Final Four in Warnemünde: Die Teilnehmer im Überblick

Final Four in Warnemünde: Die Teilnehmer im Überblick

Foto: Danilo Schubert

 

Das geilste Wochenende des Jahres steht kurz bevor und nicht nur bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der DFB hat bereits mit unzähligen Helfern ein wunderbares Stadion am Fuße des Teepotts aufgebaut, die Zimmer im DOCK INN Hostel sind auf Hochglanz gebracht worden und auch die anderen drei Teams haben die Woche über fleißig trainiert. Doch wer kämpft eigentlich, neben uns, in diesem Jahr um die Krone im Deutschen Beachsoccer? Wir haben uns die anderen drei teilnehmenden Teams und deren bisherigen Saisonverlauf einmal genauer angeschaut.

 

Real Münster: Platz 4, 29 Punkte, 10 S, 3 N, 81:50 Tore (+31)

Als erstes werfen wir den Blick auf unseren Halbfinalgegner. Real Münster ist bereits das zweite Mal in Folge beim Final Four am Start und in diesem Jahr der Gewinner des Dreikampfs um Platz 4 im Saisonendspurt, bei dem sich die Bavaria Beach Bazis und der Ibbenbürener BSC mit den ungeliebten Plätzen Fünf und Sechs zufrieden geben mussten.

Die Münsteraner sind wahre Offensivmonster, denn in dieser Saison erzielten sie im Schnitt sechs Tore und stellen damit den drittbesten Angriff der Liga. Oleh Shchytnik (19 Treffer), Evgenii Ketz (16) und Ali Bagheri (14) allein sorgten für 49 Treffer und stellten die gegnerischen Abwehrreihen vor einige Probleme. Auf der anderen Seite kassierten die Jungs aus Westfalen mit 50 Gegentoren die meisten der Teams in der oberen Tabellenhälfte.

Das direkte Aufeinandertreffen in Düsseldorf konnten wir aufgrund einer konzentrierten Leistung mit 5:0 gewinnen, profitierten dabei aber auch von der Gelb-Rot bedingten Sperre Evgenii Ketz‘. Wir erwarten daher im erneuten Duell eine mutigere und spielstärkere Münsterander Mannschaft, die uns defensiv alles abverlangen wird.

Anpfiff zum ersten Halbfinale des Tages ist am Samstag um 16:30 Uhr. Wer es nicht in die Sport & Beach Arena schafft, kann sich das Spiel auch im Livestream anschauen.


 

Hertha BSC Beachsoccer: Platz 2, 33 Punkte, 11 S, 2 N, 61:29 Tore (+32)

Die Berliner sind die Dauerbrenner beim Finalwochenende um die Deutsche Meisterschaft, denn seit der Angliederung an die Alte Dame 2016 waren sie immer in Warnemünde dabei. Schaut man noch etwas weiter zurück, wird deutlich, dass einige Spieler bereits jedes Jahr seit 2013, damals noch mit BeachKick Berlin, das Finalticket buchen konnten, womit sie auf eine länger währende Finalhistorie zurück blicken können als wir. Zum ganz großen Wurf hat es bisher jedoch nicht gereicht, Platz 3 im Jahr 2017 war der größte Erfolg des Hauptstadtclubs.

In dieser regulären Saison lief es wieder einmal recht ordentlich, sodass auch die diesjährige Finalteilnahme mehr als verdient ist. Elf Siege sprechen eine deutliche Sprache, wobei vor allem in Spielen gegen direkte Konkurrenten echte Big Points eingefahren werden konnten (2:0 gg. die Bazis, 9:5 gg. die Beach Royals nach 1:4-Rückstand, 6:1 gg. Ibbenbüren). Lediglich gegen Real Münster (1:2) und gegen uns (1:9) setzte es eine Niederlage, wobei das Ergebnis unseres Aufeinandertreffens nicht allzu hoch bewertet werden sollte.

Hertha sollte mit einem breiteren Kader nach Warnemünde reisen, als es zuletzt in Düsseldorf der Fall war und auch die Unterstützung der Fans ist ihnen sicher, da sich traditionell eine kleinere Reisegruppe mit auf den Weg aus der Haupstadt an den Strand macht. Leicht haben werden sie es in ihrem Halbfinale aber in keinem Fall, denn es warten die hungrigen Löwen.


 

Beach Royals Düsseldorf: Platz 3, 31 Punkte, 11 S, 2 N, 72:41 Tore (+31)

Drei Jahre können verdammt lang sein. Vor allem, wenn man das große Ziel Warnemünde immer so knapp vor Augen hat, wie die Royals aus Düsseldorf. Bei der letzten Finalteilnahme 2016 scheiterten sie im Endspiel gegen den Ibbenbürener BSC. 2017 unterlagen sie in der GBSL im Spiel um Platz 3, welcher zur Qualifikation gereicht hätte, dem gleichen Gegner und mussten im Regionalentscheid Nord dem Wuppertaler SV den Vortritt lassen. In der vergangenen Saison waren wir schlussendlich das Zünglein an der Waage, als wir im letzten Spiel gegen Ibbenbüren verloren und die Royals so noch, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, auf den fünften Platz abrutschten. Nun hat es endlich wieder geklappt und was sollen wir sagen: Es ist mehr als verdient.

Nach einem Umbruch im Team und der Integration vieler neuer Spieler scheint die Arbeit Früchte zu tragen. Spielertrainer Oliver Romrig geht trotz seines gesetzten Alters voran und erzielte den ein oder anderen wunderschönen Treffer. Hinzu kommt mit Nicolas Bella ein internationaler Topp-Transfer, der in dieser Saison bereits 17 Mal das gegnerische Tornetz finden konnte. Vier weitere Royals (Marius Ebener, David Hoeveler, Joscha Metzler und Marcel Nowak) trugen zuletzt beim EBSL-Event in Catania das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Qualität im Team ist also zweifelsohne vorhanden.

Das Spiel gegen uns in München war, wir haben es uns nochmal angeschaut, nichts für Ästheten. Am Ende hieß es 2:3 gegen uns, was unsere einzige Niederlage in der abgelaufenen Saison bleiben sollte. Die Royals hatten im weiteren Verlauf zwei Mal das Nachsehen (5:9 gg. Hertha, 4:5 gg. Bazis), untermauerten ihren Anspruch auf das Final Four ansonsten aber eindrucksvoll. Ärgerlich jedoch ist die Sperre des Stammtorwarts Marius Ebener, der sich im vorletzten Saisonspiel zu einer Notbremse hinreißen ließ und im Halbfinale fehlen wird. Wir rechnen mit Max Kinscher im Tor, der normalerweise für Tore Schießen zuständig ist, in der Saisonvorbereitung aber auch schon als bester Torwart bei einem Turnier in Belgien ausgezeichnet wurde.


 

Neben unseren Spielen bietet auch das Rahmenprogramm etwas für den interessierten Strandsportfan. Neben der Deutschen Meisterschaft wird auch wieder der Sieger der DFB-Beachsoccer-Tour gesucht. Qualifiziert hierfür sind TSV Vineta Audorf, F.C. Trivela, BST Chemnitz & Friends sowie 1.FC 0815 Friedersdorf. Darüber hinaus zeigen die Frauen von HSG Warnemünde im Einlagespiel gegen die BeachKick Ladies Berlin sowie die Inklusionsteams von Hansa Rostock und den Peene Kickers ihr Können. Den kompletten Plan haben wir hier einmal für euch in der Übersicht:


 

Unser F.C. Hansa spielt bereits morgen auswärts in Ingolstadt, Hoch Corina sorgt für eine Rückkehr des Sommers und der Eintritt in die Arena ist wie immer frei. Wir hoffen daher auf eine lautstarke Unterstützung bei unserem Halbfinalspiel am Samstag, 16:30 Uhr gegen Münster und werden alles dafür geben, am Ende des Spiels erneut mit euch jubeln zu können.

OuOuOu!

Zwei Siege in Düsseldorf sichern Finalteilnahme

Zwei Siege in Düsseldorf sichern Finalteilnahme

Am vergangenen Wochenende ging es für uns nach Düsseldorf an den Unterbacher See und wieder standen zwei Spiele für uns auf dem Plan. Wir nehmen es vorweg: Zwei Siege sorgten dafür, dass wir in der regulären Saison nicht mehr von den ersten vier Rängen verdrängt werden können. Damit haben wir vorzeitig das Ticket für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 24./25. August bei uns in Warnemünde lösen können und somit auch unser minimales Saisonziel erreicht. Dabei sah es am Samstag beim Spiel gegen Liganeuling Curva 69 noch nicht wirklich meisterlich aus.


 

Rostocker Robben – Curva 69 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

Wenn es gegen einen Liganeuling aus dem unteren Tabellendrittel geht, sind wir ohne Frage der klare Favorit. Trotzdem wollten wir den Gegner nicht unterschätzen, denn vor allem in Sachen Zweikampf und Leidenschaft stehen die Jungs aus Brandenburg den Spitzenteams in keinster Weise nach. Wir stellten uns daher auf ein sehr körperbetontes Spiel ein und wurden nicht enttäuscht. Schließlich stand auch der „Supercup im Beachsoccer“ auf dem Plan, denn es spielte der Deutsche Meister gegen den Sieger der Beachsoccer-Tour 2018.

Wir versuchten von Beginn an das Spiel zu machen, kamen gegen ein sehr defensiv stehendes Teams aber nur selten durch. Unzählige Male blockten Spieler unsere Schüsse und ließen sie so nicht einmal ansatzweise gefährlich werden. Bezeichnend dann das 0:1, als ein schneller Konter durch die Mitte von uns nicht konsequent verteidigt wurde und der Ball auf einmal in unserem Netz zappelte. Wieder einmal hatte Topscorer Matthias Baasch zugeschlagen. Den Ausgleich vor der Drittelpause markierte dann wieder einmal Svenni mit einem humorlosen Freistoß aus elf Metern. Das zweite Drittel brachte keine weiteren Tore und auch im letzten Durchgang fiel lediglich ein Treffer, glücklicherweise auf unserer Seite, als Krischi einen langen Abwurf von Robin mit einem Fallrückzieher vollenden konnte.

Achtung, Phrase: Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt und hatten, personell nicht voll besetzt, damit zu kämpfen, unsere Ordnung zu halten und diszipliniert zu rotieren. Das Spiel sollte uns vor dem Topp-Duell gegen Münster am Sonntag nochmal wachgerüttelt haben.

Schröder, Mülling – Krötsching, Knüppel, Körner (1 Tor), Jørgensen, Thürk (1), Neumann

Nach der Partie bummelten wir noch etwas durch die Düsseldorfer Altstadt und ließen den Abend beim zweiten Supercup des Tages ausklingen.


 

Rostocker Robben – Real Münster 5:0 (0:0, 3:0, 2:0)

Das letzte Spiel des Wochenendes stand auf dem Plan und durch die bisherigen Ergebnisse war klar: Ein Sieg gegen Münster und wir haben das Ticket für Warnemünde in der Tasche. Dementsprechend fokussiert gingen wir uns Spiel und nahmen uns vor, im Vergleich zum Spiel am Samstag nochmal eine Schippe draufzulegen, sowohl individuell als auch als Team. Bereits beim Torschuss vor dem Spiel wurde deutlich, dass wir das Toreschießen nicht komplett verlent haben, sehr zum Ärger unserer beiden Torhüter. Doch die ließen sich davon im Spiel nicht beeindrucken und hielten ein ums andere Mal die Null hinten sicher fest.

Vorn mussten wir uns jedoch bis zum zweiten Drittel gedulden, als Capser kurz nach Wiederanpfiff den Bann brach, einfach mal aus der zweiten Hälfte abzog und der Ball flach im langen Eck einschlug. Danach folgte ein Tor für die Geschichtsbücher. Kröte setzte das erste Mal einen Falli im Spiel ins Netz und das auf seine unnachahmliche Art und Weise: Mit rechts hochgenommen, einmal jongliert und ab mit dem linken Fuß ins lange Eck. Die Nominierung für das Team des Spieltags war nach diesem Hammer natürlich nur noch Formsache. Hansi konnte danach nach feinem Solo sogar noch auf 3:0 erhöhen, ehe es ins letzte Drittel ging, in dem Krischi nochmal seine Klasse zeigte. Erst traf er per Fallrückzieher aus kurzer Distanz, kurz danach behielt er im 1 gegen 1 gegen den gegnerischen Torwart die Nerven und markierte den 5:0-Endstand.

Schröder, Mülling – Krötsching (1 Tor), Knüppel (1), Körner, Jørgensen (1), Thürk (2), Neumann


 

Insgesamt war es also ein gelungenes Wochenende für uns, bei dem wir wieder einmal viel gelernt haben. Darüber hinaus hatten wir endlich mal wieder die Möglichkeit, etwas Beachsoccer zu schauen und wurden mit vielen geilen Spielen belohnt, wie euch die Videozusammenfassung des DFB eindrucksvoll beweist. Wir gratulieren darüber hinaus Hertha BSC zum Einzug ins Final Four und freuen uns auf das Duell am kommenden Wochenende, denn es geht für uns wieder nach Düsseldorf. Darüber hinaus warten die Bavaria Beach Bazis auf uns, die sich ebenfalls noch berechtigte Hoffnungen auf ein Ticket nach Warnemünde machen, es aber am Samstag mit den gastgebenden Beach Royals zu tun bekommen. Alle Ergebnisse und die Tabelle gibt es wie immer bei uns in der Fankurve.

Wir sind gespannt, wen wir Ende August noch bei uns begrüßen dürfen und wünschen allen Teams bis dahin eine verletzungsfreie Zeit.

OuOuOu!

Saisonendspurt in Düsseldorf

Saisonendspurt in Düsseldorf

Foto: keiler.fotograf

Nach einer durch die WM-Quali verursachten, für die Nicht-Nationalspieler unter uns viel zu langen, Ligapause geht es an diesem Wochenende endlich weiter im Kampf ums Final Four. Die Ausgangsposition könnte für uns nicht besser sein, denn wir gehen als Tabellenführer in die letzten vier Spiele. Dafür haben wir von allem Teams das schwerste Restprogramm erwischt, denn auf uns warten noch drei Anwärter auf einen Platz unter der ersten Vier. Doch zunächst geht es morgen gegen einen Liganeuling.

 

Samstag, 02.08.2019, 11:15 Uhr: Rostocker Robben – Curva 69

Foto: DFB

 

In der Liga seit: 2019

Größter Erfolg: Sieger DFB-Beachsoccer-Tour 2018

Unsere Ligabilanz: –

Wichtigste Spieler: Matthias Baasch

 

 

Das zweite neue Team in der Liga – neben den Kärlicher Kraken – ist uns etwas bekannter, da ein Großteil der Spieler ursprünglich aus Potsdam kommt und der Verein somit im Nordostdeutschen Fußballverband beheimatet ist. Auch wenn die einzelnen Spieler mittlerweile etwas verteilt im Nordosten der Bundesrepublik zu Hause sind, vertraten sie weiterhin das Bundesland Brandenburg als Landesmeister bei der letztjährigen NOFV-Meisterschaft, dem Regionalentscheid Nordost, bei dem der Teilnehmer aus dem Nordosten für die DFB-Beachsoccer-Tour ermittelt wurde.

Zwar konnten wir uns erneut den Nordostdeutschen Meistertitel sichern, waren aber nicht für die Qualifikation zur DFB-Beachsoccer-Tour berechtigt. Vier souveräne Siege bei nur einer 1:4-Niederlage gegen uns sorgten am Ende für einen verdienten zweiten Platz, der beim folgenden Finalwochenende der DFB-Beachsoccer-Tour in den Turniersieg umgewandelt werden konnten.

Ursprünglich als Fankurve (ital. curva) gestartet, spielen sie mittlerweile seit etwa einem Jahrzehnt unter dem Namen Curva 69 allerlei Turniere, sodass die assoziierte Nähe zum polnischen Grenzgebiet wohl endgültig ad acta gelegt werden kann.

Die wenigen Spiele gegen uns waren vor allem von einer ordentlichen Portion Körperlichkeit geprägt, die mitunter etwas über dem erlaubten Maße lag. Doch mittlerweile sollten sich die Jungs an die Ligagegebenheiten gewöhnt haben, denn von neun Spielen über die volle Distanz von drei Mal zwölf Minuten konnten zwei (gegen Kärlich und den HSV) siegreich bestritten werden.


 

Sonntag, 04.08.2019, 16:30 Uhr: Rostocker Robben – Real Münster

Foto: Real Münster

 

In der Liga seit: 2016

Größter Erfolg: 3. Platz Deutsche Meisterschaft 2018

Unsere Ligabilanz: 3 Spiele, 3 Siege, 21:13 Tore

Wichtigste Spieler: Evgenii Ketz, Oleh Shchytnik

 

 

Mit nur einem Wort kann das Team von Real Münster beschrieben werden: Internationalität. Verantwortlich für den multikulturellen Touch ist Dr. Gabriel Mohagheghi, der es geschafft hat, mit Verstärkungen aus der ganzen Welt aus einer Mannschaft für die unteren Plätze ein absolutes Top-Team zu formen. Insgesamt kickten in der letzten Saison bei Münster neun Nationen, die so ein erstklassiges Beispiel für Integration durch Sport sind.

Auch wenn dieser Weg nicht jedem gefällt und auch wir sagen müssen, dass wir eher auf regionale Talente setzen, gibt der Erfolg den Münsteranern recht. Bei der erstmaligen Teilnahme am Finale der Deutschen Meisterschaft konnte letztes Jahr der Bronzerang erreicht werden, wobei sie im Halbfinale gegen Ibbenbüren über weite Strecken das bessere Team waren und sich erst im Neunmeterschießen geschlagen geben mussten.

Hervorzuheben im Team ist die, nach uns, zweitbeste Offensive der Liga, denn in neun Spielen konnten die Münsteraner bisher satte 61 Mal netzen. Allein 27 Treffer davon entfallen auf Evgenii Ketz und Oleh Shchytni.


 

Mit zwei Siegen könnten wir nicht nur die Tabellenführung verteidigen, sondern uns auch einen direkten Konkurrenten vom Leib halten. Je nachdem, was in den anderen Spielen passiert, wäre es sogar möglich, dass uns die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 24./25. August in Warnemünde nicht mehr zu nehmen ist. Ein weiterer Kracher an diesem Wochenende ist beispielsweise das Duell zwischen Gastgeber Düsseldorf und Ibbenbüren. Alle Partien gibt es wie immer HIER.

Drückt uns die Daumen und unterstützt uns, egal ob vor Ort oder mittendrin statt nur dabei bei Instafinnis Instaticker auf @rostockerrobben.

OuOuOu!

Tabellenführung in Norderstedt verteidigt

Tabellenführung in Norderstedt verteidigt

Nach dem aufregenden Wochenende in München, an dem wir die Tabellenspitze zurück erobern konnten, blieb nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Der Hamburger SV hatte zum Heimspieltag nach Norderstedt geladen und wir hatten in zwei Partien mehr Mühe, als uns lieb gewesen wäre.

 

Rostocker Robben – SandBall Leipzig 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)

Dieses Spiel ließ uns, trotz des 6:0-Erfolgs, in eigentlich abgelegt geglaubte Muster fallen, denn es war wieder einmal wie verhext: Wir haben das Tor einfach nicht getroffen. Von Beginn an waren wir das spielbestimmende Team und gaben Richtung sowie Tempo vor, vergaben aber Chance um Chance. Wieder einmal war es Spielertrainer Svenni, der den Bann des ersten Tores endlich brach. Wer jetzt aber mit einem Feuerwerk rechnete, lag falsch. Lediglich Nico schaffte es, den Ball mit einem verwandelten Freistoß erneut im Leipziger Netz unterzubringen.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild: Wir stehen hinten recht sicher und können die wenigen SandBall-Chancen entschärfen, machen aber vorn einfach die Buden nicht. Totti und Casper schafften es dann aber doch noch und ließen uns mit einem Vier-Tore-Vorsprung ins letzte Drittel gehen. Auch hier führte sich der rote Faden fort und es gelang uns lediglich, die Tore fünf (erneut Casper) und sechs (Ranger) folgen zu lassen.

Damit endete dann auch eine unattraktive Partie mit dem besseren Ende für uns.

Mülling, Schröder – Rönsch (1 Tor), Krötsching, Ploog (1), Dahnke (1), Körner (1), Knüppel, Jørgensen (2)


 

Rostocker Robben – GO Rhein-Main Beachsoccer 4:3 (2:1, 0:1, 2:1)

Nachdem wir am Samstag etwas holprig ins Spieltagswochenende gestartet sind, wollten wir am Sonntag gegen GO Rhein-Main ein anderes Gesicht zeigen, was uns aber leider nicht wirklich gelang. Unser Spielertrainer ging wieder voran und besorgte das wichtige 1:0 per Freistoß, ehe Casper, ebenfalls mit einem Freistoß, zum 2:0 erhöhen konnte. Doch diesmal leisteten wir uns in der Defensive fahrlässige Fehler, von denen der Gegner einen direkt mit dem Anschlusstreffer bestrafte. Mit einer knappen 2:1-Führung ging es dann in die Pause.

Im nächsten Durchgang mussten wir dann sogar den Ausgleich per Freistoß hinnehmen. Also musste das letzte Drittel die Entscheidung bringen, denn so langsam lief uns die Zeit davon. Krischi sorgte mit einem Fallrückzieher nach einer Ecke für die erneute Führung, die aber nicht lange hielt, denn auf der anderen Seite stimmte unsere Defensivzuordnung bei einer gegnerischen Ecke nicht. Wir ließen die Köpfe nicht hängen und konnten durch Svenni erneut in Führung gehen, doch um diese Führung mussten wir bis zum Schlusspfiff bangen, denn GO Rhein-Main drückte bis zuletzt. Glücklicherweise konnten die Hessen aber keine ihrer Möglichkeiten nutzen und wir gingen trotz unserer wohl schlechtesten Saisonleistung als Sieger vom Platz.

Wer sich dennoch die Spielzusammenfassung anschauen möchte, wird bei DFB.tv ab Minute 04:05 fündig.

Schröder – Rönsch, Krötsching, Ploog, Dahnke, Körner (2 Tore), Knüppel, Meier, Thürk (1), Jørgensen (1)


 

Was bleibt von diesem Wochenende hängen? Zum einen war es unglaublich wichtig, trotz zweier schwacher Leistungen unsererseits jeweils drei Punkte mit nach Hause zu holen, denn der Kampf ums Final Four ist so eng wie nie, wie ein Blick auf die Tabelle verrät. Darüber hinaus kam dieser Dämpfer nach dem kleinen Höhenflug vom Wochenende davor vielleicht genau zur richtigen Zeit, um, den Fokus erneut etwas zu schärfen und den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Dafür haben wir nun fünf Wochen Zeit, denn die Deutsche Beachsoccer-Liga macht Pause bis zum 3./4. August, wenn es für uns nach Düsseldorf an den Unterbacher See geht. Doch wir bleiben nicht untätig, denn neben vielen, vielen Trainingseinheiten stehen noch ein paar Events im Kalender.

Am 20./21. lädt der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern zur Landesmeisterschaft an den AOK Active Beach in Warnemünde. Doch es geht nicht nur um Titel. Das gesamte Wochenende steht unter dem Motto der Vielfalt, wenn am Samstag auf den Nebenplätzen ein Inklusions- und am Sonntag ein Integrationsturnier gespielt wird. Nebenbei werden auch schon die ersten Spenden fürs diesjährige robBENEFIZ gesammelt. Neben unserer ersten Mannschaft sind natürlich auch unsere Amas mit am Start. Außerdem haben wir noch eine kleine Überraschung für euch, die wir jetzt aber noch nicht verraten wollen.

Sollten wir es schaffen, unseren Landesmeistertitel zu verteidigen, dürfen wir ein Wochenende darauf erneut bei der Nordostdeutschen Meisterschaft in Zinnowitz teilnehmen, bei dem wir dann ebenfalls als Titelverteidiger ins Rennen gehen würden. Darüber hinaus wird dort ein Startplatz für das Finale der Deutschen Beachsoccer-Tour, welches parallel zu Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft am 24. und 25. August in Warnemünde gespielt wird, vergeben.

Darüber hinaus startet am 22. Juli unser AOK Robben Camp für kleine Ostseehammer und alle, die es werden wollen. Alle Infos dazu gibt es HIER.

Ihr seht, auch wenn die Liga Pause macht, bekommt ihr die volle Ladung Beachsoccer. Wir sehen uns am Strand.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Foto: Ostsehpic-Fotografie

 

Nach dem fabelhaften vergangenen Wochenende im Munich Beach Resort mit zwei Siegen für uns blieb in dieser Woche nicht viel Zeit für Erholung. Spannung hoch halten lautete Coach Körners Devise, sodass trotz hochsommerlicher Temperaturen drei Trainingseinheiten angesetzt wurden. Doch glücklicherweise haben wir mit unserem Trainingsplatz am AOK Active Beach nicht nur den schönsten der Liga, sondern auch den mit der besten Lage. Denn was gibt es nach einer anstrengenden Trainingseinheit schöneres, als sich mit einem Sprung in die Ostsee abzukühlen? Somit gehen wir optimal vorbereitet die kommenden Aufgaben an diesem Wochenende in Norderstedt an, denn der Hamburger SV hat zum Heimspieltag geladen.

 

Samstag, 29.06.2019, 16:15 Uhr: Rostocker Robben – SandBall Leipzig

Foto: Facebook SandBall Leipzig

 

In der Liga seit: 2014

Größter Erfolg: Sachsenmeister 2018

Unsere Ligabilanz: 5 Spiele, 5 Siege, 48:16 Tore

Wichtigste Spieler: Sebastian Zenker, Matthias Gothe
 

 

Traditionell sind die Sachsen im Allgemeinen ja nicht unbedingt unsere Freunde, aber diesen Jungs aus dem Freistaat zollen wir Respekt. Seit 2014 kämpfen sie in der Liga Spieltag für Spieltag um Punkte, nicht selten gab es übel und zweistellig auf die Mütze. Doch anstatt sich zu bemitleiden oder anzuschnauzen, klopfen sich die Sandballer einfach den Sand ab und stehen beim nächsten Spieltag mit der gleichen Motivation wieder auf dem Platz.

Auch wenn es die Tabelle am Ende der letzten Saison nicht unbedingt verrät: 2018 gehörte zumindest sportlich und spielerisch zu den besten Jahren der Vereinsgeschichte, denn lediglich in zwei Spielen mussten die Leipziger deutliche Niederlagen verkraften. In allen anderen Partien betrug der Abstand zwischen ihnen und dem Gegner maximal drei Tore. Auch wir konnten lediglich mit 9:6 gewinnen und mühten uns am ersten Spieltagswochenende unnötig ab.

In den vergangenen Jahren war Torwart Markus Brand der sicherere Rückhalt im Kasten der Leipziger ist, kann in dieser Saison aber nicht in gewohnter Form eingreifen. Daher muss Sebastian Zenker das Tor hüten, obwohl er eigentlich auf dem Feld zu Hause ist. Doch das Experiment scheint zu gelingen, denn mittlerweile haben die Jungs sechs Punkte auf dem Konto, die allesamt durch zwei Erfolge am ersten Spieltag der neuen Saison in Warnemünde gesammelt wurden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist Mittelfeldmann Matthias Gothe, der bisher zwölf Tore erzielen konnte und so schon einige Favoriten ärgerte, sodass aktuell ein ordentlicher achter Platz zu Buche steht.


 

Sonntag, 30.06.2019, 14:00 Uhr: Rostocker Robben – GO Rhein-Main

Foto: GO Rhein-Main Beachsoccer

 

In der Liga seit: 2018

Größter Erfolg: Hessenmeister 2018 & 2019

Unsere Ligabilanz: 1 Spiel, 1 Sieg, 10:0 Tore

Wichtigste Spieler: Anton Kniller, Georgi Lovchev
 

GO Rhein-Main Beachsoccer ist eines der zwei Teams, die erst in der vergangenen Saison zum Ligabetrieb hinzugestoßen sind und wie es immer ist mit neuen Teams gilt die erste Spielzeit vor allem als Standortbestimmung. Am Ende standen die Jungs aus Frankfurt auf Platz 9 und konnten somit drei Mannschaften hinter sich lassen.

GO Rhein-Main ist die Strandfußballabteilung des 650 Mitglieder starken Fußballvereins Germania Ober-Roden aus dem südhessischen Rödermark und auf Initiative der Nationalspieler Anton Kniller, Georgi Lovchev und Dariush Urban entstanden. Die ehemaligen Beach Royals aus Düsseldorf planten schon länger, ein eigenes Team in der Nähe ihrer Wahlheimat an den Start zu bringen. Neben den drei bekannten Sandfußballern setzt sich das Team vor allem aus Mitgliedern der Fußball- und Futsalabteilung zusammen.

So sind vor allem die drei erfahrenen Spieler Kniller, Lovchev und Urban in der Pflicht, die jungen Wilden zu führen und aus dem Kader ein konkurrenzfähiges Beachsoccer-Team zu formen. So konnte sich beispielsweise auch Salko Martinez in den Notizblock des Bundestrainers spielen. Für uns wird dieses Spiel keinesfalls ein Selbstläufer.


 

Gespielt wird an diesem Wochenende wieder auf der Paul-Hauenschild-Anlage des Hamburger SV in der nördlich von Hamburg gelegenen Stadt Norderstedt. Neben unseren Spielen stehen einige direkte Duelle unserer Verfolger an. So bekommt es Ibbenbüren mit Hertha BSC und den Bavaria Beach Bazis gleich mit zwei punktgleichen Gegnern zu tun, darüber hinaus hofft Real Münster beim Duell gegen die Bazis auf Big Points. Alle Spiele und die Tabelle gibt es HIER.

Für uns ist es die nach zwei langen Touren in den Süden von Bayern die kürzeste Auswärtstour der Saison, sodass wir uns auf zahlreiche Unterstützung vor Ort freuen. Danach macht die Deutsche Beachsoccer-Liga erstmal Pause, denn für die Nationalmannschaft steht die WM-Qualifikation in Moskau an. Für uns geht es dann am 20./21. Juli mit der Landesmeisterschaft in Warnemünde weiter. Doch vorher seid ihr an der Reihe: Am Sonntag, den 7. Juli um 12:00 Uhr seid ihr alle herzlich zum offenen Training eingeladen und könnt euch und euer Können unter Beweis stellen. Weitere Infos dazu folgen in den nächsten Tagen.

OuOuOu!