Förderkader holt Strandmeisterschaft – Amas mit fünftem Platz in Natendorf

Förderkader holt Strandmeisterschaft – Amas mit fünftem Platz in Natendorf

Am vergangenen Wochenende stand zwar kein Spieltag in der Deutschen Beachsoccer-Liga statt, dennoch waren unsere Jungs nicht untätig. Während am Warnemünder Ostseestrand die zweite Rostocker Strandmeisterschaft ausgetragen wurde, fand in Natendorf nach zwei Jahren Coronopause endlich wieder der traditionelle Beachsoccer-Cup statt.


FC Förderkader verteidigt Strandmeistertitel

Unserer Einladung zur zweiten Rostocker Strandmeisterschaft, bei der Fußballteams aus der Region gegeneinander antreten, folgten in diesem Jahr leider nur vier Teams, was uns allerdings nicht davon abhalten sollte, gemeinsam einen traumhaften Tag voller Sonne und Beachsoccer am AOK Active Beach zu genießen. Mit von der Partie waren die Vorjahressieger vom FC Förderkader René Schneider, die HSG Warnemünde, die SG Warnow Papendorf und das Team unseres langjährigen Sponsors Karsten Topka (GOTHAER Generalagentur Grimmen) vom Tribseeser SV 1928.

Gespielt wurde im Modus „Jeder-gegen-jeden“ in Hin- und Rückrunde mit je zwölf Minuten Spielzeit pro Partie. Von Beginn an machte die junge Truppe vom Förderkader klar, auch in diesem Jahr gewinnen zu wollen und den Titel für ein weiteres Jahr am Damerower Weg zu behalten. Im Verlaufe des Turniers blieben sie ungeschlagen und mussten lediglich in beiden Spielen gegen Tribsees Punkte liegen lassen, in denen sie nicht über zwei Unentschieden hinauskamen. Nicht ganz unbeteiligt daran war sicherlich auch die Verpflichtung unserer Nummer 18 Paul Baaske, der das Team von Karsten Topka an diesem Samstag unterstützen sollte. Trotz dieser beiden Punkteteilungen konnte der FC Förderkader René Schneider am Ende verdient den Titel verteidigen. Zusätzlich zu den zwei Punkten gegen Förderkader kamen für Tribsees am Ende ein weiterer gegen HSG Warnemünde sowie drei gegen die SG Warnow Papendorf dazu, sodass man auf einem guten dritten Platz landete und damit eine deutliche Steigerung zum fünften Rang im Vorjahr erreichen konnte.

Den zweiten Platz belegten die Jungs aus Papendorf. Angeführt von unserem Spielertrainer Svenni sicherten sie sich insgesamt neun Punkte. Sowohl in beiden Spielen gegen die HSG Warnemünde als auch in einem Spiel gegen Tribsees gingen sie als Sieger vom Platz. Mit dem letzten Platz musste sich das Team unserer beiden U-19 Spieler Kaufi und Jannes begnügen. Mit insgesamt vier Punkten landete die HSG Warnemünde knapp auf dem letzten Platz, konnte jedoch wenigstens einen kleinen Erfolg erzielen, als sie gegen den Tribseeser SV den höchsten Sieg des Turniers mit 7:0 einfuhr.

Bester Torschütze des Turniers wurde Dennis Roßol (FC Förderkader René Schneider) mit sechs Treffern. Zum besten Spieler wurde Jason Rupp (FC Förderkader René Schneider) gewählt und als besten Torwart durften wir Karsten Topka (Tribseeser SV 1928) auszeichnen, der vor allem mit einem gehaltenen Neunmeter auf sich aufmerksam machte.

Wir gratulieren dem FC Förderkader René Schneider zum erneuten Titelgewinn und bedanken uns bei allen Teams für ihre Teilnahme und ihr Interesse am Beachsoccer.


Amas erneut mit fünftem Platz in Natendorf

Wer kennt ihn nicht, den Malle-Klassiker „Scheiß drauf! Natendorf ist nur einmal im Jahr!“ Leider mussten unsere Amas nach ihrer erstmaligen Teilnahme beim Beachsoccer-Cup in 2019 ganze zwei Sommer aussetzen, ehe der heilige Sand und der Tempel des Wahnsinns erneut betreten werden konnten. Umso größer war die Vorfreude, dass es endlich wieder ins beschauliche Dorf in der Lüneburger Heide geht.

Die Auslosung bescherte den Jungs um Captain Kunstmann zum einen bekannte Namen wie die Dauerbrenner der „Los Monstruos“ um Rekordjäger Alexander Stuber, der am Wochenende seinen hundertsten Turniertreffer erzielen konnte, zum anderen aber vor allem Turnierneulinge wie FC Beamtistan Rinteln oder den TSV Sackenbach. Standesgemäß konnte die größere Erfahrung in nahezu allen Spielen der Vorrunde auch in Punkte umgewandelt werden und nach vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sorgten 13 Punkte für einen zweiten Platz und den sicheren Einzug ins Achtelfinale.

Dort konnte mit Sturm der Liebe á Paris Bodenteich ein weiterer Debütant ausgeschaltet werden. Im anschließenden Viertelfinale war dann gegen die Golden Sand Warriors um Robbe Alexander Basiel nichts zu holen und wie im Vorjahr mussten sich die Amas erneut mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Die Enttäuschung in den Gesichtern wich aber nach Abpfiff schnell wieder dem Lächeln, welches uns dieses Turnier das ganze Wochenende auf die Lippen zauberte. Was der SV Frischauf Natendorf um Matze Planck mit seinem ehrenamtlichen Team hier jedes Jahr auf die Beine stellt, sucht deutschlandweit seinesgleichen. Egal ob beim Kuchenbasar oder beim traditionellen Rudern im Tempel des Wahnsinns zu Achim Reichels Klassiker „Aloha Heja He“: Überall ist das Herzblut zu spüren, welches in dieses Event gesteckt wird.

2011 haben wir erstmals bei diesem Turnier teilgenommen und konnten uns den Titel sichern. Welche Entwicklung unser Verein seitdem genommen hat, wisst ihr alle. Danke, dass ihr Fußballern aus der Region die Möglichkeit gebt, erste Schritte im Sand zu machen. Für viele werden es nicht die letzten gewesen sein.

In den nächsten Tagen gibt es alle Ergebnisse auf der Homepage des SV Frischauf Natendorf.

Die Amas spielten mit: Danny (1 Tor) – Theo (3), Boerge (2), Oeli (1), Bouncer, Hansi (9), Busi, Ecki (1), Janni, Vaddi (5), Ewi (2)

#OuOuOu

„Amas“ mit respektablem fünften Platz in Natendorf

„Amas“ mit respektablem fünften Platz in Natendorf

Natendorf in der Lüneburger Heide: Knappe 750 Einwohner, eine Kirche, ein Dorfteich – und ein verdammt verrückter Haufen beim SV Frischauf Natendorf. Robbenfans der ersten Stunde werden sich dran erinnern, 2011 und 2012 feierten wir hier nicht nur auf dem Feld einige unserer ersten Erfolge und lieferten uns wahre Schlachten gegen die Beachdiver Braunschweig oder Beachkick Berlin. Wir belegen sogar trotz siebenjähriger Abstinenz noch immer Platz 13 in der ewigen Tabelle des Turniers.

Nun waren also unsere Rostocker Robben Amateure an der Reihe, den engen Käfig zu betreten, den „Tempel des Wahnsinns“ lebend zu verlassen und die hanseatische Ehre zu verteidigen. Zum ganz großen Wurf hat es zwar nicht gereicht, am Ende steht aber ein solider fünfter Platz zu Buche.

Nachdem Fortuna Fliesentisch Natendorf im ersten Spiel mit 2:1 besiegt werden konnte, hieß es aufgrund der Gruppenkonstellation zunächst einmal knappe vier Stunden warten, bis die nächste Partie auf dem Spielplan stand. Gegen Maggis United Barendorf setzte es dann die erste und einzige Niederlage in der Gruppenphase, die die Amas offensichtlich wach rüttelte. 6:0 wurde BuK Söhgen Lüneburg geschlagen und auch die Vorjahressieger der Golden Sand Warriors Lüneburg fanden beim 3:2-Erfolg kaum ein Durchkommen. Das Weiterkommen war damit perfekt und der Abend wartete darauf, bei einem erfrischenden Getränk gemütlich beendet zu werden.

Am nächsten Morgen konnte auch das letzte Gruppenspiel mit 5:1 gegen TuS Hermannsburg gewonnen werden, sodass die Amas als drittbester Gruppenerster ins Achtelfinale einzogen. Hier hieß der Gegner wieder BuK Söhgen Lüneburg, wieder konnte gewonnen werden, wenn auch diesmal etwas knapper mit 4:3. Viertelfinalgegner Traktor Worp Nordkreis Uelzen sollte, weitergekommen als zweitbester Gruppenvierter, eigentlich keine größere Hürde sein, erwies sich dann aber doch als Endstation im Turnier, denn diesmal hatten die Amas mit 3:4 das Nachsehen. Laut Stürmer Niklas Witt war das Turnieraus „total unnötig.“, aber so ist nunmal der Sport.

Die Golden Sand Warriors Lüneburg konnten ihren Titel dann schlussendlich auch verteidigen, obwohl Finalgegner Morten & Friends Ebstorf mit Alexander Basiel den unangefochtenen Torschützenkönig (37 Turniertreffer, aber keinen gegen die Amas) in ihren Reihen hatten. Hätte er auch mal so in Nazaré genetzt. ;)

Die Amas spielten mit: Zimmermann – Hoffmann (5 Tore), Kornell, Oelschlägel, T. Lange (3), M. Lange, Kunstmann, Meier (9), Witt, Draeger, Neumann (9) – Trainer: Golla

Wir gratulieren dem SV Frischauf Natendorf an dieser Stelle zum 100. Vereinsgeburtstag. Was das Team um den Vorsitzenden Matthias Plank dort Jahr für Jahr auf die Beine stellt, sucht ohne Zweifel deutschlandweit seinesgleichen. Wir wünschen euch nur das Beste für das kommende Jahrhundert und schauen im nächsten Jahr gern wieder vorbei, sollte es der Kalender hergeben.

OuOuOu!