Wir sind Platz 4 der Welt!

Wir sind Platz 4 der Welt!

In der vergangenen Woche waren wir wieder mal international unterwegs und es ging für uns zum World Winners Cup nach Cagliari, der damit nach seiner Premiere im Jahr 2019 zum zweiten Mal stattfand. Bei der damaligen Ausgabe im türkischen Alanya sprang für uns am Ende ein sehr vernünftiger sechster Platz raus, den es in diesem Jahr zu toppen galt. In der Gruppenphase bekamen wir es mit dem italienischen zweitligisten Bologna Beach Soccer und dem slowakischen Team BSC Hustý zu tun, wobei von Anfang an vollste Konzentration gefragt war, da sich nur die vier Erstplatzierten für die Halbfinalpartien qualifizieren konnten. Wir haben euch die Spiele im Nachbericht zusammengefasst:

Rostocker Robben vs. Bologna Beach Soccer 9:5 (2:2; 5:2; 2:0)

In unserem ersten Spiel gegen Bologna Beach Soccer erwischten die Gegner aus der italienischen zweiten Liga den etwas besseren Start und konnten im ersten Drittel direkt mit 2:0 in Führung gehen, nachdem Topstürmer Ilardo, der in der vergangen Saison Torschützenkönig der zweiten Liga werden konnte, doppelt traf. Doch unsere Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, denn auch Carlos konnte einen Doppelpack erzielen und uns somit noch vor der Pause den Ausgleich bescheren. Ins zweite Drittel kamen wir dann besser rein und konnten unsere spielerische Überlegenheit auch in Tore umwandeln. Neben Treffern von Lukas und Paul konnte Carlos seinen Fünferpack vollmachen, der ihn nach Spieltag eins an die Spitze der Torschützenliste setzen sollte. Doch auch Bologna blieb nicht ohne weiteres Tor und konnte auf ein zwischenzeitliches 7:4 verkürzen. Im letzten Drittel schaffte es Carlos sogar noch einen sechsten Treffer zu erzielen, diesmal jedoch ins eigene Netz. Auch Hansi und Gustav konnten sich in die Torschützenliste eintragen und stellten am Ende auf 9:5. Somit gewannen wir unser erstes Spiel und machten damit einen großen Schritt an die Tabellenspitze. HIER das Spiel in voller Länge.

Madsen (1 Tor) – Giese, Frandsen (1), Basiel, Wegeberg (5), H. Knüppel (1), Baaske (1), Jørgensen


Rostocker Robben vs. BSC Hustý 2:3 (0:1; 1:1; 1:1)

Nachdem wir am Donnerstag einen freien Tag genießen konnten, an dem sich unsere Gruppengegner gegenüberstanden, ging es am Freitag im Spiel gegen das slowakische Team von BSC Hustý weiter. Bologna konnte das Spiel vom Vortag mit 6:3 für sich entscheiden, was uns extrem in die Karten spielte. Somit musste Hustý das Spiel gegen uns mit mindestens vier Toren Abstand für sich entscheiden um, uns noch vom ersten Platz zu verdrängen. Das Team hatte sich für das Turnier mit dem spanischen Topstar Domi Acosta, dem polnischen Nationalkeeper Krystian Karolak und den Dänen Axel Damm verstärkt, den der ein oder andere sicher noch von Auftritten im Trikot der Robben in der Liga, dem EWC oder auch dem Mar Menor Cup kennt. Wie auch im ersten Spiel erwischte der Gegner den besseren Start und konnte im ersten Drittel in Führung gehen, wobei wir es diesmal vorerst nicht schafften, auszugleichen. Im zweiten Drittel stellten die Slowaken zum Beginn auf 0:2, ehe Gustav auf unserer Seite auf 1:2 verkürzen konnte. Die Führung für Hustý hielt bis ins letzte Drittel, als Paul uns vier Minuten vor Schluss den Ausgleich bescherte. Nur wenige Sekunden vor Schluss schaffte es Hustý dann doch noch, erneut in Führung zu gehen. Domi Acosta war es, der seine individuelle Klasse zeigte und einen direkten Falli ins Tor beförderte um den Ungarn den 2:3 Sieg zu schenken. Trotz der Niederlage reichte es für Hustý nur zum dritten Platz in Gruppe C und wir zogen als Sieger ins Halbfinale ein. HIER das Spiel in voller Länge.

Madsen (1) – Giese, Frandsen, Basiel, Wegeberg, H. Knüppel, Baaske (1), Jørgensen


Rostocker Robben vs. La Pirraya 4:6 (1:2; 2:1; 1:3)

Nachdem Gruppensieg wartete im Halbfinale das Team von La Pirraya F.C. aus El Salvador auf uns. Die Jungs aus Südamerika konnten beide Gruppenspiele für sich entscheiden und zogen somit mit sechs Punkten ins Halbfinale ein. Endlich erwischten wir im dritten Spiel zum ersten Mal den besseren Start, als Gustav uns zwei Minuten nach Beginn mit 1:0 in Führung schießen konnte. Doch unsere Führung hielt nicht lange, denn noch im ersten Drittel mussten wir nicht nur eins, sondern direkt zwei Gegentore hinnehmen und gingen so mit einem 1:2 Rückstand in die Pause. Unsere Spielerische Überlegenheit wurde auch im zweiten Drittel vorerst nicht belohnt, vielmehr konnte Pirraya die Führung sogar noch um ein Tor ausbauen. Doch der Zwischenstand hielt nicht lange, denn ein dänischer Doppelschlag von Carlos und Casper bescherte uns wieder ein Unentschieden, mit dem wir ins letzte Drittel gingen. Dort dauerte es bis kurz vor Schluss, ehe sich die Ereignisse überschlagen sollen. Erst konnte Pirraya erneut in Führung gehen, ehe Basiel sehenswert per Falli auf 4:4 stellte. Doch in den letzten zwei Minuten fehlte uns einfach das Glück und wir schafften es nicht, den Lucky Punch zu setzen. Die El Salvadorianer waren uns einen Schritt voraus und konnten mit zwei Toren in den letzten beiden Minuten das Spiel mit 4:6 für sich entscheiden, mehr als bitter in einem Spiel, in dem wir 36 Minuten lang das Spiel machten und uns lediglich von Kontern der Südamerikaner überrumpeln ließen. Im anderen Halbfinale konnte sich Real Münster mit 5:3 gegen Napoli durchsetzen. Somit blieb ein deutsches Finale aus und wir mussten am Sonntag gegen die Italiener im Spiel um Platz 3 an den Start. HIER das Spiel in voller Länge.

Madsen (1) – Giese, Frandsen, Basiel (1), Wegeberg (1), H. Knüppel, Baaske, Jørgensen (1)


Rostocker Robben vs. Napoli Beach Soccer 4:5 (1:1; 2:2; 1:2)

Im letzten von vier Spielen wollten wir noch einmal alles geben, um uns die Bronzemedaille zu verdienen. Wir wussten jedoch, dass es gegen das Team von Napoli, bestehend aus italienischen Nationalspielern und brasilianischen Verstärkungen, sowie dem portugiesischem Nationaltorhüter Andrade, alles andere als ein Spaziergang werden würde. Das Spiel startete relativ ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und so gingen wir mit einen verdienten 1:1 in die erste Drittelpause. Das Tor auf unserer Seite konnten Casper erzielen. Im zweiten Drittel nahm das Spiel immer mehr Fahrt auf. Nicht nur wir sondern auch die Italiener, angetrieben von Youngster Josep Jr., erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Dieser sollte dann auch für Napoli die 2:1 Führung erzielte. Doch durch einen Doppelschlag konnten wir uns erstmals im Spiel die anschließende Führung sichern. Die Tore kamen erneut von Casper und von Lukas. Kurz vor Drittelpause mussten wir dann einen erneuten Dämpfer hinnehmen, als Napoli zum 3:3 Ausgleich kam. Doch auch vom Ausgleich kamen wir erneut zurück, als Hansi uns in den ersten Minuten des letzten Drittels die 4:3 Führung bescherte. Doch auch diese Führung hielt nicht lange an, denn Napoli konnte im letzten Drittel nicht nur zum Ausgleich kommen, sondern auch noch den Siegtreffer erzielen und somit die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. In einem ausgeglichenen Spiel, in dem wir zwei Mal in Führung lagen, wäre ein Sieg durchaus verdient gewesen. Am Ende müssen wir uns der individuellen Klasse des Gegners geschlagen geben. Leider gibt es keinen Mitschnitt dieser Partie.

Madsen – Giese, Frandsen (1), Basiel, Wegeberg, H. Knüppel (1), Baaske, Jørgensen (2)


Dennoch sind wir mit dem vierten Platz beim World Winners Cup unfassbar zufrieden, auch wenn sicher einiges mehr drin gewesen wäre. Zur Freude hingegen tragen nicht nur die Punkte für die Klub-Weltrangliste bei, die uns von Platz 17 auf einen starken vierten Rang katapultieren, was die beste Platzierung der Vereinsgeschichte bedeutet, sondern auch der Turniersieg von Real Münster. Der Vizemeister der abgelaufenen Saison kann das Finale mit 9:3 souverän gewinnen, somit den ersten Titel bei einem von Beach Soccer Worldwide organisierten Turnier nach Deutschland bringen und in der Weltrangliste auf einen überragenden zweiten Platz springen. Einmal mehr überzeugten im Finale die Martins-Brüder, die erstmals für die Münsteraner aufliefen und seit Jahren die Beachsoccer-Welt dominieren. Das Beachsoccer-Jahr 2022 neigt sich damit langsam dem Ende zu und wir bedanken uns bei allen Fans, Sponsoren und Partnern für die Unterstützung von zu Hause aus, besonders aber bei:

#OuOuOu