Das Saisonhighlight steht an: Die Deutsche Meisterschaft

Das Saisonhighlight steht an: Die Deutsche Meisterschaft

Das Highlight der Saison, das Wochenende, an dem es um den größten nationalen Titel geht, das Finale um die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft und doch ist nichts, wie es eigentlich sein sollte, denn das Wichtigste fehlt: Ihr!

Eins vorab: Klar, wir sind froh, dass wir in diesem Sommer überhaupt unserem Sport nachgehen konnte. Dass es nicht nur eine Saison voller Vorbereitung und Training, aber ohne Punktspiele und Turniere war. Und trotzdem fällt es uns schwer, uns richtig auf den Saisonabschluss an diesem Wochenende zu fruen. Unsere Hoffnungen liegen darauf, dass der nächste Sommer zumindest halbwegs die Normalität zurückbringt und wir gemeinsam mit euch um Punkte und Titel kämpfen können. Doch zunächst müssen wir auf eure lautstarke Unterstützung verzichten und sind darauf angewiesen, dass ihr uns von zu Hause aus am Livestream die Daumen drückt.

Los geht das Finalwochenende am Samstag um 11:00 Uhr mit dem ersten Halbfinale zwischen dem Tabellenführer der regulären Saison, dem Ibbenbürener BSC sowie dem Vierten, Real Münster.


Sa., 26.09., 11:00 Uhr: Ibbenbürener BSC – Real Münster

Ibbenbüren schaffte es als einziges Team, ohne Punktverlust durch die neun Spiele der regulären Saison zu gehen. Nachdem im letzten Jahr das Final Four knapp verpasst wurde, rüstete das Team ordentlich auf. Mit Joscha Metzler und Marcel Nowak konnten zwei Nationalspieler vom Konkurrenten Beach Royals Düsseldorf losgeeist werden, aus Spanien kam Nationalspieler Adri Frutos, aus der Schweiz Nati-Torhüter Mauro Capozzolo. Die Verpflichtungen haben sich scheinbar bezahlt gemacht, denn Ibbenbüren stellt mit 65:17 Toren sowohl die stärkste Offensive als auch Defensive der regulären Saison. Die Neuzugänge beflügelten offensichtlich auch nochmal das schon vorhandene Personal und so durften insgesamt sechs Ibbenbürener mit der Nationalmannschaft Ende August zur EBSL nach Nazaré.

Drei der Spieler blieben auch direkt vor Ort und spielten den Euro Winners Cup, kurioserweise mit Real Münster. Ibbenbürens Halbfinalgegner stärkte somit seinen direkten Konkurrenten, wurde damit aber auch mit dem Bronzerang beim europäischen Spitzenwettbewerb belohnt. Inwieweit dies nun auf Kosten der eigenen Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft ging, wird sich am Samstag zeigen, denn lediglich zwei Spieler aus dem internationalen Kader stehen auch für das Saisonfinale zur Verfügung. Doch diese beiden sind absolute Hochkaräter. Torwart Jose Carlos Caballero Carillo zeigte nicht nur im Spiel gegen uns eine einwandfreie Leistung, sondern war den gesamten Saisonverlauf über ein sicherer Rückhalt. Mit Stürmer Pablo Perez Gonzales ist den Münsteranern ein absoluter Königstransfer gelungen. 26 Ligatore in neun Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Wer also neben den beiden Spaniern im Aufgebot stehen wird, lässt sich aktuell jedoch nicht sagen.


Sa., 26.09., 14:00 Uhr: Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf

Wenn wir um 14:00 Uhr in unser Halbfinale gehen, wird der erste Finalteilnehmer schon feststehen. Doch das soll für unser Spiel gegen die Beach Royals Düsseldorf keinerlei Auswirkungen haben. Auch die Düsseldorfer spielten in diesem Jahr erstmals den Euro Winners Cup und waren aufgrund ihres zweiten Platzes in der Meisterschaft des vergangenen Jahres sogar sportlich qualifiziert. Dort traten sie mit einem eh schon recht kleinen Kader an und waren dann vom Pech verfolgt. Zunächst wurde ein Mitspieler eines portugiesischen Gastspielers positiv auf das Corona-Virus getestet, sodass das gesamte Stammteam in Quarantäne musste. Dann verletzte sich Max Kinscher im ersten Spiel schwer, fiel für den Rest des Turnieres aus und wird auch nicht am Finalwochenende teilnehmen können. Wir wünschen an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung! Darüber hinaus mussten im dritten Gruppenspiel zwei weitere Spieler aufgrund von Sperren aussetzen, sodass die Düsseldorfer ihre letzte Vorrundenpartie ohne Wechsler und mit Feldspieler im Tor bestreiten mussten. Doch mit einem wahren Kraftakt konnte AD Torrejón bezwungen werden, die Royals zogen als einer von zwei Drittplatzierten ins Achtelfinale ein und landeten am Ende einen Platz hinter uns auf dem 13. Rang. Dieser Turnierverlauf wird die Jungs aus Düsseldorf sicher nochmal zusammengeschweißt haben, sodass wir ein hochmotiviertes Team um Spielertrainer Oliver Romrig und dem Schweizer Torjäger Glenn Hodel erwarten.

In der regulären Saison gaben sie je drei Punkte gegen Ibbenbüren und Münster ab, sodass sie in jedem Fall im zweiten Spiel des Wochenendes die Chance auf Wiedergutmachung bekommen werden, egal um welchen Platz es am Ende gehen wird.

Wir selbst können leider benfalls nichts aus den Vollen schöpfen, da uns die Einteilung der Region Kopenhagen als Risikogebiet am Donnerstagabend unerwartet getroffen hat und wir somit auf unsere beiden Dänen Axel und Casper verzichten müssen. Darüber hinaus fehlt Capitano Tim Kautermann weiterhin aufgrund seiner Knieverletzung, sodass wir mit folgenden zwölf Recken die Mission Titelverteidigung angehen:

Schröder, Mülling – Rönsch, Krötsching, Hoffmann, Baaske, Körner, H. Knüppel, Meier, Schmitt, Basiel, Thürk


Finalspiele am Sonntag

Am Sonntag stehen dann die Entscheidungsspiele um die Medaillen an. Das kleine Finale um Platz 3 wird um 11:00 Uhr angepfiffen, das Endspiel startet um 14:00 Uhr. Auch diese Spiele finden ohne Zuschauer statt, werden aber im im Livestream übertragen.

Im nächsten Jahr ist dann – hoffentlich – alles wieder halbwegs normal und wir können zusammen jubeln, leiden und feiern.

In diesem Sinne: Nur ein Jahr, dann seid ihr wieder da!

OuOuOu!

Zwei gute Drittel reichen nicht für Überraschung

Zwei gute Drittel reichen nicht für Überraschung

Fotos: BSWW

Rostocker Robben – Artur Music 1:8 (1:1, 0:2, 0:5)

Durch unseren zweiten Platz in der Gruppe war klar, dass wir entweder einen Gruppensieger oder den besten Zweiten zugelost bekommen. Mit Artur Music aus der Ukraine erwischten wir den besten Gruppenzweiten, was aber definitiv kein leichtes Los für uns sein sollte. Einige ukrainische Nationalspieler wie Maxom Voitok oder Oleg Zborovsky werden durch internationale Stars wie Llorenç Gómez oder Gabriele Gori verstärkt, sodass uns einige echte Hochkaräter empfingen.

Erneut begann das Spiel für uns, wie es schlechter nicht hätte starten können. Der Anstoß wurde nach außen gelegt und rutschte dem gegnerischen Spieler über das Schienbein und landete im langen Eck. Wieder einmal mussten wir bereits nach vier Sekunden einem Rückstand hinterherlaufen. Doch wir ließen die Köpfe nicht hängen und spielten weiter, als wäre das Tor nicht gefallen. Tatsächlich waren wir im weiteren Verlauf des ersten Drittels das deutlich bessere Team und scheiterten drei Mal am Aluminium, ehe Hansi mit einem Heber ins lange Eck zum 1:1-Pausenstand ausgleichen konnte.

Zu diesem Zeitpunkt war das Unentschieden mehr als schmeichelhaft für die Ukrainer, sodass wir höchst motiviert auf den Führungstreffer in den zweiten Durchgang gingen. Leider mussten wir im Anschluss zwei weitere Gegentreffer, jeweils nach einer Ecke, hinnehmen. Zunächst verpasste es Casper zu klären, sodass der Gegner aus der Mitte mit einem Fallrückzieher vollenden konnte, ehe wir danach mit einer kurzen Eckenvariante und einem Doppelpass ausgespielt wurden. Leider fehlte uns in diesem Drittel die Durchschlagskraft und bis auf einen weiteren Aluminiumtreffer konnten wir in der Offensive kaum etwas vorweisen. Doch ein 1:3-Rückstand ist in zwölf Minuten definitiv nicht uneinholbar.

Wir wurden jedoch jäh durch einen Gori-Freistoß auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Als unser Anstoß postwendend zurückkam und vom Stürmer im langen Eck untergebracht werden konnte, war das Spiel gelaufen. Ein weiterer Freistoß, ein weiterer Konter und eine Unachtsamkeit beim gegnerischen Einwurf schraubten das Ergebnis zum 1:8-Endstand hoch.

Insgesamt sind acht Gegentore in diesem Spiel definitiv zu viel, da wir die ersten beiden Drittel nicht nur mithielten, sondern das Spiel gestalten konnten. Im letzten Drittel fehlte dann zum einen die Kraft und die Motivation, jeden weiteren Weg zu machen, sodass wir es dem Gegner häufig zu einfach machten.

Für uns geht es nun im nächsten Spiel gegen Napoli Patron aus Griechenland. Wir werden das Turnier irgendwo zwischen Platz 9 und 16 beenden und werden versuchen, die restlichen drei Spiele erfolgreich zu gestalten, um uns so bestmöglich auf das Final Four in zwei Wochen in Warnemünde vorzubereiten.

Schröder, Mülling – Krötsching, , Rönsch, Körner, Damm, Baaske, H. Knüppel (1 Tor), Thürk, Jørgensen

Erstmaliger Achtelfinaleinzug perfekt

Erstmaliger Achtelfinaleinzug perfekt

Fotos: BSWW

 

Rostocker Robben – CS Djoker 6:3 (1:1, 2:1, 3:1)

Die Vorzeichen waren klar: Mit einem Sieg gegen CS Djoker aus Moldawien würden wir nach vier erfolglosen Versuchen in die KO-Runde des Euro Winners Cup einziehen. Nach der bitteren Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Waterloo 2019 waren wir daher besonders motiviert, unsere Chance in diesem Jahr zu nutzen.

Wir hatten den Vorabend genutzt, um unsere Köpfe freizubekommen, die langsam schwerer werdenden Beine zu lockern und den Fokus auf unser Spiel zu bekommen. Bereits bei der Erwärmung konnte man sehen, dass wir gut drauf waren, denn nahezu jeder Ball beim Torschuss landete entweder im Netz oder wurde von den Torhütern mit einer Parade entschärft. Wir versuchten, diese Energie mit ins Spiel zu nehmen, was uns nicht direkt gelang, denn erneut vergaben wir des Öfteren aus aussichtsreicher Position. Umso wichtiger war es, dass Svenni den Torbann brechen konnte, indem er einen Klatschball des gegnerischen Torwarts mit einem Fallrückzieher verwertete. Doch Djoker hatte die richtige Antwort parat, konnten einen langen Ball abfangen und mit einem schönen Schuss von der Mittellinie zum Ausgleich vollenden. Damit ging es in die erste Drittelpause.

Unsere erneute Führung besorgte Paul, nachdem Krischi einen langen Freistoß von Thilo gut sicherte, sodass unsere Nr. 18 nur noch einschieben musste. Und auch beim 3:1 war Krischi im Fokus, denn einen schnellen Einwurf sicherte er so, dass er den Abwehrspieler ins Leere laufen ließ und kaltschnäuzig vollendete. Doch leider machten wir das Spiel nochmal unnötig spannend. Ein überflüssiger, langer Ball von Hansi wurde abgefangen und konnten vom moldawischen Meister erneut von Höhe der Mittellinie aus dem Sand in ein Tor umgewandelt werden, sodass wir mit einer 3:2-Führung in die letzte Drittelpause ging.

Wir wussten, dass wir noch mindestens ein Tor nachlegen müssen, um den Sack halbwegs zuzumachen. Und wir machten weiter wie bisher, denn Alex köpfte einen nicht wirklich gefährlichen Ball ins Tor und machte so aus wenig den so wichtigen Treffer. Kurze Zeit später war Kröte vor dem gegnerischen Torwart komplett frei und setzte den Ball mit Hilfe des Sandes mit einem Aufsetzer über den Keeper ins Netz. Sechs Minuten vor Schluss sollte eine Drei-Tore-Führung uns die nötige Sicherheit für den Endspurt im Spiel geben. Doch es wurde nochmal spannend, denn nach dem Anstoß blockte Alex den Ball aus Sicht der Schiedsrichter mit der Hand und Djoker nutzte die Freistoßmöglichkeit zum 5:3. Es sollte jedoch nichts mehr anbrennen und Kröte setzte fünf Sekunden vor Ende den Schlusspunkt mit einem Foulneunmeter. Der Sieg und der damit verbundene Einzug uns Achtelfinale waren nach einem harten Kampf perfekt!

Die Auslosung findet heute Abend nach dem letzten Gruppenspiel statt. Morgen erwarten uns dann das Achtel- sowie ein mögliches Viertelfinale. Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden.

Schröder, Mülling – Krötsching (2 Tore), Jørgensen, Rönsch, Körner (1), Damm, Baaske (1), H. Knüppel, Basiel (1), Thürk (1)

Mangelnde Chancenverwertung sorgt für Niederlage gegen Molniya

Mangelnde Chancenverwertung sorgt für Niederlage gegen Molniya

Fotos: BSWW

 

Rostocker Robben – BSC Molniya 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)

Nachdem wir gestern einen torreichen Auftaktsieg feiern durften, wollten im zweiten Spiel des Euro Winners Cup gegen BSC Molniya einfach keine Tore fallen. Das Spiel begann denkbar schlecht für uns, als der spanische Torjäger Edu Suárez direkt im ersten Ball seine Fähigkeiten zeigte, einen langen Ball mit astreinem Touch hochnahm und per Fallrückzieher zum 0:1 vollendete. Drei Minuten später war es erneut Edu, der einen unsauberen Spielaufbau von uns abfing und aus spitzem Winkeln einnetzte. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs ließen wir hinten relativ wenig zu, scheiterten in der Offensive aber zu häufig am Gegenspieler, Aluminium oder an uns selbst. Darüber hinaus blieben

Im zweiten Drittel sollten keine Tore fallen, obwohl sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Doch wieder verpassten wir es, denn Ball im gegnerischen Tor unterzubringen und konnten uns im Gegenzug ein ums andere Mal bei Schrödi bedanken, der den Kasten sauber hielt. Dementsprechend ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand ins letzte Drittel.

Und auch hier sollte sich der rote Faden weiter durchs Spiel ziehen. Wir kamen des Öfteren in aussichtsreihe Abschlussposition, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Erst als wir nach einem Fallrückzieher von Casper einen Hand-Neunmeter zugesprochen kamen, konnte unsere dänische Nr. 7 den Fluch vom Punkt brechen. Dies sollte der Startschuss einer Aufholjagd in den letzten Minuten werden, die jedoch jäh durch eine Unachtsamkeit in Form eines zweiten Rückpasses zum Torwart unterbrochen wurde, denn Antonio, der zweite spanische Toppstar im Team, ließ sich die Freistoßgelegenheit vom Mittelpunkt nicht nehmen. Das 1:4 in letzter Sekunde durch einen weiteren, von Hansi verursachten Hand-Neunmeter war dann ebenso unglücklich wie unnötig.

Insgesamt müssen wir festhalten, dass wir erneut nicht unsere beste Leistung gezeigt haben. Hinzu kam das bereits angesprochene Abschlusspech und die Tatsache, dass wir es im Moment nicht schaffen, die Schiedsrichter auf unsere Seite zu ziehen und so in 50/50-Entscheidungen einen Pfiff mehr als der Gegner zu bekommen.

Morgen geht es gegen CS Djoker aus Moldawien um den Einzug ins Achtelfinale und mit einem Sieg wären wir sicher in der Runde der letzten 16.

Mülling, Schröder – Krötsching, Jørgensen (1), Rönsch, Körner, H. Knüppel, Baaske, Damm, Thürk, Körner

Sieg nach schwachem Start im Eröffnungsspiel

Sieg nach schwachem Start im Eröffnungsspiel

Rostocker Robben – ACD Sotao B 12:6 (1:2, 9:3, 2:1)

Im ersten Spiel des diesjährigen Euro Winners Cup konnten wir uns gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers ACD O Sotao nach schwachem Start und 2-Tore-Rückstand noch steigern, das Spiel drehen und durch ein 12:6 den ersten Dreier unserer EWC-Historie einfahren.

Wir starteten denkbar schlecht ins Spiel und waren noch nicht richtig wach, als der Gegner nach einer Ecke zur Führung einschieben konnte. Das zweite Gegentor kassierten wir nach einem Freistoß-Geschenk der Schiedsrichter, die gesehen haben wollen, dass Robin den Ball außerhalb mit der Hand aufgenommen hat. Damit war der Fehlstart perfekt, doch wir kamen noch im ersten Drittel zurück, als Paul einen Einwurf mit einem Fallrückzieher verwerten konnte. Mit 1:2 ging es in die Pause.

Im zweiten Drittel rappelte es dann im Minutentakt in den Toren. Svenni vollendete per Falli nach Vorlage von Krischi, danach sorgte Alex per Fallrückzieher für unsere erste Führung im Spiel. Doch Sotao kam nochmal durch ein weiteres Freistoßtor zurück. Das Unentschieden hielt jedoch nicht lang, denn einen schnellen Einwurf konnte Krischi erneut per Fallrückzieher verwerten. Kröte packte im Anschluss nach einer Ecke seinen Schwinger aus und auch Thilo trug sich mit einem Fernschuss in die Torschützenliste ein. Paul erzielte sein zweites Tor im Spiel nach einem langen Einwurf auf den zweiten Pfosten ungewohnt per Kopf. Beim anschließenden Anstoß ließ Hansi leider den Ball gewähren, sodass Sotao zum 7:4 kommen konnte, machte jedoch seinen Fehler nach sauberem Körner-Pass wieder gut. Paul erhöhte mit seinem dritten Treffer im Spiel auf 9:4. Kröte piekte den Ball zunächst über des Gegners Linie, verursachte im Anschluss mit einem Foul aber einen weiteren Freistoß, der zum 10:5 führte. Damit endete das zweite Drittel, in dem satte zwölf Tore fielen.

Das letzte Drittel sollte wieder etwas weniger torreich sein. Eine Minute nach Wiederanpfiff konnte Krischi den Ball am langen Pfosten nach Falli von Casper über die Linie drücken, eine Sekunde vor Schluss durfte sich unser Däne selbst noch mit einem Fallrückzieher als Torschütze feiern lassen, nachdem Sotao noch einen sechsten Treffer erzielen konnte.

Wir machten im Spiel definitiv zu viele einfache Fehler und luden den Gegner mitunter zu guten Abschlussgelegenheiten ein. Positiv hervorzuheben ist, dass wir nach frühem Rückstand eindrucksvoll zurückgekommen sind und unsere Torhunger wiedergefunden haben, nachdem das letzte Ligaspiel mit 1:0 endete. Im morgigen Spiel gegen Molniya aus der Ukraine müssen wir eine Schippe drauf legen, da das Team deutlich erfahrener und abgezockter auftreten wird.

Schröder, Mülling (1 Tor) – Krötsching (2), Jørgensen (1), Baaske (3), H. Knüppel (1), Körner (1), Thürk (2), Basiel (1)