Erster internationaler Titel beim Mar Menor Cup

Erster internationaler Titel beim Mar Menor Cup

Eine aufregende Reise ins südspanische Santiago de la Ribera nimmt mit unserem ersten Titelgewinn im internationalen Beachsoccer ein erfolgreiches Ende und sorgt nach einer Saison mit zwei Vizemeisterschaften für einen versöhnlichen Jahresabschluss. Mit sechs Spielen in drei Tagen erwartete uns ein knackiges Programm, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir keinesfalls im regelmäßigen Training sind und somit bei Weitem nicht in Toppform waren. Ein Erfolgsfaktor war daher das bunt zusammengesetzte Team aus den drei Blöcken „Robben aus Rostock“, „Danish Dynamite“ und den drei Jungspunden aus unserer U19, die ihre Rolle mehr als vorbildlich ausführten, sodass wir am Schluss durch eine wahre Teamleistung als Turniersieger nach Hause fahren können. Wir werfen einen Blick zurück auf die einzelnen Spiele:

Rostocker Robben vs. BTCM 26/07 (FRA) 8:4 (4:1, 2:1, 2:2)

HIER das Spiel in voller Länge.

Das erste Spiel ist traditionell immer das schwerste, vor allem, wenn man mit einem Kader antritt, der so noch nie zusammengespielt hat. Entsprechend bezeichnend war es, dass wir uns das erste Ding quasi selbst reingelegt haben, als Gast-Robbe Gustav den Stürmer einfach anschoss und der Abpraller ins Tor flog. Glücklicherweise brachten uns ein dreifacher Axel und Carlos noch im ersten Drittel auf die Siegerstraße und sorgten für eine Drei-Tore-Führung, die wir im zweiten Durchgang sogar noch ausbauen konnten. Die erste Hürde war damit genommen und drei Punkte im Sack.

Madsen – Jørgensen, Bach, Wegeberg (1 Tor), Knüppel, Körner (3), Giese, Damm (4), Peterson


Rostocker Robben vs. A D Torrejón (ESP) 2:2 (0:1, 1:1, 1:0)

HIER das Spiel in voller Länge.

Das zweite Spiel des Tages sollte schon etwas schwerer werden, denn Torrejón ging mit anderen Ambitionen ins Turnier als unser erster Gegner. Nach 10 Sekunden mussten wir auch schon den ersten Gegentreffer in Form eines von der Mittellinie verwandelten Freistoßes hinnehmen. Da die Spanier sehr defensiv eingestellt waren, kamen wir kaum zu Torchancen und die wenigen, die wir hatten, wurden entweder vom Aluminium oder dem glänzend aufgelegten Torwart entschärft. Im zweiten Drittel dann ein ähnliches Bild: In der ersten Minute erhöhte Torrejón auf 2:0. Diesmal fanden wir zwar kurz darauf die richtige Antwort, mussten aber bis zum letzten Drittel warten, bis wir den verdienten Ausgleich erzielen konnten. Ein dem Spielverlauf angemessenes Unentschieden.

Madsen – Jørgensen, Bach, Wegeberg, Knüppel (1), Körner, Giese, Damm (1), Peterson


Rostocker Robben vs. C F Benidorm (ESP) 10:3 (3:2, 4:0, 3:1)

HIER das Spiel in voller Länge.

Die Vorzeichen vor diesem Spiel waren klar: Wir durften nicht verlieren, um sicher in die KO-Runde einzuziehen. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man nach gut zwei Minuten bereits mit zwei Toren hinten liegt. Glücklicherweise fanden wir dann zu unserem Spiel zurück und erzielten im weiteren Verlauf nicht weniger als zehn Tore am Stück. Der letzte Treffer des Spiels war dann wieder dem Gegner vorbehalten, welcher die souveräne Leistung über den Großteil der Partie aber keinesfalls schmälert. Der Einzug ins Viertfinale als Gruppensieger war geschafft.

Madsen – Jørgensen, Bach, Wegeberg (2), Körner, Giese (1), Damm (6), Peterson (1)


Rostocker Robben vs. Marseille Beach Team (FRA) 6:1 (3:1, 2:0, 1:0)

HIER das Spiel in voller Länge.

Nach drei Gruppenspielen hieß es also ab sofort „Gewinnen oder Rausfliegen“ und wir wussten, dass die kommenden Aufgaben von einem anderen Kaliber sein werden. Das gut besetzte Team aus Marseille musste dann aber auf einen gesperrten Spieler sowie zwei Verletzte verzichten und trat mit lediglich zwei Wechselspielern, einer davon angeschlagen, an. Diese personelle Überlegenheit konnten wir auch auf den Platz bringen, sodass wir erstmals in diesem Turnier das erste Tor des Spiels erzielen konnten. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer ließen wir nichts mehr anbrennen und bauten unsere Führung sukzessive auf ein 6:1 am Ende aus. Die Medaillenränge waren in Reichweite.

Madsen – Jørgensen (2), Bach, Wegeberg (1), Körner (2), Giese, Damm (1), Peterson


Rostocker Robben vs. La Grande Motte (FRA) 9:5 (1:0, 4:1, 4:4)

HIER das Spiel in voller Länge.

La Grande Motte aus Frankreich wurde von uns vor dem Turnier als einer der Titelkandidaten gehandelt, sodass es uns kaum verwunderte, dass wir nun im Halbfinale auf das ordentlich besetzte und mit dem Schweizer Welttorhüter Eliott Mounoud verstärkte Team trafen. Umso wichtiger war es, dass wir auch in diesem Spiel den besseren Start erwischten und im ersten Drittel mit 1:0 in Führung gehen konnten. Das zweite Drittel war dann wohl mit das beste, welches wir im Turnierverlauf gespielt hatten, denn die Defensive stand sicher, Eliott konnte seinen starken Abschluss kaum einbringen und wir selbst trafen durch Doppelpacks von Axel und Svenni insgesamt vier Mal und bauten unsere Führung so deutlich aus. Die französische Aufholjagd mit drei Toren in Folge konnten wir rechtzeitig unterbrechen und stellten bis zum Abpfiff den alten Abstand wieder her. FINALE!

Madsen – Jørgensen (2), Bach, Wegeberg, Körner (4), Giese, Damm (3), Peterson


Rostocker Robben vs. C D Marbella (ESP) 8:7 n. P. (3:4, 0:1, 2:0, 0:0, 3:2)

HIER das Spiel in voller Länge.

Auch Marbella schätzten wir vor Turnierstart als einen möglichen Favoriten ein, denn der starke Auftritt inklusive des hochklassigen Spiels um Platz 3 gegen Real Münster beim Euro Winners Cup 2020, welches knapp mit 6:7 verloren wurde, ist uns allen noch in Erinnerung. Und dieses Finale hielt, was es versprach. Nicht weniger als sieben Tore fielen im ersten Drittel. Unsere Führung durch Casper drehten die Spanier, nur damit wir wieder mit 3:2 in Front gehen konnten und zum Pausenpfiff dann doch mit 3:4 hinten lagen. Eine Achterbahn der Gefühle, für die Zuschauer aber ein reines Spektakel. Leider wurde im zweiten Durchgang dann etwas auf die Bremse getreten und lediglich Marbella konnte einen Treffer erzielen.

Mit 3:5 gingen wir also ins letzte Drittel und mussten alles in die Waagschale werfen, um in diesem Finale noch eine Rolle zu spielen. Es dauerte aber bis drei Minuten vor Schluss, dass Axel einen Schuss von Gustav mit dem Kopf im gegnerischen Netz unterbringen konnte. Anderthalb Minuten vor Schluss dann der erlösende Ausgleichstreffer durch unseren U19-Kapitän Jannes, der einen langen Ball im Stile eines alten Hasen einfach flach einschob. In der Nachspielzeit passierte bis auf einen doppelten Platzverweis, bei dem ein Spanier und unser Kapitän Casper jeweils mit glatt Rot vom Platz gestellten wurden, nicht sonderlich viel, sodass der Sieger durch das Neunmeterschießen ermittelt werden musste.

Die ersten vier Schützen – auf unserer Seite Carlos und Axel – verwandelten mehr oder weniger sicher. Bei Svenni flatterten ein wenig die Nerven, er wollte es wohl etwas zu genau machen und traf lediglich den Außenpfosten. Marbella hatte also den Sieg auf dem Fuß, legte aber etwas zu viel Kraft in den Schuss und setzte das Ding an die Latte. Nun war Jannes an der Reihe und schob cool ein, sodass wir den ersten Matchball hatten. Gustav, bisher bei den gegnerischen Versuchen eher machtlos, blieb einfach mal stehen, entschied sich goldrichtig und hielt somit unseren ersten internationalen Titel fest. Wahnsinn!

Madsen – Jørgensen (1), Bach, Wegeberg, Körner (1), Giese, Damm (2), Peterson (1)


Gustav hielt damit nicht nur den entscheidenden Neunmeter, sondern sicherte sich mit seinen Leistungen auch den Titel des besten Torhüters des Turniers. Axel wurde mit 17 Toren in sechs Spielen vollkommen verdient zum Spieler des Turniers gewählt, sodass auch die beiden Einzelauszeichnungen an uns gingen und die hervorragende Teamleistung unterstreichen. Unsere Gastrobben Gustav und Carlos haben sich nahtlos ins Team eingefügt und auch unsere U19-Spieler Jannes, Luis und Felix waren mehr als eine quantitative Verstärkung und zeigten großes Potential für zukünftige Aufgaben.

Mit einem tollen Erfolg geht somit eine Saison zu Ende, die nicht immer nur von positiven Erlebnissen geprägt war. Zwei Vizemeistertitel bei der Deutschen und Nordostdeutschen Meisterschaft kratzten doch etwas an der Robbenehre, sodass wir umso stolzer sind, es nun auch international in die Geschichtsbücher geschafft zu haben.

Gesamtübersicht: Madsen – Jørgensen (5), Bach, Wegeberg (4), Knüppel (1), Körner (10), Giese (1), Damm (17), Peterson (2)

Vielen Dank an alle Partner und Sponsoren, die es uns ermöglicht haben, diese Reise zum Saisonabschluss wahrzunehmen und an alle Freunde und Fans, die uns von zu Hause aus die Daumen gedrückt haben. Wir gehen nun voller Vorfreude in die Vorbereitung zur Saison 2022 und freuen uns auf die kommenden Aufgaben.

#OuOuOu

 

Zwei kleine Meisterschaften in zwei Wochen

Zwei kleine Meisterschaften in zwei Wochen

Die Deutsche Beachsoccer-Liga machte den Juli über Pause, denn für die Nationalmannschaft stand die Qualifikation zur Weltmeisterschaft auf dem Plan. Leider verpasste das DFB-Team in Moskau die Überraschung und musste frühzeitig die Heimreise antreten. Daheim ließen wir es zwar etwas ruhiger angehen, legten aber keinesfalls die Beine hoch, denn mit der Landes- und der NOFV-Meisterschaft standen zwei Turniere an unserer heimischen Ostseeküste auf dem Plan.

 

MV-Tour, 20./21. Juli, AOK-Active Beach, Warnemünde

Die Landesmeisterschaft in unserem schönen Bundesland ist für uns immer etwas Besonderes, denn bisher konnten wir alle Ausgaben für uns entscheiden. Dabei sollte es auch dieses Jahr bleiben und um unsere Ambitionen zu unterstreichen, traten wir erstmals mit drei Teams an, denn neben der ersten Mannschaft spielten natürlich auch wieder unsere Rostocker Robben Amateure um das Ticket zur NOFV-Meisterschaft. Darüber hinaus kamen erstmals die Rostocker Robben Oldies zusammen, um die alten Zeiten aufleben zu lassen. Im Vergleich zu den letzten Jahren gab es einige Anpassungen des Spielmodus, sodass in dieser Saison keine Tour gespielt, sondern der Landesmeister an einem Wochenende ermittelt wurde. Bei zwei eigenständigen Turnieren am Samstag und Sonntag konnten wir uns jeweils an die Spitze setzen und verwiesen unseren Ligakonkurrenten vom 1. FC VKF auf den zweiten Rang. Unsere Freunde von Logger in Jogger erkämpften sich den Bronzerang, verzichteten aber auf die Teilnahme an der NOFV-Meisterschaft, womit unsere Amas als nächstbestplatziertes „Amateurteam“ nachrücken durften. Die Oldies bleiben leider etwas hinter den Erwartungen zurück, hatten aber dennoch zumindest etwas Spaß.

Das Wochenende wurde abgerundet durch ein Integrations- sowie Inklusionsturnier, bei denen auch ein Startplatz für unser robBENEFIZ am 18. August am AOK Active Beach vergeben wurde. Wir gratulieren dem SV Motor Süd Neubrandenburg zum Sieg und freuen uns auf die Jungs aus der Vier-Tore-Stadt. Ein insgesamt sehr gelungenes Wochenende für unseren Verein. Die Ergebnisse von Samstag und Sonntag gibt es auf fussball.de

Erste: Mülling (3 Tore) – Krötsching (4), Rönsch (4), Meier, Synnwoldt (4), H. Knüppel (3), Dahnke (4), Thürk (12), Neumann (4)

Amas: Kornell, Kunstmann, Zimmermann – Schulz, Braun, Hünecke, Puttkammer, Ewert, T. Lange, M. Lange, Waack

Oldies: Sandmann – Diedrichkeit, Thoms, Zeidler, Pötke, Bullerjahn, M. Knüppel, Kalkavan

 

Alle Bilder von Keiler.Fotograf. Danke dafür!


 

NOFV-Meisterschaft, 27./28. Juli, Zinnowitz

Die Beachsoccer-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fubßallverbandes führte uns auch in dieser Saison wieder nach Zinnowitz. Durch eine kurzfristige Absage musste der Spielplan spontan umgestellt werden und zwei Vierergruppen spielten am Samstag ihre Qualifikanten für die sonntagigen Halbfinals aus. Wie bereits angesprochen waren wir mit zwei Teams am Start und während die Erste den NOFV-Titel zum vierten Mal in Folge erringen wollte, war für die Amas der Traum von Warnemünde das Ziel, denn neben der Nordostdeutschen Meisterschaft wurde ein Ticket für das Finale der Beachsoccer-Tour, welches parallel zur Deutschen Meisterschaft gespielt wird, vergeben.

Die erste Mannschaft konnte sich mit nur einem Wechsler als Gruppenerster durchsetzen und ließ auch in den Finalspielen nichts mehr anbrennen und das, obwohl sie am Sonntag sogar komplett ohne Wechselspieler angetreten waren. Ein Erfolgsfaktor war dabei der eiskalte Neumi, der sich mit elf Treffern auch die Torjägerkanone sichern konnte. Die Amateure verpassten den Einzug ins Halbfinale denkbar knapp, als im zweiten Gruppenspiel eine 2:0-Führung gegen den FSV Ilmtal/Zottelstedt noch aus der Hand gegeben wurde. Am Ende stand bei ihnen ein sechster Platz auf der Urkunde und der Traum von Warnemünde muss mindestens ein weiteres Jahr geträumt werden. Alle Ergebnisse findet ihr HIER.

Erste: Schröder (4 Tore) – Rönsch (2), Meier (1), Körner (5), H. Knüppel (5), Neumann (11)

Amas: Kornell (2) – T. Lange (1), M. Lange, Kunstmann (2), Eckhoff (1), Rosentreter (1), Schumacher, Waack, Oelschlägel, Ewert (1)

 

Für uns geht es nun am kommenden Wochenende nach Düsseldorf. Gegen Curva 69 und Real Münster werden wir versuchen, weiter Kurs aufs Finale Four zu halten.

OuOuOu!

Deutscher Meister 2017

Deutscher Meister 2017

Wir haben es tatsächlich geschafft. Auch einige Tage nach dem Titelgewinn kann man es noch immer schwer fassen, aber wir konnten eine außergewöhnliche Saison vergolden und uns an unserem Heimatstrand zum zweiten Mal den Deutschen Meistertitel des DFB sichern. Ein unglaubliches Gefühl, was nur schwer zu beschreiben ist.

Los ging es am Samstag mit unseren beiden Vorrundenpartien. Während wir um 14:45 Uhr ins Turnier eingestiegen sind, waren für den Hamburger SV bereits alle Halbfinalträume ausgeträumt, nachdem die Hansestädter zwei Niederlagen einstecken mussten. Und auch die Bavaria Beach Bazis, Gegner des ersten Spiels, stand bereits mit dem Rücken zur Wand. Gegen uns musste ein Sieg her, um noch eine Chance auf das Halbfinalticket zu haben. Entsprechend engagiert gingen die Münchener ins Spiel. Wir hatten auf unserer Seite insgesamt das Quäntchen Glück im Abschluss und standen hinten relativ sicher, sodass am Ende der 8:3-Sieg vollkommen verdient war. Leider wurde das Spiel begleitet von heftigen Regengüssen und leichtem Wind, sodass etliche Zuschauer das Weite suchten. Ein besonderer Dank daher an jeden Beachsoccer-Fan, der sich auch nicht vom schlechten Wetter vertreiben lässt.

Die bisherigen Ergebnisse des Tages führten zur Konstellation, dass die letzten beiden zu absolvierenden Partien am Samstag lediglich entscheidend für die ersten beiden Gruppenplätze waren. Der dritte Platz stand bereits in Gruppe A und B fest, sodass sich die sportliche Bedeutung in Grenzen hielt. Wir hatten das Gefühl, dass alle Teams versuchen, sich ein wenig für den Finaltag zu schonen. Unser Spiel gegen Wuppertal plätscherte auch etwas vor sich hin und nur durch drei Tore in den letzten Minuten des Spiels ließ sich das Endergebnis verdient, aber in der Höhe etwas zu deutlich, auf 6:0 hoch schrauben. Ein gelungener Abschluss eines anstrengenden Beachsoccer-Tages, an dem mit Sicherheit noch nicht alles rund lief. Beim anschließenden Grillabend ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Durch unseren Gruppensieg konnten wir etwas ausschlafen und durften die zweite Partie des Tages um 11:15 Uhr gegen Hertha BSC bestreiten. Unser Gegner aus dem GBSL-Finale war heiß auf ein Weiterkommen und hatte uns schon am Rande einer Niederlage. Doch auch nach einem Zwei-Tore-Rückstand konnten wir zum 5:5 nach regulärer Spielzeit ausgleichen. Ein Freistoß 16 Sekunden vor Ende der Verlängerung brachte uns dann ins Finale. Über dieses hitzige Spiel wird zur gegebener Zeit an anderer Stelle noch zu reden sein. Wir möchten Hertha zu einer starken Saison beglückwünschen und wünschen Christian „Hirschi“ Hirschmeyer alles Gute in der neuen Heimat. Das ganze Spiel zum nachschauen findet ihr bei Sport1 ab Minute 59:30.

Durch einen knappen 3:2-Sieg von Ibbenbüren gegen Wuppertal war alles klar: Wir treffen zum dritten Mal in Folge bei der Deutschen Meisterschaft auf Ibbenbüren, nach 2015 das zweite Mal im Finale. Vor dem Spiel war es schwer, einen Favoriten auszumachen. Auf der einen Seite standen wir, die nach einer äußerst erfolgreichen Saison auch noch den vierten und letzten Titel holen wollten. Auf der anderen Seite das Team von Nationalmannschaftskapitän Christian Biermann, welches unseren Sport in Deutschland in den letzten zwei Jahren wie kein zweites dominiert hat. Wir wollen und können gar nicht beschreiben, was in diesem Spiel abging. Man muss tatsächlich live dabei gewesen sein, um zu verstehen, was diesen Sport so außergewöhnlich macht. Wechselnde Führungen, Fallrückzieher und zwei Tore in den letzten 20 Sekunden, die das komplette Stadion ausrasten lassen sind nur ein paar Eindrücke dieses Endspiels. Wer den gesammten Wahnsinn noch einmal erleben möchte, findet das Spiel ebenfalls auf Sport1.

 

Ihr merkt, uns fehlen nach diesem Wochenende ein wenig die Worte. Wir möchten uns beim DFB für die tadellose Organisation bedanken und freuen uns schon auf die nächste Ausgabe in 2018. Darüber hinaus sagen wir DANKE bei allen Sponsoren und Partnern, die uns in der laufenden Saison die Daumen gedrückt haben. Ohne euch wäre ein solches Erlebnis nicht möglich. Wir möchten unseren Coach Svenni danken, der Wort gehalten hat und uns in mühsamer Arbeit ein neues System eingetrichtert hat, was am Ende tatsächlich voll aufging. Ein großes Lob geht an das komplette Team für die Umsetzung der Aufgaben und die Integration neuer Jungs in unseren Reihen. Es ist unglaublich, wie innerhalb einer Saison aus Fremden Freunde werden können.

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Fans, Freunden, Familienmitgliedern und Zuschauern bedanken, die uns live im Stadion und an den Bildschirmen zu Hause zum Sieg geschrien, mit uns gelitten und mit uns gefeiert haben. Dass ihr uns so zahlreich unterstützt, ist der schönste Lohn für die Mühen, die ein solches Hobby mit sich bringt. Es bereitet uns eine riesige Freude, euch mit unserem Sport begeistern zu dürfen. Wir hoffen, ihr bleibt uns treu. Wir möchten euch Turnis Finalvideo ans Herz legen. Mehr geht nicht!

 

Fotos: Joachim Kloock

 

Statistik:

Kader: Robin Schröder, Matthias Sandmann – Tim Kautermann, Tom Rönsch, Robert Bullerjahn, Torsten Dahnke, Tim Schmitt, Ben Pötke, Sven Körner, Hannes Grundmann, Christoph Thürk, Ivo Studzinski

Robben – Bavaria Beach Bazis 8:3 (Krischi 4, Schmitti 2, Bumsi 1, Totti 1)

Robben – Wuppertal 6:0 (Svenni 3, Totti 1, Bulli 1)

Robben – Hertha 6:5 n. V. (Svenni 3, Kauti 1, Robin 1, Schmitti 1)

Robben – Ibbenbüren 5:5 (2:1 n. N.) (Svenni 2, Krischi 2, Totti 1)

 

Der Großteil des Teams verabschiedet sich nun in die Winterpause. Bevor es im November für uns nach Holland zu einem Indoor-Turnier geht, wartet auf drei unserer Spieler ein würdiger Saisonabschluss. In Warnemünde geht es für Krischi, Svenni und Robin mit der Nationalmannschaft um Punkte in der EBSL. Am Freitag, 25.08. ist um 16:00 Uhr Anpfiff gegen Aserbaidschan, am Samstag ebenfalls 16:00 Uhr gegen Ukraine und am Sonntag um 14:45 Uhr gegen Italien. Kommt vorbei und unterstützt die Jungs.

OuOuOu!

Nordostdeutscher Meister 2017

Nordostdeutscher Meister 2017

Die ersten beiden Titelgewinne sind erst eine Woche alt, da können wir schon den dritten großen Triumph in dieser Saison feiern. Ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zum Saisonziel ist damit geschafft: Wir haben unseren Nordostdeutschen Meistertitel in Zinnowitz verteidigen können.

Los ging das Turnier mit einer bitteren Nachricht am Freitagabend. Robin verletzte sich noch vor dem Training beim Rumdallern an der Schulter und fiel somit für den Samstag aus. Da auch unsere verbliebenen drei etatmäßigen Torhüter aus verschiedenen Gründen verhindert waren, hatten wir uns ein ausgeklügeltes Rotationsprinzip zurecht gelegt, mit dem wir die Gegner verwirren wollten. In einer Gruppe mit sieben Teams ging es im Modus Jeder-gegen-Jeden um den Titel des NOFV-Meisters. Neben uns als Titelverteidiger waren der 1. FC VKF als Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern, Curva 69 aus Brandenburg, SV Eintracht Magdeburg aus Sachsen-Anhalt, die Beach Boys Coswig als Vertreter aus Sachsen, Hertha BSC Berlin als Berliner Meister sowie der Hamburger SV als Fünftplatzierter der GBSL für die Regionalmeisterschaft in Zinnowitz qualifiziert.

Bei einer Spielzeit von 3 x 10 Minuten und vier Spielen am Samstag und nur zwei Wechslern wussten wir, dass wir am Abend mit schweren Beinen ins Bett gehen werden. Dennoch lautete die Devise, die Samstagsspiele möglichst hoch zu gewinnen, damit wir uns für den Sonntag ein kleines Polster erarbeiten können, wenn es gegen die vermeintlich stärksten Teams des Turniers geht: Hertha BSC und Hamburger SV. In der ersten Partie trafen wir auf Magdeburg und konnten das Spiel souverän mit 8:1 gewinnen. Eine bessere Chancenverwertung hätte das Ergebnis auch noch höher ausfallen lassen können, jedoch waren wir ein ums andere Mal zu verspielt vor der gegnerischen Kiste. Im zweiten Match ging es gegen den 1. FC VKF, für den die NOFV-Meisterschaft, ebenso wie für den Hamburger SV, der letzte Strohhalm auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft in Warnemünde am 19./20. August sein sollte. Entsprechend motiviert gingen die Jungs ins Spiel und konnten zwei Mal unsere Führung ausgleichen. Nach dem 2:2 war das Ergebnis über lange Zeit offen, jedoch agierten wir glücklicher im Abschluss und mit der Schlusssirene fiel das 5:3 für uns. Leider mussten wir Hansi verletzungsbedingt aus dem Spiel nehmen und Ranger hielt in den letzten Minuten seinen Kasten sauber.

Gegen die Beach Boys Coswig durfte sich Totti im Tor beweisen und über ihn konnten wir ein ums andere Mal einen schönen Angriff aufziehen, den oftmals Svenni im Netz versenkte. Allein in diesem Spiel traf er fünf Mal in des Gegners Netz. Am Ende stand auch hier ein 8:1-Erfolg im Spielbericht, der auch in der Höhe vollkommen in Ordnung geht. Im letzten Spiel des Tages behielten wir unser Konzept bei und gegen Curva 69 eröffnete Totti zumeist das Spiel als Torwart aus der Mitte heraus, da uns der Gegner extrem viel Platz ließ. Folgerichtig endete das Spiel 8:3 für uns. Ein weiterer Wermutstropfen war hier Tottis Verletung in der letzten Sekunde. Damit beendeten wir den Turniersamstag mit 12 von 12 möglichen Punkten und ordentlichen 29:8 Toren. Die Vorgabe wurde damit nahezu optimal umgesetzt und die Ausgangslage für den Sonntag hätte nicht besser sein können.

Leider mussten wir den zweiten Tag des Turniers ungeplant mit nur fünf Mann angehen. Die beiden Verletzungen vom Samstag machten uns schwer zu schaffen und auch die Zuverlässigkeit einer Neurobbe ließ zu wünschen übrig. Daher mussten Schlampi, Didi, Bumsi, Schmitti und Neumi ohne Wechsler die letzten Punkte zur Titelverteidigung einsammeln. Mit einer ungeheuren Energieleistung konnten die Fünf den Hamburger SV mit 3:1 niederringen. Für die Hamburger hatte diese Niederlage jedoch keine Bedeutung, da sie ihr erstes Spiel am Morgen mit 7:0 gewannen und somit frühzeitig das Ticket für Warnemünde gelöst haben. Mit 15 Punkten und 32:9 Toren ging es ins letzte Spiel gegen Hertha BSC, die bis dahin 12 Punkte sammeln konnten, jedoch 30:11 Tore auf dem Konto hatten. Wir konnten uns also ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage erlauben, doch die fünf Robben hatten Hunger und wollten mehr. Den 0:1-Rückstand konnten die Jungs in eine 3:1-Führung drehen. Der 3:2-Anschlusstreffer war dann nur noch Ergebniskosmetik. Was niemand von uns am Sonntagmorgen gedacht hätte, wurde am Sonntagnachmittag Wirklichkeit: Wir konnten unseren Titel bei der Nordostdeutschen Meisterschaft verteidigen. Darüber hinaus wurde Svenni mit 14 Treffern in nur vier Spielen Torschützenkönig. Eine klasse Leistung von allen Spielern!

H. Knüppel, Sandmann, Diedrichkeit (2 Tore) , Rönsch (3), Grundmann (1), Schmitt (7), Dahnke (2), Körner (14), Neumann (6)

 

Wir wünschen an dieser Stelle allen Verletzten eine schnelle Genesung. Außerdem möchten wir dem Hamburger SV, dem Wuppertaler SV sowie den Bavaria Beach Bazis recht herzlich zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft gratulieren. Wir freuen uns auf euch und sehen uns am 19./20. August am Teepott in Warnemünde.

OuOuOu!