Sieg zum Auftakt im World Winners Cup

Sieg zum Auftakt im World Winners Cup

Rostocker Robben – Newteam Beachsoccer 7:3 (3:1, 1:1, 3:1)

Gegen den belgischen Meister aus Brüssel hatten wir uns viel vorgenommen, denn mit einem Gruppensieg wäre das Achtelfinale so gut wie sicher gewesen. Nach einer intensiven Partie können wir festhalten, dass wir unsere selbst gestellten Vorgaben nahezu komplett umsetzen konnten und uns mit einem 7:3-Erfolg selbst belohnten.

Wir waren zu Beginn an direkt wach, als Kröte den richtigen Riecher bewies, eine gute Möglichkeit zunächst mit dem Kopf an die Latte setzte, dann aber im Nachgang mit der Nase vollenden konnte. Und wir konnten direkt nachlegen, als Paul einen Konter im gegnerischen Netz unterbringen konnte. Doch damit nicht genug: Kröte krönte seine starke Anfangsphase mit einem weiteren Treffer, als er nach einem Abpraller nachsetzte und einschieben konnte. Doch die Belgier schafften vor der Pause noch den Anschlusstreffer, als ein kurzer unaufmerksamer Moment in unserer Rotation ausgenutzt werden konnte.

Das zweite Drittel begann ähnlich und wir hätten hier den Sack schon zumachen können, doch zunächst scheiterte Totti aus neun Metern am Torwart. Glücklicherweise konnte Casper im Anschluss einen Einwurf direkt mit einem Fallrückzieher verwandeln, doch auch das Newteam kam zu einem weiteren Treffer per fein ausgespieltem Konter. Mit einer 2-Tore-Führung ging es ins letzte Drittel.

Hier waren wir erstmals nicht komplett wach und ließen unnötigerweise den Anschlusstreffer zu, der dann aber wie ein letzter Weckruf sein sollte. Den folgenden Anstoß setzte Totti nach schöner Kombination mit Svenni ins Netz, sodass der alte Abstand direkt wieder hergestellt werden konnte. Die Schlusspunkte setzte Paul, der einen Freistoß von Svenni abstauben und einen Abpraller nach einer Ecke verwerten konnte und sich damit zusammen mit Kröte den Titel Man of the Match redlich verdiente. Wer sich das Spiel nochmal anschauen möchte, klickt einfach HIER.

Mülling – Krötsching (2 Tore), Dahnke (1), Körner, Baaske (3), H. Knüppel, Jørgensen (1), Basiel


 

Morgen geht es für uns wieder um 9:45 Uhr deutscher Zeit um die nächsten Punkte, wenn wir auf das B.Q. All Star Team aus Thailand treffen, die ihr Auftaktmatch gegen BSC Vybor mit 4:6 verloren haben. Wir freuen uns auf die Unterstützung von zu Hause aus, aber auch auf die der mitgereisten und neu dazugewonnenen Fans. Ihr seid geil! Den Livestream für morgen findet ihr HIER.

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Erster World Winners Cup in Alanya

Erster World Winners Cup in Alanya

Die nationale Strandfußballsaison endete fulminant und spannend mit der Verteidigung des Deutschen Meistertitels. Für alle, die nicht live dabei waren, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung:

Doch nun steht für uns die Wintersaison vor der Tür. Da wir in Deutschland nicht mit ganzjährig beständigen Beachsoccer-Voraussetzungen gesegnet sind, bleibt uns nur die Reise in südlichere Länder, um in der langen Winterpause nicht einzurosten. Start in die Nebensaison ist schon morgen, wenn es für uns in die türkische Urlaubsregion Alanya geht, wo erstmalig der World Winners Cup ausgetragen wird.

Insgesamt kämpfen dort 20 Spitzenteams aus der ganzen Welt um den Turniersieg. Gelost wurden wir in Gruppe E, in der wir auf BSC Vybor aus der Ukraine, New Team BS aus Belgien und B.Q. All Star Club aus Thailand treffen.

Montag, 21.10.2019, 09:45 Uhr, Rostocker Robben – New Team BS

Mit Teams aus Belgien haben wir nach dem Duell mit Cartell Waterloo in Nazaré noch eine Rechnung offen und wir gehen davon aus, dass der ein oder andere Spieler von Waterloo diesmal bei New Team BS spielen wird. Darüber hinaus wurde sich wohl mit einigen französischen Nationalspielern wie Léo Grandon verstärkt, sodass die Brüsseler ein ernstzunehmender Gegner sein werden. Darüber hinaus gibt ihnen der im Juli errungene, belgische Meistertitel sicher eine gehörige Portion Selbstvertrauen.

Dienstag, 22.10.2019, 09:45 Uhr, Rostocker Robben – B.Q. All Star Club

Uns völlig unbekannt ist hingegen der B.Q. All Star Club aus Thailand. Auch in der Übersicht auf beachsoccer.com ist Thailand ein bisher unbeschriebenes Blatt, sodass wir uns überraschen lassen müssen, wer uns in dieser Partie erwartet. Daher wird auch einiges von der Gegnerbeobachtung am Tag zuvor abhängen. Thailand jedenfalls war in diesem Jahr Gastgeber der asiatischen WM-Qualifikation und scheiterte dort in der Gruppenphase an Malaysia und Palästina. Lediglich gegen Afghanistan konnte ein Sieg eingefahren werden.

Mittwoch, 23.10.2019, 08:30 Uhr, Rostocker Robben – BSC Vybor

BSC Vybor ist für uns das bekannteste Team, denn die letzten beiden Jahre war es beim Euro Winners Cup vertreten und konnte sich jeweils ohne Punktverlust als Sieger ihrer Gruppe durchsetzen und in die KO-Runde einziehen. 2018 war im Achtelfinale gegen Alanyaspor Schluss, in diesem Jahr scheiterten die Ukrainer zwar ebenfalls im Achtelfinale (1:5 gegen KP Lodz), schalteten zuvor aber sensationell Spartak Moskau im Sechzehntelfinale aus. Traditionell stellen sie eine Vielzahl an Spielern für die ukrainische Nationalmannschaft, die aktuell aber in einer kleinen Krise zu sein scheint, denn bei den World Beach Games und beim EBSL Superfinal sorgten je drei knappe Niederlagen für den letzten Platz in den Gruppen. Die Ukrainer kommen also mit etwas Wut im Bauch in die Türkei.

Alle Anstoßzeiten sind in deutscher Zeit angegeben. Aktuell gibt es noch keine Informationen darüber, ob und wo die Spiele live übertragen werden. Sobald wir hier etwas wissen, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

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Final Four in Warnemünde: Die Teilnehmer im Überblick

Final Four in Warnemünde: Die Teilnehmer im Überblick

Foto: Danilo Schubert

 

Das geilste Wochenende des Jahres steht kurz bevor und nicht nur bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der DFB hat bereits mit unzähligen Helfern ein wunderbares Stadion am Fuße des Teepotts aufgebaut, die Zimmer im DOCK INN Hostel sind auf Hochglanz gebracht worden und auch die anderen drei Teams haben die Woche über fleißig trainiert. Doch wer kämpft eigentlich, neben uns, in diesem Jahr um die Krone im Deutschen Beachsoccer? Wir haben uns die anderen drei teilnehmenden Teams und deren bisherigen Saisonverlauf einmal genauer angeschaut.

 

Real Münster: Platz 4, 29 Punkte, 10 S, 3 N, 81:50 Tore (+31)

Als erstes werfen wir den Blick auf unseren Halbfinalgegner. Real Münster ist bereits das zweite Mal in Folge beim Final Four am Start und in diesem Jahr der Gewinner des Dreikampfs um Platz 4 im Saisonendspurt, bei dem sich die Bavaria Beach Bazis und der Ibbenbürener BSC mit den ungeliebten Plätzen Fünf und Sechs zufrieden geben mussten.

Die Münsteraner sind wahre Offensivmonster, denn in dieser Saison erzielten sie im Schnitt sechs Tore und stellen damit den drittbesten Angriff der Liga. Oleh Shchytnik (19 Treffer), Evgenii Ketz (16) und Ali Bagheri (14) allein sorgten für 49 Treffer und stellten die gegnerischen Abwehrreihen vor einige Probleme. Auf der anderen Seite kassierten die Jungs aus Westfalen mit 50 Gegentoren die meisten der Teams in der oberen Tabellenhälfte.

Das direkte Aufeinandertreffen in Düsseldorf konnten wir aufgrund einer konzentrierten Leistung mit 5:0 gewinnen, profitierten dabei aber auch von der Gelb-Rot bedingten Sperre Evgenii Ketz‘. Wir erwarten daher im erneuten Duell eine mutigere und spielstärkere Münsterander Mannschaft, die uns defensiv alles abverlangen wird.

Anpfiff zum ersten Halbfinale des Tages ist am Samstag um 16:30 Uhr. Wer es nicht in die Sport & Beach Arena schafft, kann sich das Spiel auch im Livestream anschauen.


 

Hertha BSC Beachsoccer: Platz 2, 33 Punkte, 11 S, 2 N, 61:29 Tore (+32)

Die Berliner sind die Dauerbrenner beim Finalwochenende um die Deutsche Meisterschaft, denn seit der Angliederung an die Alte Dame 2016 waren sie immer in Warnemünde dabei. Schaut man noch etwas weiter zurück, wird deutlich, dass einige Spieler bereits jedes Jahr seit 2013, damals noch mit BeachKick Berlin, das Finalticket buchen konnten, womit sie auf eine länger währende Finalhistorie zurück blicken können als wir. Zum ganz großen Wurf hat es bisher jedoch nicht gereicht, Platz 3 im Jahr 2017 war der größte Erfolg des Hauptstadtclubs.

In dieser regulären Saison lief es wieder einmal recht ordentlich, sodass auch die diesjährige Finalteilnahme mehr als verdient ist. Elf Siege sprechen eine deutliche Sprache, wobei vor allem in Spielen gegen direkte Konkurrenten echte Big Points eingefahren werden konnten (2:0 gg. die Bazis, 9:5 gg. die Beach Royals nach 1:4-Rückstand, 6:1 gg. Ibbenbüren). Lediglich gegen Real Münster (1:2) und gegen uns (1:9) setzte es eine Niederlage, wobei das Ergebnis unseres Aufeinandertreffens nicht allzu hoch bewertet werden sollte.

Hertha sollte mit einem breiteren Kader nach Warnemünde reisen, als es zuletzt in Düsseldorf der Fall war und auch die Unterstützung der Fans ist ihnen sicher, da sich traditionell eine kleinere Reisegruppe mit auf den Weg aus der Haupstadt an den Strand macht. Leicht haben werden sie es in ihrem Halbfinale aber in keinem Fall, denn es warten die hungrigen Löwen.


 

Beach Royals Düsseldorf: Platz 3, 31 Punkte, 11 S, 2 N, 72:41 Tore (+31)

Drei Jahre können verdammt lang sein. Vor allem, wenn man das große Ziel Warnemünde immer so knapp vor Augen hat, wie die Royals aus Düsseldorf. Bei der letzten Finalteilnahme 2016 scheiterten sie im Endspiel gegen den Ibbenbürener BSC. 2017 unterlagen sie in der GBSL im Spiel um Platz 3, welcher zur Qualifikation gereicht hätte, dem gleichen Gegner und mussten im Regionalentscheid Nord dem Wuppertaler SV den Vortritt lassen. In der vergangenen Saison waren wir schlussendlich das Zünglein an der Waage, als wir im letzten Spiel gegen Ibbenbüren verloren und die Royals so noch, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, auf den fünften Platz abrutschten. Nun hat es endlich wieder geklappt und was sollen wir sagen: Es ist mehr als verdient.

Nach einem Umbruch im Team und der Integration vieler neuer Spieler scheint die Arbeit Früchte zu tragen. Spielertrainer Oliver Romrig geht trotz seines gesetzten Alters voran und erzielte den ein oder anderen wunderschönen Treffer. Hinzu kommt mit Nicolas Bella ein internationaler Topp-Transfer, der in dieser Saison bereits 17 Mal das gegnerische Tornetz finden konnte. Vier weitere Royals (Marius Ebener, David Hoeveler, Joscha Metzler und Marcel Nowak) trugen zuletzt beim EBSL-Event in Catania das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Qualität im Team ist also zweifelsohne vorhanden.

Das Spiel gegen uns in München war, wir haben es uns nochmal angeschaut, nichts für Ästheten. Am Ende hieß es 2:3 gegen uns, was unsere einzige Niederlage in der abgelaufenen Saison bleiben sollte. Die Royals hatten im weiteren Verlauf zwei Mal das Nachsehen (5:9 gg. Hertha, 4:5 gg. Bazis), untermauerten ihren Anspruch auf das Final Four ansonsten aber eindrucksvoll. Ärgerlich jedoch ist die Sperre des Stammtorwarts Marius Ebener, der sich im vorletzten Saisonspiel zu einer Notbremse hinreißen ließ und im Halbfinale fehlen wird. Wir rechnen mit Max Kinscher im Tor, der normalerweise für Tore Schießen zuständig ist, in der Saisonvorbereitung aber auch schon als bester Torwart bei einem Turnier in Belgien ausgezeichnet wurde.


 

Neben unseren Spielen bietet auch das Rahmenprogramm etwas für den interessierten Strandsportfan. Neben der Deutschen Meisterschaft wird auch wieder der Sieger der DFB-Beachsoccer-Tour gesucht. Qualifiziert hierfür sind TSV Vineta Audorf, F.C. Trivela, BST Chemnitz & Friends sowie 1.FC 0815 Friedersdorf. Darüber hinaus zeigen die Frauen von HSG Warnemünde im Einlagespiel gegen die BeachKick Ladies Berlin sowie die Inklusionsteams von Hansa Rostock und den Peene Kickers ihr Können. Den kompletten Plan haben wir hier einmal für euch in der Übersicht:


 

Unser F.C. Hansa spielt bereits morgen auswärts in Ingolstadt, Hoch Corina sorgt für eine Rückkehr des Sommers und der Eintritt in die Arena ist wie immer frei. Wir hoffen daher auf eine lautstarke Unterstützung bei unserem Halbfinalspiel am Samstag, 16:30 Uhr gegen Münster und werden alles dafür geben, am Ende des Spiels erneut mit euch jubeln zu können.

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Zwei Siege in Düsseldorf sichern Finalteilnahme

Zwei Siege in Düsseldorf sichern Finalteilnahme

Am vergangenen Wochenende ging es für uns nach Düsseldorf an den Unterbacher See und wieder standen zwei Spiele für uns auf dem Plan. Wir nehmen es vorweg: Zwei Siege sorgten dafür, dass wir in der regulären Saison nicht mehr von den ersten vier Rängen verdrängt werden können. Damit haben wir vorzeitig das Ticket für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 24./25. August bei uns in Warnemünde lösen können und somit auch unser minimales Saisonziel erreicht. Dabei sah es am Samstag beim Spiel gegen Liganeuling Curva 69 noch nicht wirklich meisterlich aus.


 

Rostocker Robben – Curva 69 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

Wenn es gegen einen Liganeuling aus dem unteren Tabellendrittel geht, sind wir ohne Frage der klare Favorit. Trotzdem wollten wir den Gegner nicht unterschätzen, denn vor allem in Sachen Zweikampf und Leidenschaft stehen die Jungs aus Brandenburg den Spitzenteams in keinster Weise nach. Wir stellten uns daher auf ein sehr körperbetontes Spiel ein und wurden nicht enttäuscht. Schließlich stand auch der „Supercup im Beachsoccer“ auf dem Plan, denn es spielte der Deutsche Meister gegen den Sieger der Beachsoccer-Tour 2018.

Wir versuchten von Beginn an das Spiel zu machen, kamen gegen ein sehr defensiv stehendes Teams aber nur selten durch. Unzählige Male blockten Spieler unsere Schüsse und ließen sie so nicht einmal ansatzweise gefährlich werden. Bezeichnend dann das 0:1, als ein schneller Konter durch die Mitte von uns nicht konsequent verteidigt wurde und der Ball auf einmal in unserem Netz zappelte. Wieder einmal hatte Topscorer Matthias Baasch zugeschlagen. Den Ausgleich vor der Drittelpause markierte dann wieder einmal Svenni mit einem humorlosen Freistoß aus elf Metern. Das zweite Drittel brachte keine weiteren Tore und auch im letzten Durchgang fiel lediglich ein Treffer, glücklicherweise auf unserer Seite, als Krischi einen langen Abwurf von Robin mit einem Fallrückzieher vollenden konnte.

Achtung, Phrase: Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt und hatten, personell nicht voll besetzt, damit zu kämpfen, unsere Ordnung zu halten und diszipliniert zu rotieren. Das Spiel sollte uns vor dem Topp-Duell gegen Münster am Sonntag nochmal wachgerüttelt haben.

Schröder, Mülling – Krötsching, Knüppel, Körner (1 Tor), Jørgensen, Thürk (1), Neumann

Nach der Partie bummelten wir noch etwas durch die Düsseldorfer Altstadt und ließen den Abend beim zweiten Supercup des Tages ausklingen.


 

Rostocker Robben – Real Münster 5:0 (0:0, 3:0, 2:0)

Das letzte Spiel des Wochenendes stand auf dem Plan und durch die bisherigen Ergebnisse war klar: Ein Sieg gegen Münster und wir haben das Ticket für Warnemünde in der Tasche. Dementsprechend fokussiert gingen wir uns Spiel und nahmen uns vor, im Vergleich zum Spiel am Samstag nochmal eine Schippe draufzulegen, sowohl individuell als auch als Team. Bereits beim Torschuss vor dem Spiel wurde deutlich, dass wir das Toreschießen nicht komplett verlent haben, sehr zum Ärger unserer beiden Torhüter. Doch die ließen sich davon im Spiel nicht beeindrucken und hielten ein ums andere Mal die Null hinten sicher fest.

Vorn mussten wir uns jedoch bis zum zweiten Drittel gedulden, als Capser kurz nach Wiederanpfiff den Bann brach, einfach mal aus der zweiten Hälfte abzog und der Ball flach im langen Eck einschlug. Danach folgte ein Tor für die Geschichtsbücher. Kröte setzte das erste Mal einen Falli im Spiel ins Netz und das auf seine unnachahmliche Art und Weise: Mit rechts hochgenommen, einmal jongliert und ab mit dem linken Fuß ins lange Eck. Die Nominierung für das Team des Spieltags war nach diesem Hammer natürlich nur noch Formsache. Hansi konnte danach nach feinem Solo sogar noch auf 3:0 erhöhen, ehe es ins letzte Drittel ging, in dem Krischi nochmal seine Klasse zeigte. Erst traf er per Fallrückzieher aus kurzer Distanz, kurz danach behielt er im 1 gegen 1 gegen den gegnerischen Torwart die Nerven und markierte den 5:0-Endstand.

Schröder, Mülling – Krötsching (1 Tor), Knüppel (1), Körner, Jørgensen (1), Thürk (2), Neumann


 

Insgesamt war es also ein gelungenes Wochenende für uns, bei dem wir wieder einmal viel gelernt haben. Darüber hinaus hatten wir endlich mal wieder die Möglichkeit, etwas Beachsoccer zu schauen und wurden mit vielen geilen Spielen belohnt, wie euch die Videozusammenfassung des DFB eindrucksvoll beweist. Wir gratulieren darüber hinaus Hertha BSC zum Einzug ins Final Four und freuen uns auf das Duell am kommenden Wochenende, denn es geht für uns wieder nach Düsseldorf. Darüber hinaus warten die Bavaria Beach Bazis auf uns, die sich ebenfalls noch berechtigte Hoffnungen auf ein Ticket nach Warnemünde machen, es aber am Samstag mit den gastgebenden Beach Royals zu tun bekommen. Alle Ergebnisse und die Tabelle gibt es wie immer bei uns in der Fankurve.

Wir sind gespannt, wen wir Ende August noch bei uns begrüßen dürfen und wünschen allen Teams bis dahin eine verletzungsfreie Zeit.

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Saisonendspurt in Düsseldorf

Saisonendspurt in Düsseldorf

Foto: keiler.fotograf

Nach einer durch die WM-Quali verursachten, für die Nicht-Nationalspieler unter uns viel zu langen, Ligapause geht es an diesem Wochenende endlich weiter im Kampf ums Final Four. Die Ausgangsposition könnte für uns nicht besser sein, denn wir gehen als Tabellenführer in die letzten vier Spiele. Dafür haben wir von allem Teams das schwerste Restprogramm erwischt, denn auf uns warten noch drei Anwärter auf einen Platz unter der ersten Vier. Doch zunächst geht es morgen gegen einen Liganeuling.

 

Samstag, 02.08.2019, 11:15 Uhr: Rostocker Robben – Curva 69

Foto: DFB

 

In der Liga seit: 2019

Größter Erfolg: Sieger DFB-Beachsoccer-Tour 2018

Unsere Ligabilanz: –

Wichtigste Spieler: Matthias Baasch

 

 

Das zweite neue Team in der Liga – neben den Kärlicher Kraken – ist uns etwas bekannter, da ein Großteil der Spieler ursprünglich aus Potsdam kommt und der Verein somit im Nordostdeutschen Fußballverband beheimatet ist. Auch wenn die einzelnen Spieler mittlerweile etwas verteilt im Nordosten der Bundesrepublik zu Hause sind, vertraten sie weiterhin das Bundesland Brandenburg als Landesmeister bei der letztjährigen NOFV-Meisterschaft, dem Regionalentscheid Nordost, bei dem der Teilnehmer aus dem Nordosten für die DFB-Beachsoccer-Tour ermittelt wurde.

Zwar konnten wir uns erneut den Nordostdeutschen Meistertitel sichern, waren aber nicht für die Qualifikation zur DFB-Beachsoccer-Tour berechtigt. Vier souveräne Siege bei nur einer 1:4-Niederlage gegen uns sorgten am Ende für einen verdienten zweiten Platz, der beim folgenden Finalwochenende der DFB-Beachsoccer-Tour in den Turniersieg umgewandelt werden konnten.

Ursprünglich als Fankurve (ital. curva) gestartet, spielen sie mittlerweile seit etwa einem Jahrzehnt unter dem Namen Curva 69 allerlei Turniere, sodass die assoziierte Nähe zum polnischen Grenzgebiet wohl endgültig ad acta gelegt werden kann.

Die wenigen Spiele gegen uns waren vor allem von einer ordentlichen Portion Körperlichkeit geprägt, die mitunter etwas über dem erlaubten Maße lag. Doch mittlerweile sollten sich die Jungs an die Ligagegebenheiten gewöhnt haben, denn von neun Spielen über die volle Distanz von drei Mal zwölf Minuten konnten zwei (gegen Kärlich und den HSV) siegreich bestritten werden.


 

Sonntag, 04.08.2019, 16:30 Uhr: Rostocker Robben – Real Münster

Foto: Real Münster

 

In der Liga seit: 2016

Größter Erfolg: 3. Platz Deutsche Meisterschaft 2018

Unsere Ligabilanz: 3 Spiele, 3 Siege, 21:13 Tore

Wichtigste Spieler: Evgenii Ketz, Oleh Shchytnik

 

 

Mit nur einem Wort kann das Team von Real Münster beschrieben werden: Internationalität. Verantwortlich für den multikulturellen Touch ist Dr. Gabriel Mohagheghi, der es geschafft hat, mit Verstärkungen aus der ganzen Welt aus einer Mannschaft für die unteren Plätze ein absolutes Top-Team zu formen. Insgesamt kickten in der letzten Saison bei Münster neun Nationen, die so ein erstklassiges Beispiel für Integration durch Sport sind.

Auch wenn dieser Weg nicht jedem gefällt und auch wir sagen müssen, dass wir eher auf regionale Talente setzen, gibt der Erfolg den Münsteranern recht. Bei der erstmaligen Teilnahme am Finale der Deutschen Meisterschaft konnte letztes Jahr der Bronzerang erreicht werden, wobei sie im Halbfinale gegen Ibbenbüren über weite Strecken das bessere Team waren und sich erst im Neunmeterschießen geschlagen geben mussten.

Hervorzuheben im Team ist die, nach uns, zweitbeste Offensive der Liga, denn in neun Spielen konnten die Münsteraner bisher satte 61 Mal netzen. Allein 27 Treffer davon entfallen auf Evgenii Ketz und Oleh Shchytni.


 

Mit zwei Siegen könnten wir nicht nur die Tabellenführung verteidigen, sondern uns auch einen direkten Konkurrenten vom Leib halten. Je nachdem, was in den anderen Spielen passiert, wäre es sogar möglich, dass uns die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 24./25. August in Warnemünde nicht mehr zu nehmen ist. Ein weiterer Kracher an diesem Wochenende ist beispielsweise das Duell zwischen Gastgeber Düsseldorf und Ibbenbüren. Alle Partien gibt es wie immer HIER.

Drückt uns die Daumen und unterstützt uns, egal ob vor Ort oder mittendrin statt nur dabei bei Instafinnis Instaticker auf @rostockerrobben.

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