1. Spieltagswochenende in Osnabrück

1. Juni 2015
1. Spieltagswochenende in Osnabrück

Ungeschlagen in Osnabrück – 7 Punkte aus den ersten 3 Spielen

 

Das vergangene Wochenende verschlug uns in das rund 400 km entfernte Osnabrück zum ersten Spieltagswochenende der diesjährigen German Beach Soccer League. Am Copacabana-ähnlichen, mit Palmen umgebenen Strand und 30 Grad im Schatten sollte es in den 3 Spielen um die ersten 9 zu vergebenen Punkte gehen. Zumindest der zweite Teil entsprach der Realität, denn 30 Grad erreichte das Thermometer dann doch nicht ganz. So waren es am Ende die rund 20 Schlachtenbummler der Robben-Bande, die (zumindest kurzzeitig) für hitzige Minuten sorgten.

 

1. Spieltag: Robben – Sandball Leipzig

Endstand: 10:0

Torschützen: 3x Schmitt, 2x Körner, 2x Liehr, 1x Thürk, 1x Bullerjahn, 1 Eigentor

 

Einige werden es sicher schon mitbekommen haben – neben unserem Hauptsponsor Marteria konnten wir einen außerirdischen Deal mit einem kleinen grünen Männchen vom Mars einfädeln. So ziert das Logo von Marsimoto die Brust unserer wunderschönen grünen Highlight Trikots. Und natürlich stellt das erste Match der neuen Saison ein Highlight dar. Ganz in marsianischem Grün und mit viel akkustischer und optischer Unterstützung im Rücken ging es auf den leider etwas feuchten Sand.

Im ersten Spiel des langen Wochenendes kam der Gegner aus der Brausestadt und Zweigniederlassung eines großen österreichischen Konzerns. Erfreulicherweise hat der örtliche Beach Soccer Verein mit dem nichts am Hut und so konnten wir uns darauf konzentrieren, den ersten Dreier des Jahres einzufahren. Da man sich als Rostocker per se gerne mit unseren sächsischen Landsleuten misst, ließen wir von Beginn an keinen Zweifel daran, die Partie für uns entscheiden zu wollen. Nach dem ersten Drittel hieß es 3:0 für uns und somit kam Sicherheit in das Spiel. Erfreulich war auch zu sehen, wie sich die (alten) Neuen sofort integrierten und sich dazu noch in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende des Spiels hieß es 10:0 und besonders die Defensivleistung lässt uns positiv auf die kommenden Aufgaben blicken.

 

2. Spieltag: Robben – BST Ibbenbüren

Endstand: 7:4

Torschützen: 2x Schmitt, 1x Körner, 1x Thürk, 1x M. Knüppel, 1x H. Knüppel, 1x Bullerjahn

 

Die zweite Herausforderung des Tages hatte es dann gleich in sich. Der Gastgeber lud zum Tanz und bis auf den verhinderten Nationalspieler Dima Fiks hatte der Gegner alle man an Bord. Die Begegnungen der Vorjahre ließen ein enges und hochklassiges Spiel erwarten und der neutrale Zuschauer wurde in Puncto Tempo und Intensität nicht enttäuscht. Es war vielleicht nicht das technisch feinste Spiel von beiden Teams, aber dafür ist es einfach noch sehr früh in der Saison.

Wir starteten eher suboptimal in das Spiel und gerieten früh in Rückstand. Dem 1:3 Rückstand folgte kurz vor Ende des ersten Drittels der 2:3 Anschlusstreffer und ein Ruck ging durch die Mannschaft. Zu Beginn des letzten Drittels lagen wir trotzdem noch immer mit 3:4 in Rückstand. Nach einer umstrittenen Situation erzielte Tim Schmitt den 4:4 Ausgleich und das Spiel drehte sich nun endgültig zu unseren Gunsten. Die Tore fielen nun und am Ende behielten wir mit 7:4 die Oberhand. Ibbenbüren war der erwartet unangenehme und starke Gegner, der seine Punkte holen wird und dem man sicherlich in dieser Saison noch mindestens einmal auf dem Platz gegenüber stehen wird.

 

3. Spieltag: Robben – Beachkick Berlin

Endstand: 2:2

Torschützen: 1x Thürk, 1x Körner

 

Unsere guten alten Bekannten aus Berlin komplettierten am Sonntag das Wochenende in Osnabrück. Mit Verstärkung aus der Schweiz angereist, war klar, dass auch hier keine Punkte zu verschenken waren. Im Endergebnis kann man schon erkennen, worin die Gründe der 2 liegengelassenen Punkte zu finden sind. 2 Gegentore sind im Strandfußball völlig ok, nur 2 geschossene Tore hingegen in der Regel zu wenig, um Siege feiern zu können. Die Chancenauswertung war in diesem Spiel einfach ungenügend. Ohne die starke Leistung des Berliner Torwarts schmälern zu wollen, müssen wir freistehend vor dem Tor einfach besser agieren und unsere Kaltschnäuzigkeit wiederfinden.

 

So wurden es am Ende nicht ganz die angepeilten 9 Punkte. Trotzdem können wir mit dem Ligastart sehr gut leben, haben wir doch nach wie vor eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Spitzenplätze der Liga. Und mal zu Beginn Jäger und nicht Gejagter zu sein, hat ja auch einen gewissen Reiz ;)

Das Beste kommt zum Schluss: Tausend Dank für die geile Unterstützung an alle, die uns begleitet haben!!!