Niederlage nach Shootout gegen Spartak Moskau

Niederlage nach Shootout gegen Spartak Moskau

Rostocker Robben – Spartak Moskau 4:4 (2:3 im 9-Meter-Schießen; 0:2, 2:0, 2:2)

In unserem zweiten Spiel in Nazaré ging es für uns schon um alles. Daher hatten wir uns gegen die Russen von Spartak einiges vorgenommen und waren entsprechend heiß.

Gespielt wurde auf dem Nebenplatz 2. Das hielt zahlreiche Zuschauer nicht davon ab, auf der Promenade zu stehen und dem Spiel zuzuschauen. Wieder ging es ähnlich los wie im gestrigen Spiel und wir gerieten im ersten Drittel in Rückstand, wobei vor allem das zweite Gegentor, ein Kopfball aus der gegnerischen Hälfte nach einem Abwurf unsererseits, vermeidbar war. In der Drittelpausenansprache wurde klar, an welchen Schrauben wir noch drehen mussten. Aus einer weiter geordneten Defensive nahmen wir uns zum Ziel, vorne öfter und schneller den Abschluss zu suchen. Svenni nutzte eine Unkonzentriertheit in der russichen Abwehr aus, Krischi verwandelte einen Freistoß aus etwa 10 Metern. Zum Ende des zweiten Drittels hatten wir den Ausgleich erzwungen und gingen mit dem nötigen Selbstbewusstsein in den letzten Durchgang.

Doch die Russen erwischten uns erst einmal kalt und erzielten das 2:3. Ungeachtet dessen arbeiteten wir weiter und konnten durch ein Doppelpack von Svenni, ein Fallrückzieher von außen sowie einem Heber nach Fehlpass der Russen im Spielaufbau, erstmals in Führung gehen. 20 Sekunden vor Ende ließen wir einem russischen Spieler am zweiten Pfosten allein stehen und er musste nur noch einschieben. Doch damit sollte das Spiel noch nicht zu Ende sein. Ein Handspiel außerhalb des Strafraums bescherte uns 15 Sekunden vor Schluss die Chance, doch noch als Sieger vom Platz zu gehen. Tragischer Held wurde Dreifachtorschütze Svenni, der den Ball über das Tor setzte.

Die anschließende Verlängerung brachte keine weiteren Tore und auch das Neunmeterschießen ist schnell erzählt. Die Russen trafen alle, bei uns verschoss Totti.

Insgesamt zeigten wir wieder einmal eine sehr engagierte Leistung, bei der kein Spieler wirkliche Schwächen zeigte. Leider kassierte Schmitti seine zweite gelbe Karte im Spiel und ist damit morgen zum Zuschauen gezwungen. Anpfiff zum für uns letzten Spiel in Nazaré ist um 10:15 Uhr gegen Napoli Patron aus Griechenland.

Schröder (Mülling) – Kautermann, Diedrichkeit, Dahnke, Schmitt, Körner (3 Tore), Thürk (1) Neumann, Studzinski

OuOuOu!