5 Jahre GBSL – Ein Rückblick

5 Jahre GBSL – Ein Rückblick

Frühjahr. Wie in den vergangen Jahren wird hinter den Kulissen fleißig an der neuen Strandfußballsaison gearbeitet, obwohl es draußen so ganz und gar nicht nicht nach Sommer aussieht. Doch irgendetwas ist anders als in den Jahren zuvor. Und die meisten von euch haben es auf verschiedenen Wegen schon mitbekommen. Nach fünf Jahren German Beach Soccer League übernimmt der Deutsche Fußball-Bund den Spielbetrieb in der höchsten deutschen Strandfußballliga. Während dort noch einige Einzelheiten zu klären sind, über die wir euch in einem extra Beitrag informieren werden, ist dies der richtige Zeitpunkt, um einmal zurückzuschauen.

Fünf Jahre klingen im ersten Moment nicht unbedingt aufregend oder erwähnenswert. Für uns als Mannschaft und Verein, aber auch Sportler und Mensch haben diese fünf Jahre unser bisheriges Leben geprägt wie kein zweiter Zeitabschnitt. Umso stolzer sind wir, nicht nur ein Teil des Abenteuers GBSL gewesen zu sein, sondern dieses Abenteuer aktiv mitgestaltet zu haben.

Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass diese Reise mit drei gewonnen Meisterschaften bei unglaublichen fünf Finalteilnahmen endet? Vor unserem geistigen Auge sehen wir immer noch die Anfänge mit der Schnapsidee, ein Strandfußballteam aufzubauen und in der ersten Liga zu spielen. Wir erinnern uns an die ersten Spiele im Mai 2013, in denen wir, wie hier gegen die Beach Royals aus Düsseldorf, ordentlich Lehrgeld zahlen mussten und mit 3:9 unter die Räder kamen:

 

Umso erfreulicher war es dann, im Verlauf der Saison die Kurve zu kriegen, wichtige Spiele für uns zu entscheiden und eine kleine Tradition zu starten: Wenn es wichtig wurde und die Entscheidungsspiele in Sichtweite waren, hauten wir seitdem immer alles rein, hielten als Team zusammen und erarbeiteten uns so auch die Extraportion Glück. Absolutes Highlight einer Premierensaison war dann das erste GBSL-Finale an unserem Warnemünder Ostseestrand bei bestem Wetter und Gänsehautstimmung:

 

Die folgenden Jahren waren gesprägt von stetigem Wachstum und Wandel. Die ersten neuen Teams kamen im Jahr 2014 dazu, andere wiederum meldeten sich aus dem Spielbetrieb ab. Immer wieder konnten wir neue Akzente setzen, beispielsweise 2014 mit einem 19:2-Rekordsieg gegen FIDA Düsseldorf und dem ersten GBSL-Finale mit Zuschauertribüne und einem Livestream oder ein Jahr später mit unseren Marsi-Highlighttrikots, bei denen die Verkaufszahlen jegliche Vorstellung sprengten und sogar einige Profifußballclubs neidisch werden lässt.

Bis zum Jahr 2017 sammelten sich so einige Zahlen an, die wir den Statistikfreunden unter euch nicht vorenthalten wollen. Insgesamt spielten wir 64 Spiele, davon 49 in der regulären Saison und 15 in den Playoffs. Hansi ist der einzige Spieler in unserem Team und wahrscheinlich auch in der gesamten Liga, der in jedem dieser Spiele auf dem Platz stand und sich somit GBSL-Rekordspieler nennen darf. In unseren Spielen der regulären Saison fielen im Schnitt unglaubliche 11,3 Tore: Ligaspitze.

Grund dafür war neben unser knallharten Offensive mit 346 Toren in 49 Spielen auch unsere riskante Spielweise in der Defensive, die die Gegner zu 207 Gegentoren kommen ließ. Unser Rekordtorschütze ist dabei Krischi, der 87 mal einnetzen konnte, gefolgt von Schmitti mit 67 Treffern. Eine Quote, die ohne die ein oder andere Spielsperre sicher noch höher ausgefallen wäre. Insgesamt sind diese Zahlen gleichbedeutend mit Platz 2 in der ewigen GBSL-Tabelle hinter dem Ibbenbürener BSC, der sogar zweimal ohne Punktverlust durch die reguläre Saison ging:

 

Der Tabelle ist zu entnehmen, dass es vier Teams gibt, die über die kompletten fünf Jahre am Spielbetrieb teilgenommen haben. Insgesamt wagten 18 Mannschaften das Abenteuer Strandfußballliga. Doch auch wenn die GBSL mit ihren Teams in den fünf Jahren viel für den Sport geleistet hat, über den Status einer Meldeliga kam sie leider nicht hinaus, sodass am Ende einer Saison eigentlich nie wirklich klar war, gegen wen in der nächsten Spielzeit gespielt wird. Umso bedauerlicher ist nun der Rückzug des BST Chemnitz, die in diesem Jahr nicht mehr am Ligabetrieb teilnehmen werden. Gegen kein anderes Team spielten wir in den fünf Jahren häufiger. Dabei avancierten die Sachsen vom anfänglichen Angst- zum Lieblingsgegner, wie beispielsweise im ersten und einzigen Supercup-Finale der deutschen Beachsoccer-Geschichte im Jahr 2013, bei dem wir uns erstmals für den Euro Winners Cup qualifizieren konnten:

 

Insgesamt lässt sich nach diesen fünf Jahren, in denen uns unsere zahlreichen Sponsoren, allen voran unser Hauptsponsor Marteria und unser Co-Sponsor Möbel Wikinger sowie unsere lautstarken Fans und Freunde an der Seitenlinie, stets die Treue hielten und einen riesigen Anteil an diesem Beachsoccer-Märchen haben, eine durchaus positive Bilanz ziehen. In fünf Jahren wurde ein Spielbetrieb aufgebaut, der einer ersten Liga würdig war. Sicher gab es dabei auch viele Ecken, an denen es mal nicht so lief, wie sich die Teams und die Verantwortlichen das vorgestellt haben. Was bleibt, sind aber die positiven Aspekte und Ideen, die gemeinsam angegangen und umgesetzt wurden.

In diesem fünf Jahren konnten wir unseren Sport weiter in Deutschland verbreiten. Eine Vielzahl an neuen Teams und zahlreiche neue Beachsoccer-Feldern quer über die Republik verteilt sind ein deutliches Indiz dafür. Denn auch wenn Strandfußball ans Meer gehört, sollten möglichst viele Sportfreunde die Möglichkeit bekommen, den schönsten Sommersport der Welt ausüben zu können. Dafür hat die GBSL einen wichtigen Beitrag geleistet, dessen Bedeutung uns wahrscheinlich erst in den kommenden Jahren wirklich bewusst wird.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Teams für die heißen Duelle im Sand, bei den Schiedsrichtern für eine von Jahr zu Jahr bessere Lei(s)tung und nicht zuletzt bei Nils, Olli, Ulle und Sunny, die die Ligaleitung in den fünf Jahren trotz beruflicher und eigener Teamverpflichtungen im Ehrenamt organisiert haben.

In diesem Sinne: Auf die GBSL!

OuOuOu!

GBSL- und Landesmeistertitel an einem Tag

GBSL- und Landesmeistertitel an einem Tag

Das vergangene Wochenende kann wohl ohne Zweifel als perfekt bezeichnet werden. Während der Hauptteil unserer Mannschaft in München den dritten GBSL-Titel der Vereinsgeschichte sicherte, holte eine kleine Robbendelegation in Zinnowitz den vierten Landesmeistertitel in Folge.

Los ging es für uns am Freitagnachmittag. Pünktlich wurden die Fahrzeuge der Krebs Unternehmensgruppe geentert und auch die mitgereisten Anhänger fanden alle sicher Platz. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Einsatz! Zur Geisterstunde kamen wir im Norden von München an, bauten zügig unsere Zelte auf und schliefen nach der kleinen Deutschlandtour entsprechend schnell ein. Denn nicht einmal 12 Stunden später warteten die Beach Royals Düsseldorf im Halbfinalrückspiel auf uns.

 

Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf 3:2 (1:2, 1:2, 1:0)

Die Sonne im Süden Deutschlands meinte es fast zu gut mit uns. Nachdem es am Vormittag durchgängig etwas bewölkt war, lichtete sich zum Anpfiff die Wolkendecke und die Sonne knallte nur so auf uns herab. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar: Durch einen 6:4-Sieg im Hinspiel hatten wir uns einen komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung herausgespielt, der jedoch nicht lange anhalten sollte. Die Royals nutzten eine Ecke und einen schnellen Konter und egalisierten unseren Vorsprung schon im ersten Drittel. Das Anfangsdrittel hatten wir uns sicher anders vorgestellt. Unbeeindruckt dessen semmelte Svenni den fälligen Anstoß nach dem 0:2 unhaltbar in den Winkel und brachte uns noch vor der Pause wieder in Front. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem Standardsituationen wurden von beiden Teams mitunter kläglich verschenkt. Svenni erlöste uns eine Minute vor der Pause mit dem Ausgleichstreffer etwas glücklich nach starker Balleroberung im Mittelfeld. Somit gingen wir wieder mit zwei Toren Vorsprung ins letzte Drittel. Direkt nach Wiederanpfiff konnte Krischi einen weiten Abwurf von Robin sicher im kurzen Eck unterbringen. Damit gingen wir in diesem Spiel erstmals in Führung. Im weiteren Verlauf hielt unser Keeper den Kasten auch bei kniffligen Freistößen sauber, auf des Gegners Seite rettete mehrmals das Aluminium. Daher blieb es bis zum Abpfiff beim 3:2 und wir zogen nach einigen Startschwierigkeiten souverän ins GBSL-Finale ein.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Dahnke, Körner (2 Tore), Pötke, Schmitt, H. Knüppel, Thürk (1)

 

Rostocker Robben – Hertha BSC Berlin Beachsoccer 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)

Für viele überraschend setzten sich die Jungs aus der Hauptstadt im Halbfinale gegen den amtierenden Meister aus Ibbenbüren durch. Findige Beobachter des Spiels konnten sehen, dass der Matchplan der Herthaner voll aufging, sie die Schlüsselspieler Ibbenbürens nicht ins Spiel kommen ließen und vorne die nötige Kaltschnäuzigkeit hatten und somit auch verdient als Sieger vom Platz gingen. Wir waren entsprechend gewarnt und stellten uns auf einen spiel- und abschlussstarken Gegner ein. Um diese Stärken nicht aufkeimen zu lassen, nahmen wir uns vor, die Dreh- und Angelpunkte des Berliner Spiels von Anfang an auszuschalten und aus einer geordneten Defensive heraus vorn die nötigen Treffer zu erzielen. Für das 1:0 aus unserer Sicht musste jedoch erst Robin mit einem Fernschuss kommen, den Kauti leicht mit dem Ohr unhaltbar abfälschte. Mit dieser Führung ging es in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff verwandelte Schmitti einen fälligen Freistoß eiskalt ins kurze Eck. Bei tiefstehender Sonne rettete uns Robin ein ums andere Mal den Hintern und war vor allem bei gefährlichen Freistößen ein unbezwingbares Hindernis für die Berliner. Kurz vor Abpfiff des zweiten Drittels verwandelte Svenni einen schönen Seitenwechsel von Schmitti direkt mit einem Falli ins kurze Eck, sodass wir mit 3:0 in den letzten Durchgang gingen. Dort zeigte Totti seine ganze Klasse, als er schlitzohrig einen Ball über den Berliner Torwart hob und uns somit endgültig auf die Siegerstraße brachte. Im weiteren Spielverlauf müssen wir uns ankreiden, dass wir die Defensive ein wenig vernachlässigten und uns auf dem Vorsprung ausruhten. Die zwei Gegentore, die uns Hertha noch einschenkte, waren überflüssig, änderten am Spielausgang schlussendlich aber nicht mehr.

Schröder (1 Tor) – Kautermann, Rönsch, Dahnke (1), Körner (1), Pötke, Schmitt (1), H. Knüppel, Thürk

 

Wer sich das Finale oder die restlichen Spiele noch einmal anschauen möchte, findet auf sportdeutschland.tv entsprechendes Material. Nach zwei verlorenen GBSL-Finals in Folge können wir im fünten Jahr endlich wieder die GBSL-Trophäe in die Luft strecken und sind nun mit drei Titeln alleiniger Rekordsieger. Für uns war es das fünfte Finale in der fünften Saison, eine unglaubliche Serie. Im Spiel um Platz 3 konnte sich der Ibbenbürener BSC mit 6:3 gegen die Beach Royals aus Düsseldorf durchsetzen, sodass auch die Ibbenbürener das Ticket für die Deutsche Meisterschaft am 19./20. August in Warnemünde gelöst haben. Die restlichen drei Teilnehmer werden an diesem Wochenende in den drei Regionalentscheiden ermittelt. Wir spielen in Zinnowitz beim Regionalentscheid Ost um die Nordostdeutsche Meisterschaft.

 

Zweiter Platz bei MV-Tour in Zinnowitz sichert Landesmeistertitel

Während sich der Großteil in München die Sonne auf den Pelz schienen ließ oder entspannt im Schatten den ersten Saisonsieg unserer Kogge verfolgte, ackerten sich sechs harte Jungs am Zinnowitzer Strand ab, um die vierte Landesmeisterschaft in Folge einzutüten. Gegen vier Mannschaften hieß es in einer Gruppe Jeder gegen Jeden. Im ersten Spiel konnte der 1. FC VKF mit 3:1 besiegt werden, in den zwei darauffolgenden Spielen hieß es jeweils 3:3 gegen den späteren Sieger Boca Gdansk aus Polen und die Jungs von Hohensee United. Im letzten Spiel gegen FC Rot-Weiß Wolgast setzte es mit 8:3 den höchsten Sieg des Tages, sodass wir mit acht Punkten und 17:10 Toren auf dem zweiten Rang hinter Gdansk landeten. Eine klasse Leistung mit nur einem Wechsler, wobei an dieser Stelle Larser recht herzlich gedankt sei, der kurzfristig verpflichtet wurde und eine ansprechende Leistung zeigte. Außerdem haben wir uns gefreut, Thomser endlich wieder im Sand sehen zu können. Bahnt sich da vielleicht ein Comeback des Crunchtime-Thomsers zur Deutschen Meisterschaft an?

Sandmann – Thoms (2 Tore), Diedrichkeit (3), Studzinksi (5), Arnhold, Neumann (7)

 

Insgesamt wird uns dieses Wochenende sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die ersten Früchte der harten Arbeit der verganenen Monate konnten geerntet werden und so wie die geschmeckt haben, kann man nur Bock auf Nachschlag bekommen. Wir danken allen Unterstützern, Freunden und alten sowie neuen Fans vor Ort und an den Bildschirmen. Ihr seid die geilsten! Außerdem ziehen wir unseren Hut vor den Bavaria Beach Bazis, die wieder einmal einen weltklasse Spieltag auf die Beine gestellt und einen mehr als würdigen Rahmen für das GBSL-Finale geschaffen haben. Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder zu euch, Bazis! Servus!

OuOuOu!

GBSL-Finale in München

GBSL-Finale in München

Irgendwie ist der Sommer noch nicht mal so richtig aus den Startlöchern gekommen und die Saison in der German Beach Soccer League neigt sich trotzdem schon wieder dem Ende zu. Nachdem es im vergangenen Jahr die Premiere im größten deutschen Bundesland gab, konnten sich die Bavaria Beach Bazis in dieser Spielzeit die Ausrichtung des Finalwochenendes sichern. Nach der Premiere im letzten Jahr eine gute Wahl, wie wir finden. Doch kommen wir erst einmal zum sportlichen Teil.

22.07., 12:30 Uhr: Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf

Über dieses Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Nach unserem 6:4-Erfolg im Hinspiel in Düsseldorf gehen wir gegen die Royals sicher als leichter Favorit ins Spiel. Doch so ein Zwei-Tore-Vorsprung ist nicht viel, erst recht nicht im Beachsoccer. Wir müssen daher wieder ab der ersten Minute voll konzentriert ins Spiel gehen, unser Spiel aufziehen und unsere Chancen eiskalt nutzen. Nur so ist es überhaupt möglich, gegen die Royals zu bestehen, denn auf dem Platz geben sie alles für ihr Team und kämpfen wie die Löwen. Wir werden daher gar nicht erst versuchen, unseren Vorsprung zu verwalten, sondern gehen, wie in jedem Spiel, voll auf Sieg.

Am Samstagabend wird dann um 19:00 Uhr das diesjährige GBSL-Finale angepfiffen. Wir hoffen natürlich, dass wir zum fünften Mal in Folge ins Endspiel einziehen können und uns dann auch, nach zwei Finalniederlagen, den Titel sichern können. Spannend bleibt dabei, wer unser Gegner, natürlich eventuell auch im Spiel um Platz 3 am Sonntag um 12:30 Uhr, sein wird. Im zweiten Halbfinale hat Hertha BSC Berlin die bessere Ausgangslage. Gegen den amtierenden Meister vom Ibbenbürener BSC konnten die Jungs aus der Hauptstadt mit 5:4 gewinnen und können sich damit sogar ein Unentschieden erlauben. Wir drücken beiden Teams die Daumen und lassen uns überraschen, wer unser Gegner im kleinen oder großen Finale sein wird.

Spannend werden auch die restlichen Platzierungsspiele. Die Plätze 1-3 qualifizieren sich bekanntermaßen für die Deutsche Meisterschaft am 19. und 20. August in Warnemünde. Platz 4 bis 6 hingegen ist für einen der drei Regionalentscheide qualifiziert. Für uns geht es durch die Qualifikation über die Landesmeisterschaft am 29. und 30. Juli nach Zinnowitz zur Nordostdeutschen Meisterschaft. Wir sind gespannt, wer dort mit uns um die Krone der neuen Bundesländer und einen Platz bei der Deutschen Meisterschaft kämpfen wird.

Wir freuen uns schon riesig auf eure Unterstützung vor Ort in München. Falls ihr es nicht in den Süden schafft, könnt ihr auf den Livestream der Beach Bazis auf sportdeutschland.tv zurück greifen (Stream Samstag / Stream Sonntag) und am Bildschirm mitfiebern.

Los jetzt Rostock! OuOuOu!

3 Spiele, 3 Siege – perfektes Wochenende in Düsseldorf

3 Spiele, 3 Siege – perfektes Wochenende in Düsseldorf

Die German Beach Soccer League machte am vergangenen Wochenende Halt in Düsseldorf. Zum letzten regulären Spieltag standen die letzten beiden Saisonspiele sowie das Playoffhinspiel an. Wir konnten alle drei Partien für uns gestalten, beenden die Hauptsaison auf Platz 2 und haben mit dem Sieg im Halbfinalhinspiel einen großen Schritt in Richtung Finale gemacht.

SandBall Leipzig – Rostocker Robben 1:11 (5:0, 3:1, 3:0)

Unsere erste Partie im Samstag sollte vor allem eins bringen: Den letzten fehlenden Punkt für den sicheren dritten Rang. Wir starteten entsprechend konzentriert in die Partie und blendeten den Tabellenstand aus, denn mit Leipzig wartete der punktlose Tabellenletzte auf uns. Wir gerieten im ersten Durchgang zügig in Führung und konnten im Verlauf des Drittels mit 5:0 davon ziehen. Damit haben wir fühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt und wollten ins im weiteren Spielverlauf nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Wir kombinierten uns teilweise schön vors Tor und verwerteten einen Großteil unserer Chancen. Leipzig ließ uns ungewohnt viel Freiraum und hatte selbst in der Offensive nicht die nötige Konsequenz, sodass es ein Freistoß war, der uns das Gegentor bescherte. Wir spielten jedoch weiter unser Spiel und gingen am Ende verdient mit 1:11 als Sieger vom Platz. Damit standen die Beach Royals Düsseldorf als Playoffgegner fest.

Das Spiel findet ihr HIER nochmal zum Nachschauen.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Schmitt (3 Tore), Dahnke, Körner (4), H. Knüppel (2), Thürk (2)

 

Rostocker Robben – BST Chemnitz 8:6 (3:4, 1:1, 4:1)

Im zweiten Spiel am Samstag ging es sportlich nicht mehr um allzu viel für uns, denn unser Playoffgegner stand fest. Dafür musste Chemnitz gewinnen, um sich noch den vierten und letzten Playoffplatz sichern zu können. Wir gingen durch Schmitti in Führung, mussten im Anschluss aber drei Gegentore hinnehmen. Wir ließen uns davon jedoch nicht großartig beeindrucken und konnten noch vor der ersten Pause ausgleichen. Der Gleichstand hielt jedoch nicht lang, sodass wir mit einem 1-Tore-Rückstand im ersten Drittel zufrieden sein mussten. Im zweiten Drittel sicherten beide Teams ihre Defensivreihen, sodass auf jeder Seite nur ein Tor fiel. Im letzten Durchgang drehten wir dann noch einmal richtig auf. Wir hatten das nötige Schussglück bei den fälligen Standards auf unserer Seite und ließen hinten wieder nur ein Gegentor zu. Damit konnten wir den Chemnitzern das Wochenende vermiesen und ließen die Herthaner aus Berlin jubeln, die nach zwei Siegen am Samstag das Playoffticket in letzter Minute lösen konnten.

Das Spiel findet ihr HIER nochmal zum Nachschauen.

Schröder – Kautermann, Rönsch, Schmitt (2 Tore), Dahnke (1), Körner (1), H. Knüppel (2), Thürk (2)

 

Wir beenden die reguläre Saison damit auf dem zweiten Platz hinter den ungeschlagenen Ibbenbürenern. Die Beach Royals und Hertha BSC komplettieren die Playoffrunde. Mit 83 erzielten Treffern stellen wir die beste Offensive der Liga (19 Treffer vor Ibbenbüren). Mit 49 Gegentreffern haben wir leider auch die viertschlechteste Defensive. Vor allem die je acht Gegentreffer gegen Ibbenbüren, Münster und München fallen hier deutlich ins Gewicht. Mit einem positiven Torverhältnis von +34 liegen wir dennoch 4 Tore vor den Ibbenbürenern. Erfreulich ist außerdem, dass wir mit elf verschiedenen Torschützen besonders breit aufgestellt sind. Krischi (19 Tore), Hansi (16), Schmitti (15) und Svenni (14) zeigten sich besonders treffsicher. Doch auch Totti (5), Ivo (4), Kauti (3), Robin, Ranger, Benni (je 2) sowie Didi (1) konnten sich in die Torjägerliste eintragen. Eine wahrhaft geschlossene Mannschaftsleistung

 

Beach Royals Düsseldorf – Rostocker Robben 4:6 (1:1, 0:3, 3:2)

Das erste Playoffspiel der Saison 2017 und dann auch noch gegen den Gastgeber aus Düsseldorf. In der laufenden Spielzeit hatten wir gegen die Rheinländer mit 4:5 in Hamburg verloren und wollten daher Revanche für unsere zweite Saisonniederlage. Entsprechend heiß gingen wir ins Spiel. Das erste Drittel war jedoch geprägt von Abtasten und leichten Annäherungen beider Teams ans Tor. Krischi egalisierte den Rückstand im ersten Drittel durch einen Falli. Damit stand es zur Pause 1:1. Im zweiten Durchgang kamen wir deutlich besser in die Partie und waren in den entscheidenen Momenten einen Augenblick wacher. Kauti versenkte einen Kopfball nach tollem Einsatz von Totti in den Maschen. Schmitti und Hansi sorgten für die 4:1-Pausenführung. Das letzte Drittel mussten wir mit 3:2 an die Royals abgeben, die durch einen Doppelschlag gefährlich nah auf 3:4 heran kamen. Totti und Krischi stellten den alten Abstand jedoch wieder her und der direkte Anstoßtreffer der Düsseldorfer war der Schlusspunkt einer intensiven und spannenden Partie

Schröder – Kautermann (1 Tor), Rönsch, Schmitt (1), Dahnke (1), Körner, H. Knüppel (1), Thürk (2)

 

Damit ist die Ausgangsposition für das GBSL-Finalwochenende am 22. und 23. Juli in München für uns optimal. Mit einem 2-Tore-Vorsprung gehen wir in das Rückspiel am Samstag, in dem wir unsere fünte GBSL-Finalteilnahme und die direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft klar machen wollen. Im zweiten Halbfinale setzte sich Hertha mit 5:4 gegen Ibbenbüren durch und sorgte für die erste Niederlage des GBSL-Meisters seit dem ersten Spieltag 2015. Eine beeindruckende Serie ist gerissen, die es in dieser Form wahrscheinlich nicht mehr geben wird – dafür großen Respekt nach Ibbenbüren.

Danke an alle Fans und Freunde vor Ort und an den Bildschirmen, vor allem an Familie Bütow, die uns erstklassig nach dem Spiel versorgt hat sowie an Olli, der es sich nicht hat nehmen lassen, sein ersteigertes Trikotset aus der Saison 2013 persönlich abzuholen.

Als nächstes geht es für uns an diesem Sonntag beim robBENEFIZ um Sport, Strand und Spenden. Los geht es ab 10:00 Uhr am AOK Active Beach, mit dabei sind z. B. der HC Empor Rostock, die F.C. Hansa Rostock Traditionsmannschaft, REC Piranhas und viele weitere tolle Teams. Es wartet ein Torwandschießen, eine Tombola und weitere Aktionen auf alle Zuschauer. Kommt vorbei und helf uns, Spenden zu sammeln für den Rostocker Tierschutzverein.

OuOuOu!

4. GBSL-Spieltag in Düsseldorf

4. GBSL-Spieltag in Düsseldorf

Bei aller Vorfreude auf das diesjährige robBENEFIZ am 16. Juli steht für uns erst einmal noch der harte Ligaalltag in der German Beach Soccer League an. Die Beach Royals aus Düsseldorf haben eingeladen und die reguläre Saison neigt sich bereits dem Ende zu. Der Samstag steht für uns ganz im Zeichen „Rostock gegen Sachsen“, wenn in den beiden letzten Spielen SandBall Leipzig und das BST Chemnitz auf uns wartet. Am Sonntag geht es dann im Playoffhinspiel um eine optimale Ausgangsposition für das Ligafinale am 22. und 23. Juli in München.

08.07., 14:00 Uhr: Rostocker Robben – SandBall Leipzig

Die Ausgangslage vor diesem Spiel könnte kaum klarer sein. Wir benötigen noch einen Punkt, um das Playoffduell mit den Düsseldorfern klar zu machen, die Leipziger stehen ohne Punkte am Schluss der Tabelle. Zuletzt kam die sächsische Offensive immer mehr in Fahrt, jedoch ließen die Leipziger im Gegenzug in der eigenen Verteidigung viel zu viel zu. 71 Gegentore in acht Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Wir gehen das Spiel daher aus einer geordneten Defensive an und versuchen, die Lücken in der gegnerischen Verteidigung eiskalt auszunutzen, um so die Weichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Wir stellen mit 64 Treffern aktuell den besten Angriff der Liga und wollen diese Position in der regulären Saison weiter verteidigen.

08.07., 18:00 Uhr: Rostocker Robben – BST Chemnitz

Die Brisanz dieses Spiels hängt von vielen Ergebnissen des Vormittags ab. Aktuell ist der vierte Rang umkämpft wie nie und auch die Chemnitzer wollen ein Wörtchen mitreden. Sie stehen auf dem fünften Platz in Lauerstellung, punktgleich mit den viertplatzierten Bazis, die jedoch ein Spiel mehr absolviert haben. Mit einem Sieg am Vormittag gegen den HSV haben die Sachsen gegen uns ein absolutes Endspiel und werden entsprechend motiviert in die Partie gehen, um sich den letzten Playoffplatz zu sichern. Auf fupa.net könnt ihr euch ein Bild über die aktuelle Tabellensituation machen und ein wenig rechnen. Doch nun zum Spiel: Die Chemnitzer sind ein Dauergast in den GBSL-Playoffs, doch noch nie war die Teilnahme so gefährdet wie in dieser Spielzeit. Vier Siege aus acht Spielen sind für die Jungs defenitiv zu wenig und vor allem die knappen Niederlagen gegen Düsseldorf und Münster tun sicher noch weh. Wir kennen die Stärken der Sachsen, wissen jedoch auch, wie man diese unterdrücken kann. Vor allem Nationalspieler Weirauch ist immer für einen Geniestreich gut, sodass bei ihm besondere Vorsicht gilt. Egal wie die Ausgangssituation für beide Teams vor dem Spiel sein wird, werden wir alles reinhauen und versuchen, als Sieger vom Platz zu gehen.

09.07., 14:00 oder 15:00 Uhr: Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf / Ibbenbürener BSC

Wie bereits oben angekündigt fehlt uns noch ein Punkt in der regulären Saison für eine Revanche gegen die Gastgeber aus Düsseldorf. In Hamburg boten uns die Romrig-Jungs eine intensive Partie, in der wir uns jedes Tor hart erarbeiten mussten, nur um dann zwei Anstoßgegentore hinzunehmen. Am Ende stand es 4:5 aus unserer Sicht, sodass wir hier noch eine Rechnung offen haben. Sollten wir es verpassen, den fehlenden Punkt zu holen, kommt es zum Duell mit dem Ibbenbürener BSC. Der aktuell noch ungeschlagene Meister der letzten Saison ist mit Sicherheit der schwerere Gegner, doch auch hier haben wir uns einen Matchplan bereit gelegt. Wir hätten jedoch nichts dagegen, wenn wir diesen erst beim GBSL-Finale in München anwenden müssen.

Ihr an diesem Wochenende geht es wieder heiß her im Sand. Kommt also vorbei am Unterbacher See und steckt euch die Badehose oder den Bikini ein. Wer es nicht nach Düsseldorf schafft, sollte unbedingt beim Livestream reinschauen. Es lohnt sich!

OuOuOu!