim Finalwochenende um die Deutsche Meisterschaft, denn seit der Angliederung an die Alte Dame 2016 waren sie immer in Warnemünde dabei. Schaut man noch etwas weiter zurück, wird deutlich, dass einige Spieler bereits jedes Jahr seit 2013, damals noch mit BeachKick Berlin, das Finalticket buchen konnten, womit sie auf eine länger währende Finalhistorie zurück blicken können als wir. Zum ganz großen Wurf hat es bisher jedoch nicht gereicht, Platz 3 im Jahr 2017 war der größte Erfolg des Hauptstadtclubs.

In dieser regulären Saison lief es wieder einmal recht ordentlich, sodass auch die diesjährige Finalteilnahme mehr als verdient ist. Elf Siege sprechen eine deutliche Sprache, wobei vor allem in Spielen gegen direkte Konkurrenten echte Big Points eingefahren werden konnten (2:0 gg. die Bazis, 9:5 gg. die Beach Royals nach 1:4-Rückstand, 6:1 gg. Ibbenbüren). Lediglich gegen Real Münster (1:2) und gegen uns (1:9) setzte es eine Niederlage, wobei das Ergebnis unseres Aufeinandertreffens nicht allzu hoch bewertet werden sollte.

Hertha sollte mit einem breiteren Kader nach Warnemünde reisen, als es zuletzt in Düsseldorf der Fall war und auch die Unterstützung der Fans ist ihnen sicher, da sich traditionell eine kleinere Reisegruppe mit auf den Weg aus der Haupstadt an den Strand macht. Leicht haben werden sie es in ihrem Halbfinale aber in keinem Fall, denn es warten die hungrigen Löwen.


 

Beach Royals Düsseldorf: Platz 3, 31 Punkte, 11 S, 2 N, 72:41 Tore (+31)

Drei Jahre können verdammt lang sein. Vor allem, wenn man das große Ziel Warnemünde immer so knapp vor Augen hat, wie die Royals aus Düsseldorf. Bei der letzten Finalteilnahme 2016 scheiterten sie im Endspiel gegen den Ibbenbürener BSC. 2017 unterlagen sie in der GBSL im Spiel um Platz 3, welcher zur Qualifikation gereicht hätte, dem gleichen Gegner und mussten im Regionalentscheid Nord dem Wuppertaler SV den Vortritt lassen. In der vergangenen Saison waren wir schlussendlich das Zünglein an der Waage, als wir im letzten Spiel gegen Ibbenbüren verloren und die Royals so noch, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, auf den fünften Platz abrutschten. Nun hat es endlich wieder geklappt und was sollen wir sagen: Es ist mehr als verdient.

Nach einem Umbruch im Team und der Integration vieler neuer Spieler scheint die Arbeit Früchte zu tragen. Spielertrainer Oliver Romrig geht trotz seines gesetzten Alters voran und erzielte den ein oder anderen wunderschönen Treffer. Hinzu kommt mit Nicolas Bella ein internationaler Topp-Transfer, der in dieser Saison bereits 17 Mal das gegnerische Tornetz finden konnte. Vier weitere Royals (Marius Ebener, David Hoeveler, Joscha Metzler und Marcel Nowak) trugen zuletzt beim EBSL-Event in Catania das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Qualität im Team ist also zweifelsohne vorhanden.

Das Spiel gegen uns in München war, wir haben es uns nochmal angeschaut, nichts für Ästheten. Am Ende hieß es 2:3 gegen uns, was unsere einzige Niederlage in der abgelaufenen Saison bleiben sollte. Die Royals hatten im weiteren Verlauf zwei Mal das Nachsehen (5:9 gg. Hertha, 4:5 gg. Bazis), untermauerten ihren Anspruch auf das Final Four ansonsten aber eindrucksvoll. Ärgerlich jedoch ist die Sperre des Stammtorwarts Marius Ebener, der sich im vorletzten Saisonspiel zu einer Notbremse hinreißen ließ und im Halbfinale fehlen wird. Wir rechnen mit Max Kinscher im Tor, der normalerweise für Tore Schießen zuständig ist, in der Saisonvorbereitung aber auch schon als bester Torwart bei einem Turnier in Belgien ausgezeichnet wurde.


 

Neben unseren Spielen bietet auch das Rahmenprogramm etwas für den interessierten Strandsportfan. Neben der Deutschen Meisterschaft wird auch wieder der Sieger der DFB-Beachsoccer-Tour gesucht. Qualifiziert hierfür sind TSV Vineta Audorf, F.C. Trivela, BST Chemnitz & Friends sowie 1.FC 0815 Friedersdorf. Darüber hinaus zeigen die Frauen von HSG Warnemünde im Einlagespiel gegen die BeachKick Ladies Berlin sowie die Inklusionsteams von Hansa Rostock und den Peene Kickers ihr Können. Den kompletten Plan haben wir hier einmal für euch in der Übersicht:


 

Unser F.C. Hansa spielt bereits morgen auswärts in Ingolstadt, Hoch Corina sorgt für eine Rückkehr des Sommers und der Eintritt in die Arena ist wie immer frei. Wir hoffen daher auf eine lautstarke Unterstützung bei unserem Halbfinalspiel am Samstag, 16:30 Uhr gegen Münster und werden alles dafür geben, am Ende des Spiels erneut mit euch jubeln zu können.

OuOuOu!

Final Four in Warnemünde – Die Teilnehmer im Überblick

Final Four in Warnemünde – Die Teilnehmer im Überblick

Foto: Joachim Kloock

 

Schon übermorgen ist es soweit: In der Sport & Beach Arena unterhalb des Teepotts in Warnemünde steigt das große Finale um die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft 2018. Am Samstag werden in zwei Halbfinals die beiden Teilnehmer des großen Finales am Sonntag ermittelt, die in diesem Jahr den Deutschen Meister unter sich ausspielen. Eröffnet wird das Turnier am Samstag jedoch mit den beiden Halbfinals der Beachsoccer-Tour, dem Finalevent der Sieger der vier Regionalentscheide. Anpfiff dafür ist um 12:45 und 14:00, ehe Real Münster und der Ibbenbürener BSC um 15:15 das erste Semifinale der Meisterschaft bestreiten. Für uns geht es dann um 16:30 gegen Hertha BSC Berlin.

 

Hertha BSC Berlin (4. Platz, 21 Punkte, 72:44 Tore)

Mit den Herthanern aus Berlin wartet im Halbfinale eine echt harte Nuss auf uns. Gleich drei Teams konnten die Saison mit starken 21 Punkten beenden, Hertha profitierte vom jeweils gewonnenen direkten Vergleich gegen die Beach Royals aus Düsseldorf sowie die Bavaria Beach Bazis. Doch auch beim Torverhältnis haben sie die Nase gegen diese beiden Teams vorn gehabt. Von daher stehen die Jungs aus der Hauptstadt zu Recht im Finalevent. Die Berliner hatten in dieser Saison die mit Abstand meiste Spielzeit, mussten sie doch in insgesamt vier ihrer elf Partien in die Verlängerung.

Das Spiel der Herthaner ist vor allem geprägt durch große Disziplin. Neuzugang Sascha Penke hat sich gleich optimal ins Team eingefügt und zeigt sich als sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten. Davor stehen mit Lenny Hannawald, Tim Engelhardt und Manuel Mönch drei absolute Defensivspezialisten, die das gegnerische Aufbauspiel durch gutes Verschieben extrem schwer machen. Vorn haben sie mit Joel Nießlein einen der deutschen Topp-Stürmer, der jede Defensive auf eine harte Probe stellt. Doch auch beim Rest des Teams ging die Formkurve steil nach oben und die Leistungsunterschiede innerhalb der Mannschaft konnten sukzessive minimiert werden.

Auch bei unserem Spiel gegen Hertha fiel die Entscheidung nicht in der regulären Spielzeit. Nach 36 plus 3 Minuten stand es 1:1, ein im Beachsoccer absolut ungewöhnliches Ergebnis. Das zeigt, mit welcher taktischen Disziplin beide Teams zu Werke gegangen sind. Es haben sich auf beiden Seiten kaum ausnutzbare Lücken ergeben. Umso wichtiger wird es für uns sein, die wenigen Chancen, die sich uns bieten werden, zu nutzen.

 

Real Münster (2. Platz, 24 Punkte, 58:37 Tore)

Vor der Saison hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Real Münster sich am Ende so souverän für das Finalevent qualifiziert. Doch eigentlich hätte man damit rechnen können. Evgehnii Kets und Hossein ali Shahrokhi stehen nicht umsonst mit 19 und 16 Toren auf Platz drei und vier der Torjägerliste. Darüber hinaus sind Torhüter Al Seyni Ndiaye sowie Verteidiger Ibra Thioune aus dem Senegal echte Verstärkungen in der Defensive und räumen mit Hilfe ihrer hervorragenden Physis fast jeden gegnerischen Angriff ab.

Nach einem etwas holprigen Saisonstart mit zwei Niederlagen gegen GO Rhein-Main und die Beach Bazis nahm der Münster-Express immer mehr Fahrt auf. Das größte Ausrufezeichen konnte dann beim Spieltagsevent in Norderstedt gesetzt werden, als nacheinander die Beach Royals, Ibbenbüren sowie Hertha besiegt wurden. Damit hatten sich die Münsteraner endgültig ins Rennen um die ersten Vier geschossen. Lediglich gegen uns setzte es eine weitere Niederlage, alle anderen Aufgaben wurden souverän erfüllt.

 

Ibbenbürener BSC (3. Platz, 23 Punkte, 55:41 Tore)

Was sollen wir zu Ibbenüren noch groß schreiben, was wir an anderer Stelle nicht schon getan haben? Trotz ihrer etwas holprigen Saison mit vielen knappen Siegen sind die Jungs aus dem Norden von NRW vollkommen zu Recht beim Final Four dabei. Im Do-or-Die-Spiel gegen uns, bei dem sie zum Siegen verdammt waren, spielten sie absolut souverän und eiskalt auf uns sicherten sich so das Teilnahmeticket doch noch auf den letzten Drücker. Vor so viel Kaltschnäuzigkeit ziehen wir unseren Hut.

Dennoch geht es auch für die Ibbenbürener im Halbfinale wieder bei Null los. An das Spiel in der regulären Saison gegen Münster werden sich die Jungs ungern zurück erinnern, setzte es doch eine saftige 3:9-Niederlage. Doch wir sind uns sicher, dass die dort gemachten Fehler knallhart analysiert wurden und erwarten daher eine entsprechend enge und spannende Partie.

 

Wir sind der Meinung, dass alle vier Teams vollkommen verdient nach Warnemünde reisen werden. Es gilt, die zurückliegende Saison auszublenden, denn mit nur einem Spiel kann bereits eine ganze Spielzeit zunichte gemacht werden. Niemand weiß das besser als wir, denn obwohl wir bereits vier Deutsche Meistertitel unser Eigen nennen können, haben wir erstmals in diesem Jahr die reguläre Saison als Tabellenführer beenden können. In den Jahren zuvor waren wir es, die die anderen Teams ärgern konnten. Nun sind wir die Gejagten.

Wir können euch daher nur ans Herz legen, am Samstag und Sonntag ins Stadion nach Warnemünde zu kommen und uns nach allen Kräften anzufeuern. Wir werden bis in die Haarspitzen motiviert ins Spiel gehen, um uns den fünften Titel zu holen. Dabei brauchen wir jedoch eure Unterstützung! Falls ihr es nicht ins Stadion schafft, legen wir euch die Livestreams am Samstag und Sonntag ans Herz, sodass ihr uns auch von zu Hause aus die Daumen drücken könnt.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende in Düsseldorf

Letztes Spieltagswochenende in Düsseldorf

So schnell, wie die Strandfußballsaison begonnen hat, ist sie auch schon wieder vorbei. An diesem Wochenende steigt am Unterbacher See Süd das letzte Spieltagswochenende der Deutschen Beachsoccer-Liga 2018 und der Kampf um die Playoffplätze ist spannend wie nie. Zwar können wir ganz entspannt mit dem Wissen, nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt zu werden, ins Rheinland fahren. Das hält uns jedoch gewiss nicht davon ab, beide Spiele mit der notwendigen Portion Ehrgeiz anzugehen. Für uns ist dies nämlich auch der letzte echte Härtetest vor dem Finale um die Deutsche Meisterschaft am 18./19. August in Warnemünde.

 

04.08.2018, 15:20 Uhr: Rostocker Robben – Beach Boyz Waldkraiburg

Los geht es für uns am Samstag Nachmittag gegen den Liganeuling aus Bayern. Aktuell stehen sechs Zähler auf dem Konto der Roten, mit denen sie das interne Saisonziel „Nicht Letzter werden“ aktuell um zwei Plätze übertreffen. Doch auch wenn sich die Jungs um Coach Brandlmaier in ihrer ersten Saison befinden, dürfen sie nicht von uns unterschätzt werden. Mitunter gelingen den Beach Boyz recht ordentliche Spielzüge, die dann jedoch nicht in letzter Konsequenz umgesetzt und in Tore umgewandelt werden. Hinzu kommt eine Defensive, die den Gegner durch individuelle Fehler des Öfteren förmlich zum Toreschießen einlädt. Genau hier müssen wir ansetzen und diese Einladungen gnadenlos annehmen. Darüber hinaus gilt es, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken und an die Leistungen im letzten Drittel gegen Wuppertal anzuknüpfen.

 

05.08.2018, 14:20 Uhr: Rostocker Robben – Ibbenbürener BSC

Viele hatten vor der Saison sicher damit gerechnet, dass in diesem Spiel der Tabellenführer der regulären Saison ausgespielt wird und es somit schon im Vorfeld zu einer Neuauflage des Finales der Deutschen Meisterschaften 2015 und 2017 kommt. Was haben wir schon für epische Schlachten gegen das Team aus dem Tecklenburger Land geschlagen. Letztes Jahr in Warnemünde das wohl spannendste Herzschlagfinale aller Zeiten mit dem Ausgleichstreffer vier Sekunden vor Schluss. 2016 das legendäre 12:10 im Halbfinale, was als wohl längstes Spiel in die Beachsoccer-Geschichtsbücher eingegangen ist. 2015 das 9-Meter-Schießen mit einem glücklicheren Ende für uns. Die Liste könnte nahezu endlos so weitergeführt werden. Doch auch wenn wir am Ende häufig lachen konnten, über eine Statistik kann es nicht hinweg täuschen: Der letzte Sieg gegen Ibbenbüren in der regulären Spielzeit datiert bereits aus dem Jahr 2015, als wir beim ersten Spieltag in Osnabrück mit 7:4 als Sieger vom Platz gingen. Danach setzte es entweder empfindliche Niederlagen oder das 9-Meter-Schießen musste die Entscheidung bringen.

Dieser Statistik wollen wir in dieser Saison entgegen wirken. Hinzu kommt nämlich die enge Tabellenkonstellation. Ibbenbüren steht zwar aktuell mit 17 Zählern auf dem dritten Rang. Dahinter lauern aber mit den gastgebenden Beach Royals, den Bavaria Beach Bazis sowie Hertha BSC gleich drei Teams mit 15 Punkten, die zu allem Überfluss auch noch allesamt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ran müssen. So kann es passieren, dass wir die Ibbenbürener mit einem Sieg aus den Final Four schießen können. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es vorteilhaft sein könnte, wenn wir diese Möglichkeit auch wahrnehmen. Von daher heißt es trotz der Tabellenführung Vollgas geben, um optimal vorbereitet nach Warnemünde zu fahren.

 

Doch auch neben dem sportlichen Aspekt wird diese Fahrt wieder besonders werden. Mit einer 25-köpfigen Reisegruppe machen wir uns auf den Weg in den Westen und nutzen das letzte reguläre Spieltagswochenende als vorgezogenen Saisonabschluss. Wer uns noch unterstützen möchte, kann das natürlich live vor Ort am Unterbacher See machen. Darüber hinaus werden sowohl am Samstag als auch Sonntag alle Spiele im Livestream gezeigt, sodass ihr auch entspannt von zu Hause oder dem heimischen Strand aus zuschauen könnt.

OuOuOu!

GBSL- und Landesmeistertitel an einem Tag

GBSL- und Landesmeistertitel an einem Tag

Das vergangene Wochenende kann wohl ohne Zweifel als perfekt bezeichnet werden. Während der Hauptteil unserer Mannschaft in München den dritten GBSL-Titel der Vereinsgeschichte sicherte, holte eine kleine Robbendelegation in Zinnowitz den vierten Landesmeistertitel in Folge.

Los ging es für uns am Freitagnachmittag. Pünktlich wurden die Fahrzeuge der Krebs Unternehmensgruppe geentert und auch die mitgereisten Anhänger fanden alle sicher Platz. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Einsatz! Zur Geisterstunde kamen wir im Norden von München an, bauten zügig unsere Zelte auf und schliefen nach der kleinen Deutschlandtour entsprechend schnell ein. Denn nicht einmal 12 Stunden später warteten die Beach Royals Düsseldorf im Halbfinalrückspiel auf uns.

 

Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf 3:2 (1:2, 1:2, 1:0)

Die Sonne im Süden Deutschlands meinte es fast zu gut mit uns. Nachdem es am Vormittag durchgängig etwas bewölkt war, lichtete sich zum Anpfiff die Wolkendecke und die Sonne knallte nur so auf uns herab. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar: Durch einen 6:4-Sieg im Hinspiel hatten wir uns einen komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung herausgespielt, der jedoch nicht lange anhalten sollte. Die Royals nutzten eine Ecke und einen schnellen Konter und egalisierten unseren Vorsprung schon im ersten Drittel. Das Anfangsdrittel hatten wir uns sicher anders vorgestellt. Unbeeindruckt dessen semmelte Svenni den fälligen Anstoß nach dem 0:2 unhaltbar in den Winkel und brachte uns noch vor der Pause wieder in Front. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem Standardsituationen wurden von beiden Teams mitunter kläglich verschenkt. Svenni erlöste uns eine Minute vor der Pause mit dem Ausgleichstreffer etwas glücklich nach starker Balleroberung im Mittelfeld. Somit gingen wir wieder mit zwei Toren Vorsprung ins letzte Drittel. Direkt nach Wiederanpfiff konnte Krischi einen weiten Abwurf von Robin sicher im kurzen Eck unterbringen. Damit gingen wir in diesem Spiel erstmals in Führung. Im weiteren Verlauf hielt unser Keeper den Kasten auch bei kniffligen Freistößen sauber, auf des Gegners Seite rettete mehrmals das Aluminium. Daher blieb es bis zum Abpfiff beim 3:2 und wir zogen nach einigen Startschwierigkeiten souverän ins GBSL-Finale ein.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Dahnke, Körner (2 Tore), Pötke, Schmitt, H. Knüppel, Thürk (1)

 

Rostocker Robben – Hertha BSC Berlin Beachsoccer 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)

Für viele überraschend setzten sich die Jungs aus der Hauptstadt im Halbfinale gegen den amtierenden Meister aus Ibbenbüren durch. Findige Beobachter des Spiels konnten sehen, dass der Matchplan der Herthaner voll aufging, sie die Schlüsselspieler Ibbenbürens nicht ins Spiel kommen ließen und vorne die nötige Kaltschnäuzigkeit hatten und somit auch verdient als Sieger vom Platz gingen. Wir waren entsprechend gewarnt und stellten uns auf einen spiel- und abschlussstarken Gegner ein. Um diese Stärken nicht aufkeimen zu lassen, nahmen wir uns vor, die Dreh- und Angelpunkte des Berliner Spiels von Anfang an auszuschalten und aus einer geordneten Defensive heraus vorn die nötigen Treffer zu erzielen. Für das 1:0 aus unserer Sicht musste jedoch erst Robin mit einem Fernschuss kommen, den Kauti leicht mit dem Ohr unhaltbar abfälschte. Mit dieser Führung ging es in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff verwandelte Schmitti einen fälligen Freistoß eiskalt ins kurze Eck. Bei tiefstehender Sonne rettete uns Robin ein ums andere Mal den Hintern und war vor allem bei gefährlichen Freistößen ein unbezwingbares Hindernis für die Berliner. Kurz vor Abpfiff des zweiten Drittels verwandelte Svenni einen schönen Seitenwechsel von Schmitti direkt mit einem Falli ins kurze Eck, sodass wir mit 3:0 in den letzten Durchgang gingen. Dort zeigte Totti seine ganze Klasse, als er schlitzohrig einen Ball über den Berliner Torwart hob und uns somit endgültig auf die Siegerstraße brachte. Im weiteren Spielverlauf müssen wir uns ankreiden, dass wir die Defensive ein wenig vernachlässigten und uns auf dem Vorsprung ausruhten. Die zwei Gegentore, die uns Hertha noch einschenkte, waren überflüssig, änderten am Spielausgang schlussendlich aber nicht mehr.

Schröder (1 Tor) – Kautermann, Rönsch, Dahnke (1), Körner (1), Pötke, Schmitt (1), H. Knüppel, Thürk

 

Wer sich das Finale oder die restlichen Spiele noch einmal anschauen möchte, findet auf sportdeutschland.tv entsprechendes Material. Nach zwei verlorenen GBSL-Finals in Folge können wir im fünten Jahr endlich wieder die GBSL-Trophäe in die Luft strecken und sind nun mit drei Titeln alleiniger Rekordsieger. Für uns war es das fünfte Finale in der fünften Saison, eine unglaubliche Serie. Im Spiel um Platz 3 konnte sich der Ibbenbürener BSC mit 6:3 gegen die Beach Royals aus Düsseldorf durchsetzen, sodass auch die Ibbenbürener das Ticket für die Deutsche Meisterschaft am 19./20. August in Warnemünde gelöst haben. Die restlichen drei Teilnehmer werden an diesem Wochenende in den drei Regionalentscheiden ermittelt. Wir spielen in Zinnowitz beim Regionalentscheid Ost um die Nordostdeutsche Meisterschaft.

 

Zweiter Platz bei MV-Tour in Zinnowitz sichert Landesmeistertitel

Während sich der Großteil in München die Sonne auf den Pelz schienen ließ oder entspannt im Schatten den ersten Saisonsieg unserer Kogge verfolgte, ackerten sich sechs harte Jungs am Zinnowitzer Strand ab, um die vierte Landesmeisterschaft in Folge einzutüten. Gegen vier Mannschaften hieß es in einer Gruppe Jeder gegen Jeden. Im ersten Spiel konnte der 1. FC VKF mit 3:1 besiegt werden, in den zwei darauffolgenden Spielen hieß es jeweils 3:3 gegen den späteren Sieger Boca Gdansk aus Polen und die Jungs von Hohensee United. Im letzten Spiel gegen FC Rot-Weiß Wolgast setzte es mit 8:3 den höchsten Sieg des Tages, sodass wir mit acht Punkten und 17:10 Toren auf dem zweiten Rang hinter Gdansk landeten. Eine klasse Leistung mit nur einem Wechsler, wobei an dieser Stelle Larser recht herzlich gedankt sei, der kurzfristig verpflichtet wurde und eine ansprechende Leistung zeigte. Außerdem haben wir uns gefreut, Thomser endlich wieder im Sand sehen zu können. Bahnt sich da vielleicht ein Comeback des Crunchtime-Thomsers zur Deutschen Meisterschaft an?

Sandmann – Thoms (2 Tore), Diedrichkeit (3), Studzinksi (5), Arnhold, Neumann (7)

 

Insgesamt wird uns dieses Wochenende sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die ersten Früchte der harten Arbeit der verganenen Monate konnten geerntet werden und so wie die geschmeckt haben, kann man nur Bock auf Nachschlag bekommen. Wir danken allen Unterstützern, Freunden und alten sowie neuen Fans vor Ort und an den Bildschirmen. Ihr seid die geilsten! Außerdem ziehen wir unseren Hut vor den Bavaria Beach Bazis, die wieder einmal einen weltklasse Spieltag auf die Beine gestellt und einen mehr als würdigen Rahmen für das GBSL-Finale geschaffen haben. Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder zu euch, Bazis! Servus!

OuOuOu!

GBSL-Finale in München

GBSL-Finale in München

Irgendwie ist der Sommer noch nicht mal so richtig aus den Startlöchern gekommen und die Saison in der German Beach Soccer League neigt sich trotzdem schon wieder dem Ende zu. Nachdem es im vergangenen Jahr die Premiere im größten deutschen Bundesland gab, konnten sich die Bavaria Beach Bazis in dieser Spielzeit die Ausrichtung des Finalwochenendes sichern. Nach der Premiere im letzten Jahr eine gute Wahl, wie wir finden. Doch kommen wir erst einmal zum sportlichen Teil.

22.07., 12:30 Uhr: Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf

Über dieses Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Nach unserem 6:4-Erfolg im Hinspiel in Düsseldorf gehen wir gegen die Royals sicher als leichter Favorit ins Spiel. Doch so ein Zwei-Tore-Vorsprung ist nicht viel, erst recht nicht im Beachsoccer. Wir müssen daher wieder ab der ersten Minute voll konzentriert ins Spiel gehen, unser Spiel aufziehen und unsere Chancen eiskalt nutzen. Nur so ist es überhaupt möglich, gegen die Royals zu bestehen, denn auf dem Platz geben sie alles für ihr Team und kämpfen wie die Löwen. Wir werden daher gar nicht erst versuchen, unseren Vorsprung zu verwalten, sondern gehen, wie in jedem Spiel, voll auf Sieg.

Am Samstagabend wird dann um 19:00 Uhr das diesjährige GBSL-Finale angepfiffen. Wir hoffen natürlich, dass wir zum fünften Mal in Folge ins Endspiel einziehen können und uns dann auch, nach zwei Finalniederlagen, den Titel sichern können. Spannend bleibt dabei, wer unser Gegner, natürlich eventuell auch im Spiel um Platz 3 am Sonntag um 12:30 Uhr, sein wird. Im zweiten Halbfinale hat Hertha BSC Berlin die bessere Ausgangslage. Gegen den amtierenden Meister vom Ibbenbürener BSC konnten die Jungs aus der Hauptstadt mit 5:4 gewinnen und können sich damit sogar ein Unentschieden erlauben. Wir drücken beiden Teams die Daumen und lassen uns überraschen, wer unser Gegner im kleinen oder großen Finale sein wird.

Spannend werden auch die restlichen Platzierungsspiele. Die Plätze 1-3 qualifizieren sich bekanntermaßen für die Deutsche Meisterschaft am 19. und 20. August in Warnemünde. Platz 4 bis 6 hingegen ist für einen der drei Regionalentscheide qualifiziert. Für uns geht es durch die Qualifikation über die Landesmeisterschaft am 29. und 30. Juli nach Zinnowitz zur Nordostdeutschen Meisterschaft. Wir sind gespannt, wer dort mit uns um die Krone der neuen Bundesländer und einen Platz bei der Deutschen Meisterschaft kämpfen wird.

Wir freuen uns schon riesig auf eure Unterstützung vor Ort in München. Falls ihr es nicht in den Süden schafft, könnt ihr auf den Livestream der Beach Bazis auf sportdeutschland.tv zurück greifen (Stream Samstag / Stream Sonntag) und am Bildschirm mitfiebern.

Los jetzt Rostock! OuOuOu!