Dritte Niederlage in der Vorrunde sorgt für verdientes Turnieraus

Dritte Niederlage in der Vorrunde sorgt für verdientes Turnieraus

Rostocker Robben – Cartel Waterloo 3:4 (0:2, 3:1, 0:1)

Uns fehlen nach diesem Spiel ein wenig die Worte, daher halten wir die Spielzusammenfassung etwas kürzer als gewohnt.

Wir gingen mit hohen Erwartungen ins Spiel, waren aber offensichtlich ob des Endspielcharakters etwas nervös. Zum wiederholten Mal brachten uns bereits bekannte Fehler in Rückstand, zum wiederholten Mal schafften wir es nicht, eigene Tore zu erspielen oder zumindest zu erzwingen.

Unser definitiv bestes Drittel war das zweite, in dem wir es schafften, auszugleichen und den letzten Durchgang entsprechend offen zu gestalten. Dort wollten wir unbedingt das eine Tor zum Sechzehntelfinale erzwingen, kassierten dann aber bezeichnenderweise kurz vor Schluss mit einem langen Abwurf das Gegentor zum Turnieraus.

Wer sich das Spiel trotzdem nochmal anschauen möchte, hat HIER die Chance dazu.

Mülling – Baaske, Krötsching, Ploog, Schmitt (1 Tor), Körner (2), Knüppel, Thürk, Basiel

OuOuOu!

Gutes Spiel reicht nicht zum Punktgewinn gegen Levante

Gutes Spiel reicht nicht zum Punktgewinn gegen Levante

Rostocker Robben – Levante UD 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

Im zweiten Gruppenspiel beim Euro Winners Cup in Nazaré gegen den spanischen Meister aus Levante kommen wir trotz starker Leistung nicht über eine 0:3-Niederlage hinaus, haben aber für das letzte Duell am morgigen Dienstag nochmal Selbstvertrauen tanken können.

Das Spiel ging direkt ohne Abtastphase in die vollen, den spanischen Anstoß konnte Thilo mit einer Parade jedoch entschärfen. Unsere erste Chance ließ nicht lange auf sich warten, Hansis Schuss segelte aber knapp am langen Eck vorbei. Nach vier Minuten klingelte es dann das erste Mal, leider in unserem Kasten. Ein Schuss von Thilo kam postwendend zurück, unser Schlussmann wusste sich nicht anders zu helfen, als den spanischen Stürmer zu foulen und kassierte dafür zu Recht die Gelbe Karte. Den fälligen Freistoß versenkte Edu Suárez routiniert ins linke untere Eck. Dem 0:2 durch eben jenen Suárez ging eine komische Situation voraus. Svenni eroberte den Ball im Mittelfeld und kann frei vor dem Tor abschließen, der spanische Nationalkeeper Dona aber entschärfte die Situation. Ecke für die Robben – dachten alle und wir rückten entsprechend auf. Nur der Schiedsrichter entschied, warum auch immer, auf Abwurf, Dona nahm das Geschenk an und warf auf seinen völlig blanken Stürmer. Eine unverständliche Aktion eines internationalen Toppspielers, der uns nach dem Spiel trotz Entschuldigungen zu Recht unseren Blickkontakt mied. Damit endete der erste Durchgang.

Kurz nach Wiederanpfiff hatten wir direkt eine dicke Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einem schmeichelhaften Handspielpfiff trat Alex zum Freistoß aus etwa zehn Metern an, verschoss aber zentral auf den herausstürmenden Dona. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem wir es schafften, die spanischen Angriffe weitestgehend zu verteidigen. Bezeichnend ist daher die Entstehung des 0:3. Svenni versuchte unter Bedrängis zurück zu Thilo zu spielen, der seinerseits entgegen kommen wollte. Folge dieses Kommunikationsfehlers war ein Eigentor durch unseren Spielertrainer. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging es ins letzte Drittel.

Im letzten Spielabschnitt egalisierten wir uns aber weitestgehend, sodass das Drittel gerechterweise torlos endete und das Spiel mit 0:3 verloren ging. Das Spiel gibt es natürlich auch wieder zum Nachschauen in voller Länge.

Mülling – Kautermann, Krötsching, Baaske, Schmitt, Körner, Knüppel, (Ploog), Thürk, Basiel

Doch trotz der Niederlage müssen wir die Köpfe keineswegs in den Sand stecken. Drei Gegentore, davon ein Standard, ein Schiedsrichtergeschenk und Eigentor sind gegen den spanischen Meister keinesfalls eine Schande. Wir müssen uns aber ankreiden, einfach kein eigenes Tor geschossen zu haben. Dennoch lässt sich vor allem auf der Defensivarbeit aufbauen. Wir standen hinten sicher, waren griffig an unseren Männern und kassierten auch deshalb kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Mit der gleichen konzentrierten Leistung am morgigen Dienstag gegen die Belgier von Cartel Waterloo (HIER live um 11:15 Uhr deutsche Zeit) kann nur ein Punktgewinn unser Ziel sein, der dann auch für den Einzug ins Sechzehntelfinale reichen würde.

Also drückt uns auch morgen wieder zahlreich am Bildschirm die Daumen. Wie ihr heute im Stream sehen konntet, ist die Unterstützung live vor Ort auch wieder überragend, daher auch ein riesiges Dankeschön an alle Mitgereisten!

OuOuOu!

Abenteuer Euro Winners Cup 2019 beginnt

Abenteuer Euro Winners Cup 2019 beginnt

Es ist wieder einmal Ende Mai und wieder einmal haben wir die Ehre, Deutschland im Euro Winners Cup, der Champions League im Strandfußball, im portugiesischen Nazaré vertreten zu dürfen.

Wir sind mittlerweile im uns schon gut bekannten, malerisch gelegenen Surferparadies an der Atlantikküste angekommen und haben gestern die erste lockere Trainingseinheit im grobkörnigen Sand absolviert. Heute gehen wir dann nochmal für 45 Minuten beim offiziellen Training unsere taktischen Feinheiten durch, ehe wir nachmittags bei einem kleinen Testspiel gegen unsere Freunde aus Kopenhagen in den Turniermodus kommen wollen. In diesem Jahr meint es das Wetter ausnahmsweise gut mit uns, sodass wir recht froh sind, unsere Gruppenspiele früh morgens zu absolvieren.

Denn als erstes treffen wir am Sonntag um 9:15 Uhr (10:15 Uhr deutsche Zeit) auf den türkischen Vertreter aus Alanya. Wir haben bereits kurz nach der Auslosung einen kleinen Ausblick auf die uns bevorstehenden Aufgaben gewagt und unsere Vorahnungen wurden bestätigt. Zum eh schon gut besetzten Stammteam der Türken gesellen sich mit dem Schweizer Bomber Dejan Stankovic und dem hochdekorierten iranischen Nationaltorwart Peyman Hosseini zwei absolute Toppstars der Beachsoccer-Szene hinzu. Ohne den Gegner im Vorfeld über den Klee zu loben, möchten wir euch Hosseinis Treffer bei der WM 2017 nicht vorenthalten, mit dem er sich den Titel „Tor des Jahres“ sichern konnte. Darüber hinaus wurde er als bester WM-Torwart und bester Torwart des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Am Montag geht es dann im Stadion um 9:15 Uhr (10:15 Uhr deutsche Zeit) gegen den spanischen Meister Levante UD. Hier treffen wir zum dritten Mal in Folge auf den spanischen Nationalspieler Edu Suarez, der diesmal für sein Heimteam antritt.

Dienstag um 10:30 Uhr (11:30 Uhr deutsche Zeit) steigt dann das Gruppenfinale gegen Cartel Waterloo.

Interessanterweise gibt es in diesem Jahr einen neuen Turniermodus und erstmals ein Sechtzehntelfinale, sodass die ersten drei aus den neun Gruppen sicher weiterkommen. Bis zum 16. Platz wird weiterhin jede Platzierung ausgespielt, sodass das Erreichen des Achtelfinals gleichbedeutend mit insgesamt acht zu spielenden Partien wäre. Allein die Aussicht auf diese acht Spiele gegen international erfahrene Gegner sollte schon Ansporn genug sein, erstmals die KO-Runde zu erreichen.

Auf beachsoccer.com seid ihr durch den Stream immer live dabei, darüber hinaus hält euch Instafinni auch immer auf dem Laufenden.

OuOuOu!

Gruppenphase im Euro Winners Cup ausgelost

Gruppenphase im Euro Winners Cup ausgelost

Gestern fand die Auslosung zum diesjährigen Euro Winners Cup, der Champions League im Strandfußball, statt, womit nun auch unsere Gegner beim Turnier Anfang Juni im portugiesischen Nazaré feststehen. Wir geben euch hier einen kleinen Überblick, was uns in 3,5 Wochen erwarten wird.

Ein neues Losverfahren soll dafür sorgen, dass das Niveau der verschiedenen Gruppen annähernd vergleichbar ist. Die neun Gruppenköpfe bilden dabei das Gastgeberteam ACD O SÓTÃO, der Titelverteidiger SC Braga sowie die Meister aus den bestplatziertesten Länderen im Euro-Winners-Cup-Ranking. Position zwei in den Gruppen wird von den nachfolgend platzierten Teams im EWC-Klub-Ranking bekleidet, danach werden die nächstplatzierten neun Teams auf Position drei verteilt und die letzte Position in jeder Gruppe sind somit die Teams, die in den letzten fünf Jahren am schlechtesten beim Euro Winners Cup abschnitten oder komplette Neulinge sind.

Wir sind im europäischen Ranking aktuell auf Position 36 und somit in Pot 3 gelandet. Im Anschluss wurden wir in Gruppe H gelost und treffen dort auf Levante UD aus Spanien, Alanya aus der Türkei und Cartel Waterloo aus Belgien.

Mit Levante als Gruppenkopf wartet der amtierende spanische Meister auf uns, der mit einigen bekannten Gesichtern auftrumpfen kann, denn im Team befinden sich einige Jungs, die im letzten Jahr noch für unseren Gruppengegner Dinamo Batumi an den Start gingen, unter anderem auch Edu Suárez, der den Award für das schönste Tor 2018 gewinnen konnte, im Video ab 2:11 zu sehen. Sein Teamkollege Adri Frutos war übrigens auch nominiert mit einem nicht minder schönen Tor, diesmal sogar im Levante-Trikot (ab 0:16):

 

Funfact zu Levante: Im EWC-Ranking stehen sie zwei Plätze hinter uns auf Rang 38, was deutlich macht, dass die Rangliste keine akkurate Aussage über die Stärke einer Mannschaft geben kann.

Alanya aus der Türkei ist für uns ebenfalls keine unbekannte Mannschaft, machten sie im letzten Jahr in Nazaré doch sehr deutlich auf sich aufmerksam. In der Gruppenphase musste sich das Team zwar mit 9:3 gegen Lok Moskau geschlagen geben, konnte gegen Igol aus Litauen (6:1) und Vamos aus Belgien (8:1) zwei hohe Siege einfahren, die zum Einzug ins Achtelfinale gereicht haben. Dort behielten sie gegen Vybor aus der Ukraine knapp mit 3:2 die Oberhand, ehe sie im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Kristall aus Russland (4:6) die Segel streichen mussten. In den Spielen um Platz 5 bis 8 besiegten sie dann unseren Gruppengegner Batumi aus dem letzten Jahr mit 7:2, landeten zum Abschluss dann durch eine 4:7-Niederlage gegen Sporting Lissabon auf einem durchaus respektablen sechsten Platz. Damit belegen sie aktuell Platz 9 im EWC-Ranking.

Darüber hinaus wird Alanya im September Gastgeber des erstmalig ausgetragenen World Winners Cup sein, sodass sie sich in Portugal sicher schon für ihre Gastgeberrolle einspielen werden wollen, was natürlich auch im Interesse des türkischen Fußballverbandes ist.

Cartel Waterloo hingegen ist ein Team, welches wir noch gar nicht kennen. Der dreimalige belgische Meister trat 2016 zum ersten und einzigen Mal beim Euro Winners Cup an und musste in der Vorrunde drei deutliche Niederlagen (3:13 gegen Kristall, 1:6 gegen Le Grand Motte aus Frankreich sowie 4:9 gegen Melistar aus Spanien) einstecken, was damit nur zum 91. Platz im EWC-Ranking reicht. Doch das ist mittlerweile drei Jahre her und die Belgier werden sich seitdem natürlich auch weiterentwickelt haben. Am vergangenen Wochenende nahmen sie an einem Saisonvorbereitungsturnier im belgischen Perwez teil, mussten sich dort aber Wuppertal (2:6), BSC Copenhagen (4:5) sowie der U21-Auswahl Tschechiens (3:7) geschlagen geben, womit man sagen kann, dass die Generalprobe nicht wirklich gelungen ist.

Gruppe H wird uns Anfang Juni wieder einmal alles abverlangen. Es wird bis zum Turnierstart spannend bleiben, denn wie so oft ist es ungewiss, mit welchen eingekauften Stars die Teams aufwarten werden bzw. welche eigenen Starts eventuell noch dem Ruf anderer Teams folgen. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es etwas Neues bezüglich Spielplan, etc. zu verkünden gibt. Der Vollständigkeit halber findet ihr hier alle Gruppen in der Übersicht:

OuOuOu!

Euro Winners Cup für uns beendet

Euro Winners Cup für uns beendet

Für uns war es das Endspiel um den Einzug ins Achtelfinale. Gegen den georgischen Meister Dinamo Batumi hatten wir uns vorgenommen, als erstes deutsches Team in die Runde der letzten 16 einzuziehen. Doch leider mussten wir uns nach drei mal zwölf Minuten mit 4:5 geschlagen geben. Damit ist das Abenteuer Europa für uns nach nur zwei Spielen wieder beendet.

Dabei fing das Spiel für uns optimal an. Nachdem wir die ersten Angriffsstürme der Gegner noch abwehren konnten, sorgte ein eiskalt von Kröte verwerteter Konter für unsere Führung. In Minute 8 konnten wir dem Druck nicht mehr standhalten und kassierten den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Eine Minute vor Ende des ersten Drittels zappelte ein astreiner Schuss des georgischen Aufbauspielers im Netz, sodass wir mit einem Rückstand in die Pause gingen. Im zweiten Drittel gab es, wie bereits gestern, auf beiden Seiten keine Tore, sodass wir im letzten Durchgang noch alles selbst in der Hand hatten. Doch Dinamo erwischte uns eiskalt mit einem Doppelschlag. Das erste Gegentor fiel durch einen 9-Meter, das nächste Ding hämmerte uns der Torwart unhaltbar für Mülling in den Winkel – 1:4. Doch wir rauften uns noch einmal zusammen. Das 2:4 besorgte Totti, das 3:4 Krischi jeweils mit einem schönen Fallrückzieher. Doch auch hier hatten die Georgier eine passende Antwort. Wieder einmal war es Torwart Elliot, der uns mit einem präzisen Schuss in den Winkel den letzten Zahn zog. Schmittis Tor zum 4:5 war dann leider nur noch Ergebniskorrektur und wir kamen trotz weiter engagiertem Einsatz nicht mehr zum Ausgleich.

Mülling, (Sandmann) – Rönsch, Kautermann, (Diedrichkeit), Körner, Dahnke (1 Tor), H. Knüppel, Schmitt (1), (Pötke), Krötsching (1), Thürk (1)

Alles in allem ist in diesem Spiel mehr drin gewesen. Leider sind wir etwas zu spät aufgewacht und hätten schon früher auf Risiko gehen sollen. Lange und hohe Bälle vorne ins Zentrum gegen kleinere Georgier wären wohl auch frühzeitiger ein probates Mittel zum Torerfolg gewesen. So müssen wir uns auch im dritten Jahr im Euro Winners Cup in der Vorrunde geschlagen geben. Nun nutzen wir die nächsten Tage, um uns mit den restlichen Spielern auf das Ligawochenende in München am 9. und 10. Juni vorzubereiten.

HIER findet ihr wieder das komplette Spiel mit den Highlights einzeln auswählbar.

 

OuOuOu!