Internationaler Spyros Avramis Cup in Griechenland

Internationaler Spyros Avramis Cup in Griechenland

Nachdem wir in Deutschland nochmal den Sommer genießen durften, kündigt sich so langsam der Herbst an. Das ist also der perfekte Zeitpunkt, um das erste internationale Turnier in der Winterpause zu spielen. Heute machte sich eine kleine Robbendelegation auf den Weg ins griechische Patras, um in den kommenden Tagen insgesamt fünf Partien gegen drei internationale Teams um den 2. Spyros Avramis Cup zu spielen.

Zunächst treffen die vier teilnehmenden Mannschaften in einer Gruppenphase aufeinander. Neben uns sind unsere Freunde aus Kopenhagen, die Gastgeber Napoli Patron sowie Marseille mit am Start. Im Anschluss werden dann zwei Halbfinals sowie anschließende Platzierungsspiele ausgetragen.

Unser Kader ist mit sieben Spielern quantitativ zwar recht dünn besetzt, dafür haben wir ordentlich Qualität dabei. Robin hütet das Tor, Gastspieler Lenny sowie Rückkehrer Totti halten die Defensive zusammen. Svenni und Jannes, der seine Premiere in der „Ersten“ feiert, bauen das Spiel im Mittelfeld auf und Alex und Krischi hauen die Dinger vorn rein.

Wir halten euch natürlich bei Instagram auf dem Laufenden, denn Instafinni und Physiofaye begleiten das Team auf Schritt und Tritt.

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Meister der regulären Saison 2021

Meister der regulären Saison 2021

Foto: Getty Images

Am vergangenen Wochenende ging es für uns nach Bayern, genauer gesagt zur ehemaligen, olympischen Ruderanlage Oberschleißheim und dem heutigen Munich Beach Resort, nördlich von München. Acht Stunden Hinfahrt sollten sich lohnen und wir können mit zwei Siegen aus drei Spielen als Spitzenreiter aus der regulären Saison und ins Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 28./29. August in Warnemünde gehen.

 

Rostocker Robben – Hamburger SV 6:5 (0:1, 5:1, 1:3)

Am Samstag wartete der Hamburger SV auf uns, der sich nicht nur international, sondern auch mit unserem U19-Spieler Jannes verstärkt hat. Und ausgerechnet Jannes war es, der die Hamburger im ersten Drittel in Führung bringen konnte, obwohl wir bis dahin das Spiel bestimmten, nur leider Chance um Chance vergaben.

Zu Beginn des zweiten Drittels konnten wir dann aber endlich selbst einnetzen. Zunächst vollendete Alex einen Einwurf per Fallrückzieher, ehe Hansi einen Abpraller aus der Distanz versenken konnte. Doch quasi direkt im Anschluss der erneute Ausgleich. Vorn wird ein Foul an Hoffe nicht gepfiffen, im Nu läuft der Konter der Hamburger, zwei schnelle Pässe, Abschluss und es steht 2:2. Wir lassen uns davon jedoch nicht beirren und gehen durch Svenni mit dem Anstoß erneut in Führung. Direkt im Anschluss schloss Axel einen Konter flach ins untere, linke Eck ab und musste vier Minuten später eine blitzsauber ausgeführte Ecke nur noch einschieben. Mit einem auf 5:2 ging es dann in die zweite Drittelpause.

Im letzten Durchgang machte Axel direkt da weiter, wo er aufgehört hatte und erzielte per Fallrückzieher seinen dritten Treffer des Tages, welcher jedoch leider unser letzter war. Lediglich der HSV konnte sich nochmal auf den Spielbericht eintragen. Zunächst beförderte Hoffe einen Abpraller unglücklich per Kopf ins eigene Netz, dann prallte ein Freistoß von der Mittellinie unglücklich kurz vor Thilo auf, sodass er keine Chance mehr hatte, den Ball zu erreichen. Nun flatterten ein wenig die Nerven und Hansi überlistete den mittlerweile eingewechselten Schrödi mit einem gefühlvollen Lupfer. Sicher eins der schönsten Tore des Wochenendes, nur leider auf der falschen Seite. Doch im Anschluss ließen wir nichts mehr anbrennen und schaukelten den knappen Vorsprung doch noch nach Hause. Ein Sieg, den wir uns sicher etwas leichter vorgestellt haben. Doch durch die mangelnde Chancenverwertung, vor allem im ersten Drittel, haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht.

Schröder, Mülling – Hoffmann, Kautermann, Körner (1 Tor), Meier, Damm (3), H. Knüppel (1), Basiel (1), Jørgensen

 

Rostocker Robben – Ibbenbürener BSC 6:9 n. 9mS. (2:2, 2:2, 2:2, 0:0)

Nach einem entspannten Abend und entsprechender Regeneration ging es für uns am Super-Sonntag zunächst gegen den amtierenden Meister aus Ibbenbüren. Doch in diesem Jahr sind die Vorzeichen etwas anders, da die personell gebeutelten Westfalen überraschend viele Punkte liegen ließen und so einen Sieg brauchten, um überhaupt noch ins Final Four zu kommen und eine Chance auf die Titelverteidigung zu haben, was uns natürlich zusätzlich motivierte.

Wir legten auch entsprechend gut los und Hoffe konnte den ersten Angriff direkt per Kopfball ins lange Eck verwerten. Unsere Führung hielt jedoch nicht lange. Ein langer Abwurf von Ibbenbüren wurde ebenfalls mit dem Kopf ins lange Eck gesetzt und kurz darauf hebelte ein Diagonalball und die darauffolgenden Direktabnahme unsere Defensive aus. Kurz vor dem ersten Pausenpfiff fand Svenni dann endlich sein Schussglück wieder und stellte die Ausgangslage mit einem feinen Fallrückzieher wieder her.

Im zweiten Durchgang fand Ibbenbüren besser zurück ins Spiel. Wieder war es ein Kopfball, diesmal als Heber über Thilo hinweg, der bei uns im Netz landete. Und der Franzose Angelotti legte einen weiteren Kopfball nach, welcher die Ibbenbürener das erste Mal mit zwei Toren in Führung brachte. Dabei hatten wir Glück, dass es zunächst bei diesem Abstand blieb, denn der Meister drückte weiter. Ein Hoffe-Neunmeter platziert ins linke untere Eck unterbrach diese Drangphase endlich. Vier Minuten später zog Thilo dann einfach mal ab und Casper hielt seinen Schädel in den Schuss, um den Ball unhaltbar ins Tor abzulenken und erneut auszugleichen. Damit endete dann das zweite Drittel.

Hier passierte lange Zeit recht wenig, bevor Christian Biermann in der 30. Minute per Kopfball ins lange Eck die erneute Führung der Ibbenbürener erzielen konnte, nachdem ein glasklarer Neunmeter für uns nicht gegeben wurde. Es ist immer doppelt ärgerlich, wenn solche Entscheidungen das Spiel dermaßen beeinflussen. Doch wir steckten den Kopf nicht in den Sand und drangen auf den Ausgleich. Ein Svenni-Fallrückzieher in der Schlussminute wurde dabei von einem Ibbenbürener verlängert und schlug unhaltbar am langen Innenpfosten ein. Kurz darauf folgte der Abpfiff und es ging in die Verlängerung, die jedoch keinen weiteren Treffer brachte.

Damit war klar: Es ging ins Neunmeterschießen und Ibbenbüren verliert mindestens zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz 4. Hier machen wir es schnell: Wir treffen lediglich einen von drei Schüssen und Ibbenbüren kann das Spiel mit dem dritten Treffer im vierten Schuss für sich entscheiden. Dieser eine Punkt reicht jedoch nicht, da alle Konkurrenten ihre Aufgaben erfüllen, sodass Ibbenbüren am Ende auf einem undankbaren fünften Platz landet. Das hat sich der Titelträger sicher anders vorgestellt und somit ist klar, dass am 29. August ein neuer Deutscher Meister gekrönt wird.

Schröder, Mülling – Hoffmann (2 Tore), Kautermann, Körner (2), Meier, Damm, H. Knüppel, Basiel, Jørgensen (1)

 

Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf 6:4 (1:3, 3:0, 2:1)

Im zweiten Toppspiel des Tages ging es gegen den amtierenden Vizemeister, der uns zum Zeitpunkt des Anpfiffs aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar von der Spitze verdrängt hatte. Der Sieger sollte sich somit als Meister der regulären Saison für das Finale qualifizieren, sodass beide Mannschaften entsprechend motiviert in die Partie gingen.

Wieder erwischten wir einen Blitzstart und Alex traf per Fallrückzieher zur frühen 1:0-Führung. Doch die Düsseldorfer ließen sich nicht lange bitten und erzielten innerhalb von vier Minuten drei Treffer, zwei davon per Freistoß. Die weiteren Versuche beider Mannschaften waren dann entweder nicht zwingend genug oder wurden durch die beiden Torhüter entschärft, sodass es mit 1:3 aus unserer Sicht in die Pause ging.

Hier zeigten unsere Dänen wieder einmal ihre ganze Klasse. Casper eroberte den Ball in der Mitte, doppelter Doppelpass mit Axel, der mit einem direkten Falli zum 2:3 treffen konnte. Wir kamen nun etwas besser ins Spiel und brachten die Düsseldorfer Defensive ein uns andere Mal mit gezielten Ballstafetten in Bedrängnis. Wieder war es Axel, der dann den Ausgleich erzielte, diesmal jedoch per Freistoß. Svenni brachte uns dann sogar noch per Fallrückzieher in Führung und wir beendeten das Drittel mit einer 3:0 für uns und drehten so das Spiel.

Auch im Schlussdurchgang starteten wir wieder etwas besser. Alex traf erneut per Fallrückzieher nach Einwurf und sorgte so für die erste Zwei-Tore-Führung im Spiel, die jedoch direkt per Freistoß verkürzt werden konnte. Den Schlusspunkt durfte dann wieder Axel setzen, der einen Einwurf mit dem Kopf einnicken konnte.

Das Spiel mit allen Toren gibt es für euch nochmal auf DFB.TV in der Zusammenfassung.

Schröder, Mülling – Hoffmann, Kautermann, Körner (1 Tor), Meier, Damm (3), H. Knüppel, Basiel (2), Jørgensen

 

Mit diesem Sieg im Toppspiel gehen wir als Spitzenreiter ins Final Four und haben darüber hinaus nochmal Selbstvertrauen gegen einen direkten Konkurrenten sammeln können. Leider steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, wer unser Gegner im Halbfinale am 28. August sein wird, da noch eine Verhandlung über einen Protest der Bavaria Beach Bazis gegen Ibbenbüren aussteht, deren Ausgang auch Einfluss auf die Plätze 3 und 4 haben könnte. Die aktuelle Tabelle findet ihr HIER.

So oder so können wir das Wochenende in München aber als erfolgreich verbuchen und gehen motiviert bis in die Zehenspitzen in die letzten beiden Trainingswochen vor dem Finale um die Deutsche Meisterschaft.

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Ungeschlagen auch in Düsseldorf

Ungeschlagen auch in Düsseldorf

Bildquelle: Getty Images

 

Der zweite Sammelspieltag der Deutschen Beachsoccer-Liga 2021 in Düsseldorf ist vorüber und wir können mit drei Siegen aus drei Spielen die Tabellenführung behaupten. Damit sind wir weiterhin voll auf Kurs in Richtung Final Four um die Deutsche Meisterschaft in Warnemünde am 28./29. August.

 

Rostocker Robben – Real Münster 6:5 (2:2, 3:1, 1:2)

Das Wochenende startete mit einem absoluten Kracher, denn wie wir sind die Münsteraner mit drei Siegen in die Saison gestartet. Der Gewinner aus dieser Partie sollte sich also im Kampf um die ersten Vier Plätze etwas Luft verschaffen, sodass den Zuschauern am Unterbacher See eine umkämpfte Partie bevorstand.

Die Münsteraner erwischten jedoch den besseren Start und konnten nach sechs Minuten einen Fehler in unserem Spielaufbau mit dem 0:1 bestrafen. Danach fielen drei weitere Tore im Minutentakt: Svenni sorgte mit einer starken Einzelleistung für den Ausgleich, Münster ging per Freistoß erneut in Führung, Hansi glich wiederum aus. Mit einem 2:2 ging es in die erste Pause.

Der zweite Durchgang blieb zunächst einige Minuten torlos, ehe sich Axel mit einem fulminanten Freistoß aus der eigenen Hälfte erstmals in 2021 in die Torschützenliste eintragen konnten und für unsere erste Führung im Spiel sorgte. Svenni verwandelte einen weiteren Fallrückzieher zum 4:2, welchen die Münsteraner aber vom Anstoßpunkt egalisieren konnten. Doch auch wir hatten auf dieses Tor direkt eine Antwort parat, denn Axel legte mit einem Falli von außen seinen zweiten Treffer zum 5:3-Pausenstand nach.

In Drittel erzielte Krischi seinen ersten Treffer, der uns erstmals mit drei Toren in Führung brachte. Eigentlich eine komfortable Führung, doch wie es manchmal so ist im Beachsoccer sind auch drei Tore schnell aufgeholt. Münster nutzte eine Unachtsamkeit in unserer Defensivrotation zum 6:4 und legte viert Minuten vor Schluss sogar noch einen weiteren Treffer nach. Nun war das Momentum ganz auf des Gegners Seite und wir mussten uns weitestgehend auf die Defensivarbeit konzentrieren. Hier hielt uns unser Torwart Thilo ein ums andere Mal im Spiel, sodass wir die Führung über die Zeit bringen konnten und dieses Spitzenspiel aufgrund der starken Phase im zweiten Durchgang verdient gewinnen konnten.

Mülling, (Schröder) – Hoffmann, Baaske, Klotzsch, Körner (2 Tore), Damm (2), Meier, H. Knüppel (1), Thürk (1)

 

Rostocker Robben – SandBall Leipzig 8:1 (2:0, 4:0, 2:1)

Am Nachmittag ging es für uns dann weiter mit der Partie gegen SandBall Leipzig, die sich zum Zeitpunkt des Spiels noch ohne Punktgewinn am Ende der Tabelle befanden. Die Vorzeichen vor diesem Spiel waren damit klar und wir sollten der Rollenverteilung gerecht werden.

Zwei Minuten dauerte es, ehe Meier uns in Führung bringen konnte. Axel legte eine Minute später per Flachschuss nach und dies sollten im ersten Durchgang auch schon alle Treffer gewesen sein. Im zweiten Drittel legten wir jedoch nochmal nach und bauten den Vorsprung auf sechs Tore auf. Zwei Mal vollendete Svenni per Fall- bzw. Seitfallzieher. Die Leipziger erzielten ein Eigentor, Axel seinen zweiten Treffer der Partie.

Auch im letzten Drittel des Tages ließen wir kaum etwas zu und bauten unsere Führung durch Svenni und Teetje auf 8:0 auf, ehe ein geblockter Spielaufbau mit anschließendem Abschluss aus der eigenen Hälfte den Ehrentreffer für die Sachsen brachte.

Schröder, (Mülling) – Hoffmann, Baaske, Klotzsch (1 Tor), Körner (3), Damm (2), Meier (1), H. Knüppel, Thürk, (1 Eigentor)

 

Rostocker Robben – Hertha BSC 6:3 (0:0, 2:1, 4:2)

Auch die Herthaner warteten zum Zeitpunkt des Anpfiffs noch auf ihren ersten Punkt in diesem Jahr, was natürlich nicht den eigenen Ansprüchen entspricht. Wir waren jedoch gewarnt und nahmen die Partie nicht auf die leichte Schulter, denn die Berliner sind wesentlich besser einzuschätzen, als es die Tabelle vermuten lässt.

Entsprechend wollte keines der beiden Teams allzu viel riskieren und das erste Drittel endete trotz einiger Chancen auf beiden Seiten torlos.

Den ersten Treffer konnten dann sogar die Hauptstädter erzielen, denn wieder verpennten wir etwas unsere Defensivbewegung und ließen den zweiten Pfosten unbewacht. Zwei Tore durch Svenni per Fallrückzieher und Paul per Aufsetzer von Höhe der Mittellinie drehten das Spiel dann aber zügig zu unseren Gunsten.

Im letzten Durchgang war dann Meier der Hauptprotagonist der Anfangsphase. Zunächst vollendete er alleinstehend am zweiten Pfosten, foulte dann einen Herthaner, der per Neunmeter einnetzen konnte und machte seinen Fehler direkt per Direktannahme am langen Eck wieder gut – und das alles innerhalb von drei Minuten. Teetje legte per fulminantem Abschluss aus dem Sand nach und auch Krischi durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Das 6:3 der Berliner war dann nur noch Ergebniskorrektur.

Schröder, Mülling – Hoffmann, Baaske (1 Tor), Klotzsch (1), Körner (1), Damm, Meier (2), H. Knüppel, Thürk (1)

 

Insgesamt war dies ein für uns durchaus erfreuliches Wochenende. Die maximale Punkteausbeute, die Verteidigung der Tabellenspitze sowie der im Bus verfolgte DFB-Pokalsieg von Hansa versüßten uns die Rückfahrt natürlich ungemein. Darüber hinaus ist uns die Teilnahme am Finale um die Deutsche Meisterschaft kaum mehr zu nehmen.

Am kommenden Wochenende geht es für uns zum letzten Sammelspieltag nach München. Dort wartet am Samstag der Hamburger SV auf uns. Der HSV hat sich in Düsseldorf leihweise mit unserem U19-Spieler Jannes verstärkt, der im Spiel gegen den 1. FC VKF erstmals in die Torjägerliste eintragen durfte. Wir gratulieren herzlich zum Debüt in der Liga und zum ersten Treffer. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Spitzenspiele. Zunächst geht es gegen Ibbenbüren, die ihrerseits unbedingt punkten müssen, um noch ins Final Four zu kommen, ehe wir auf unseren Verfolger Düsseldorf treffen.

Zweites Spieltagswochenende in Düsseldorf

Zweites Spieltagswochenende in Düsseldorf

Viel Zeit zum Verschnaufen gab es nicht, denn nach dem Auftakt zur Deutschen Beachsoccer-Liga und zwei knackigen Trainingseinheiten am Strand von Warnemünde sind wir schon wieder auf dem Weg nach Düsseldorf, um unsere gute Form zu bestätigen und die nächsten Punkte einzufahren. Doch auch diesmal hat es unser Programm in sich, denn wieder stehen drei Spiele auf dem Plan.

Samstag, 7.8., 11:30 Uhr: Rostocker Robben vs. Real Münster

Unser erstes Spiel am Wochenende ist auch schon das vermeintlich schwerste, denn im Duell gegen Münster treffen wir auf ein Team, was ebenfalls ohne Punktverlust durch den Spieltag in Norderstedt gekommen ist. Gegen den HSV, den 1. FC VKF sowie Ibbenbüren konnte jeweils ein Sieg eigenfahren werden, wobei vor allem das Spiel gegen den Nachbarn aus NRW ein absoluter Big Point war und mit 7:6 knapp an die Münsteraner ging.

Die Westfalen haben damit den Schwung aus dem Euro Winners Cup mitnehmen können, bei dem erneut das Halbfinale und am Ende ein respektabler vierter Platz erreicht wurde. Direkt aus Portugal mitgebracht haben sie den belarussischen Topstürmer Anatolij Ryabko, der am ersten Wochenende direkt fünfmal einnetzen konnte. Doch auch der Rest des Teams braucht sich nicht zu verstecken. Kapitän und Torwart Jose Carlos Caballero ist sowohl auf der Linie als auch am Fuß hervorragend und wurde nicht umsonst 2019 als bester Torhüter der Liga ausgezeichnet.

Wir sind also gewarnt vor der individuellen Stärke der Münsteraner und ihrem stetig wachsenden Teamzusammenhalt. Das Duell ist sicher eines der Topspiele des Wochenendes, in den wir auch noch eine Rechnung aus dem Spiel um Platz 3 des vergangenen Jahres offen haben.

Samstag, 7.8., 16:30 Uhr: Rostocker Robben vs. SandBall Leipzig

Ein auf dem Papier vollkommen anderes Spiel erwartet uns dann am Abend. Während Münster noch keinen Punkt abgeben musste, warten die Leipziger noch auf ihren ersten Zähler in der Saison 2021, denn gegen die Beach Royals, Waldkraiburg und die Beach Bazis mussten die Sachsen jeweils eine Niederlage einstecken und stellen mit 22 Gegentoren aktuell auch das abwehrschwächste Team.

Die Leipziger kommen allerdings auch aus einem Jahr Beachsoccer-Pause, denn aufgrund der Corona-Pandemie wurde in 2020 auf eine Teilnahme am Ligabetrieb verzichtet. Eventuell muss der Motor erst wieder etwas warmlaufen, ehe die ersten Erfolge gefeiert werden können.

Sonntag, 8.8., 14:00 Uhr: Rostocker Robben vs. Hertha BSC

Unser letztes Spiel des Wochenendes bestreiten wir gegen die Alte Dame aus der Hauptstadt, Hertha BSC. Der Saisonstart verlief für die Berliner alles andere als zufriedenstellend. Mit großen Ambitionen in Richtung Final Four in die Saison gestartet, macht sich bereits nach dem ersten Spieltagswochenende die Ernüchterung breit. Drei Niederlagen gegen Ibbenbüren, die Beach Royals sowie die Beach Bazis, davon sogar zwei ohne eigenen Treffer, bedeuten 0 Punkte und aktuell den Vorletzten Rang. Zugegebenermaßen ist dies ein nicht ganz einfaches Auftaktprogramm gewesen, jedoch können wir uns vorstellen, dass hier mit mehr gerechnet wurde.

Vielleicht wird es ja in den Spielen gegen die Beach Boyz aus Waldkraiburg oder den 1. FC VKF etwas mit den ersten Zählern in dieser Saison.

 

Neben unseren Partien gibt es diesmal eine Vielzahl an weiteren, spannenden Begegnungen. Die Ibbenbürener stehen bereits etwas unter Druck, konnten sie in Norderstedt lediglich drei Punkte einfahren. Mit den Beach Royals, den Bazis und den Beach Boyz wartet am Wochenende jedenfalls kein einfaches Programm auf den Titelverteidiger. Ebenfalls interessant wird das Aufeinandertreffen der gastgebenden Düsseldorfer und Real Münster am Samstagnachmittag. Wir sind gespannt, wie die Tabelle nach dem zweiten Spieltagswochenende aussehen wird und hoffen, uns oben festzusetzen und so einen großen Schritt in Richtung Final Four zu machen.

Zuschauer am Unterbacher See sind unter Einhaltung der allgemein geltenden Hygieneregeln herzlich willkommen. Ansonsten seid ihr wie immer bei Instagram direkt an der Seitenlinie.

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Perfekter Saisonstart in Norderstedt

Perfekter Saisonstart in Norderstedt

Bildquelle: Getty Images

 

Am vergangenen Wochenende ging es endlich los mit der Deutschen Beachsoccer-Liga 2021 und für uns stand die kürzeste und entspannteste Auswärtsfahrt ins schleswig-holsteinische Norderstedt an. Drei Partien standen für uns auf dem Plan, wobei zwei Nord-Süd-Duelle sowie das Rostocker Stadtderby reichlich Action versprachen. Los ging es mit zwei Spielen am Samstag.

Rostocker Robben – Bavaria Beach Bazis 9:1 (1:0, 6:0, 2:1)

Die Bavaria Beach Bazis sind eigentlich für den Saisonstart kein sehr dankbarer Gegner. Die Jungs aus München kratzen stets an den Playoff-Plätzen, sind defensiv stark und können vorn immer wieder Nadelstiche setzen. Doch das Spiel an diesem Tag stand unter anderen Vorzeichen, denn die Bayern mussten gleich auf eine Vielzahl an Spielern verzichten. Ihre drei tschechischen Nationalspieler kämpften im moldawischen Chișinău um den Einzug ins Promotion Final und landeten am Ende auf einem vierten Platz, der sie zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde Anfang September berechtigt. Bazi Lukáš Trampota sicherte sich dabei mit sieben Treffern die Torjägerkanone. Darüber hinaus fehlten weitere Stützen des Teams aus privaten Gründen, sodass insgesamt vier Debütanten auf dem Platz standen.

Das erste Drittel war daher geprägt von einer etwas längeren Abtastphase, in der keines der beiden Teams einen Fehler machen wollte. Das 1:0 kurz vor dem Pausenpfiff sollte dann aber der Dosenöffner für sechs weitere Tore im zweiten Durchgang sein. Im letzten Drittel konnten wir dann wieder einen Gang runterschalten, sodass wir das Spiel mit einem 9:1 für uns beenden konnten.

Die Bazis ihrerseits konnten mit nachgereister Unterstützung übrigens ihre beiden Sonntagsspiele gewinnen (beide sogar ohne Gegentor), was zeigt, wie sich die Erfahrung einzelner Spieler auf das gesamte Team auswirken kann.

Mülling – Kautermann, Hoffmann, Klotzsch, Körner (3 Tore), Meier (1), H. Knüppel (1), Jørgensen (2), Thürk (2)

 

Rostocker Robben – BSC Beach Boyz 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)

Abends ging es dann direkt weiter mit dem zweiten Spiel der Saison. Auch hier bekamen wir es mit einem Team aus Bayern zu tun, nämlich mit den Beach Boyz aus Waldkraiburg. Dieses Spiel sollte im Vergleich zum ersten deutlich hitziger und enger, jedoch nicht minder erfolgreich werden.

Die Abtastphase zog sich hier über die komplette erste Hälfte des Spiels, denn das erste Tor fiel erst in der 18. Minute, jedoch auf Seiten der Waldkraiburger. Casper und Svenni konnten die Führung jedoch noch im zweiten Durchgang umkehren. Im letzten Drittel bauten wir den Vorsprung durch Casper sogar auf zwei Tore aus, mussten vier Minuten vor Schluss aber den erneuten Anschlusstreffer hinnehmen. Pauls Tor zum 4:2 in der letzten Spielminute besiegelte dann den zweiten Sieg des Tages.

Kampf und Einsatz prägten diese zugegebenermaßen nicht sehr schöne Partie, die wir bei typisch norddeutschem Mistwetter für uns entscheiden konnten.

Mülling – Hoffmann, Kautermann, Baaske (1 Tor), Körner (1), Klotzsch, H. Knüppel, Meier, Thürk, Jørgensen (2)

 

Rostocker Robben – 1. FC Versandkostenfrei 6:4 (2:2, 4:2, 0:0)

Das Rostocker Stadtderby ist ein Spiel, auf das wir uns immer besonders freuen. Wir wissen nie so wirklich, was uns erwartet, denn irgendwie war bisher alles dabei. Zweistellige Kantersiege, Unentschieden und Siege in letzter Sekunde ließen das Beachsoccer-Herz höher schlagen. Auch diesmal wurde den wenigen, noch auf der Anlage verbliebenen Zuschauern einiges geboten.

Im ersten Drittel gingen die Versandis, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern, zu dem wir an dieser Stelle herzlich gratulieren, zweimal in Führung. Diese doppelte Führung konnte jedoch von uns fast im Gegenzug ausgeglichen werden, sodass das erste Drittel verdient mit 2:2 endete. Im zweiten Durchgang luden dann beide Teams den jeweiligen Gegner zum Toreschießen ein, wobei wir glücklich sein können, dass sich von den sechs gefallenen Toren vier von uns erzielt wurden. Im letzten Drittel passierte dann nichts Zählbares, sodass wir dieses Derby mit 6:4 für uns entscheiden konnten.

Ein Spiel, das zwar nicht immer Spaß gemacht hat, einem Rostocker Derby aber gerecht wurde. Lobend erwähnen möchten wir hier die Neuzugänge in den Reihen der Versandkostenfreien, die sich super einordneten und einige Akzente setzen konnten. Die Jungs werden sicher noch ihre Punkte sammeln. Wer sich das Spiel nochmal in der Zusammenfassung anschauen möchte, schaut bei DFB.TV vorbei. Unser Spiel startet bei Minute 05:49.

Mülling (2 Tore) – Hoffmann (1), Kautermann, Jørgensen, Klotzsch (1), Körner (1), H. Knüppel, Baaske, Thürk (1), Skeip

 

Am kommenden Wochenende geht es dann weiter in Düsseldorf, wo wir auf die ebenfalls ungeschlagenen Münsteraner, SandBall Leipzig sowie Hertha BSC treffen. Alle Ergebnisse sowie die Tabelle findet ihr wie gewohnt in unserer Übersicht.

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