Sechs Punkte in Hamburg sichern Playoff-Platz

20. Juni 2017
Sechs Punkte in Hamburg sichern Playoff-Platz

Die German Beach Soccer League machte am Wochenende erstmals Halt in Hamburg. Der Hamburger SV lud zum Inselpark in Wilhelmsburg zum dritten Spieltagswochenende und auch Petrus verwöhnte uns mit bestem Wetter. Passend dazu konnten wir uns mit zwei Siegen aus drei Spielen vorzeitig die Playoffs sichern und fahren am 8. Juli entspannt zum nächsten Spieltag nach Düsseldorf.

 

Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf 4:5 (0:2, 1:0, 3:3)

Robben gegen Royals, ein Duell, was in der Vergangenheit stets Brisanz versprach. Und auch dieses Match dürfte als eines der besseren in der Geschichte der German Beach Soccer League in Erinnerung bleiben. Wir hatten uns vorgenommen, gegen die in dieser Saison ungewohnt konstant aufspielenden Düsseldorfer hinten nichts zuzulassen und der bis dato besten Defensive der Liga die längst überflüssigen Gegentore zu verpassen. Leider ging dieser Plan im ersten Drittel nicht wirklich auf und wir mussten mit einem 0:2 in die Pause gehen. Im zweiten Drittel meldete sich Benni mit seinem ersten Saisontor zurück. Viel mehr passierte in diesem Durchgang nicht. Dafür hielt das letzte Drittel einiges an Spannung bereit. Zunächst konnte Krischi zum 2:2 ausgleichen. Kurz danach mussten wir wiederum den Rückstand hinnehmen, nachdem wir einen Einwurf fälschlicherweise nicht zugesprochen bekamen. Eine besonders ärgerliche Situation. Wieder erarbeiteten wir uns den Ausgleich durch Schmitti hart, kassierten aber direkt mit dem Anstoß den erneuten Rückstand. Dann wieder das gleiche Spiel: Unglaublich viel Einsatz bescherte uns das 4:4, eine schöne Anstoßkombination und Unordnung in unserer Defensive sorgte für den Rückstand. Beim 4:5 blieb es dann schlussendlich auch. Eine heiße Partie, in der beide Teams alles reinwarfen. Nach aktuellem Stand werden wir aber in dieser Saison noch zwei Mal die Möglichkeit zur Revanche gegen die Düsseldorfer haben.

Schröder, (Sandmann) – Rönsch, Diedrichkeit, Schmitt (1 Tor), Dahnke, Pötke (1) H. Knüppel, Studzinski, Thürk (2)

 

Rostocker Robben – Real Münster 11:8 (4:2, 3:2, 4:4)

Das Duell gegen Münster stand unter besonderer Beobachtung. Das Team musste von ihren bisher sechs gespielten Partien vier am grünen Tisch abgeben und ließ so zehn hart erkämpfte Punkte im Kampf um die Playoffs liegen. Nach der deutlichen 4:10-Niederlage gegen den 1. FCVKF am Vormittag ging es daher für Münster bereits um alles oder nichts. Dennoch waren wir überrascht, wie viel Freiraum uns gegeben wurde. Wir konnten nach Belieben kombinieren, erzielten so verdient die Führung im ersten Drittel und nahmen uns im weiteren Spielverlauf vor, diese kontinuierlich aufzubauen. Eine bessere Chancenverwertung hätte uns hier viel früher die nötige Sicherheit gegeben. So ließen wir durch Unordnung in der Defensive Münster immer wieder ins Spiel kommen. Eine Sache, an der wir definitiv arbeiten werden. Am Ende bleibt ein nie wirklich gefährderter 11:8-Erfolg, bei dem Ivos erster Hattrick, Schmittis 4-Tore-Comeback sowie vor allem Didis erstes GBSL-Tor überhaupt (im fünften Jahr) erwähnenswert sind.

Schröder, Sandmann – Rönsch, Diedrichkeit (1 Tor), Schmitt (4), Dahnke (1) Pötke, H. Knüppel (1), Studzinski (3), Thürk (1)

 

Nach dem Spiel machten wir uns auf den Weg zu einem kleinen Mannschaftsabend. Kapitän Kauti machte seinem Namen alle Ehre und führte uns auf einer SUP-Tour über die Alster und durch Hamburgs Kanäle. Dabei gab es die Hansestadt mal von einer anderen Seite zu sehen. Auf dem zweistündigen Ausflug kamen wir an wunderschönen Villen und netten Restaurants direkt am Wasser vorbei und versetzten Hamburgs High Society ein ums andere Mal ins Staunen. Danke für die Planung, Kauti!

 

Rostocker Robben – Hertha BSC Beachsoccer 6:4 (1:1, 3:2, 2:1)

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar. Gewinnen wir, sind wir sicher in den Playoffs. Verlieren wir, rückt Hertha bis auf zwei Punkte an uns ran und schiebt sich auf Platz vier. Die Berliner hatten einige Verletzungsprobleme und mussten so mit nur einem Wechseler antreten. Dieser vermeintliche Nachteil kann sich jedoch auch umwandeln. Wir erinnern uns gerne an einige Partien zurück, bei denen wir mit dem Rücken zur Wand standen und über uns hinaus gewachsen sind. Darüber hinaus ist jede Minute Spielzeit beim Herthaner Toppscorer Nießlein eine Minute, in der die Alarmglocken bei uns läuten sollten. Entsprechend motiviert gingen beide Teams ins Spiel. Schmittis 1:0 konnten die Berliner im ersten Drittel noch ausgleichen. Im zweiten Drittel konnten wir erstmals die Führung halten, nachdem Benni, Ranger und Krischi trafen. Im letzten Drittel machten Totti und Hansi dann den Sack zu, nachdem bei den Berlinern merklich die Kräfte schwanden und auch der stark aufspielende Ersatztorwart nichts mehr ausrichten konnte. Hervorzuheben sind die sechs unterschiedlichen Torschützen in unserer Reihe, die deutlich machen, dass wir nicht von einem einzigen Torjäger abhängig sind.

Schröder, (Sandmann) – Rönsch (1 Tor), Diedrichkeit, Schmitt (1), Dahnke (1), Pötke (1), H. Knüppel (1), Studzinski, Thürk (1)

 

Das Wochenende in Hamburg kann insgesamt als erfolgreich verbucht werden. Wir benötigen aus den letzten beiden GBSL-Spielen gegen Chemnitz und Leipzig nur noch einen Punkt, um den dritten Platz zu festigen und in den Playoffs erneut auf die Düsseldorfer zu treffen. Bei fupa.net findet ihr alles Wichtige rund um die GBSL. Klickt euch rein und ihr bekommt alle Spielberichte, Torschützen und natürlich auch die aktuelle Tabelle. Für uns geht es am Samstag zum ersten Termin der MV-Beachsoccer-Tour nach Neustadt-Glewe. Eine Woche später folgt dann das zweite Turnier am AOK Active Beach in Warnemünde. Schaut vorbei!

OuOuOu!