Saisonendspurt in Düsseldorf

Saisonendspurt in Düsseldorf

Foto: keiler.fotograf

Nach einer durch die WM-Quali verursachten, für die Nicht-Nationalspieler unter uns viel zu langen, Ligapause geht es an diesem Wochenende endlich weiter im Kampf ums Final Four. Die Ausgangsposition könnte für uns nicht besser sein, denn wir gehen als Tabellenführer in die letzten vier Spiele. Dafür haben wir von allem Teams das schwerste Restprogramm erwischt, denn auf uns warten noch drei Anwärter auf einen Platz unter der ersten Vier. Doch zunächst geht es morgen gegen einen Liganeuling.

 

Samstag, 02.08.2019, 11:15 Uhr: Rostocker Robben – Curva 69

Foto: DFB

 

In der Liga seit: 2019

Größter Erfolg: Sieger DFB-Beachsoccer-Tour 2018

Unsere Ligabilanz: –

Wichtigste Spieler: Matthias Baasch

 

 

Das zweite neue Team in der Liga – neben den Kärlicher Kraken – ist uns etwas bekannter, da ein Großteil der Spieler ursprünglich aus Potsdam kommt und der Verein somit im Nordostdeutschen Fußballverband beheimatet ist. Auch wenn die einzelnen Spieler mittlerweile etwas verteilt im Nordosten der Bundesrepublik zu Hause sind, vertraten sie weiterhin das Bundesland Brandenburg als Landesmeister bei der letztjährigen NOFV-Meisterschaft, dem Regionalentscheid Nordost, bei dem der Teilnehmer aus dem Nordosten für die DFB-Beachsoccer-Tour ermittelt wurde.

Zwar konnten wir uns erneut den Nordostdeutschen Meistertitel sichern, waren aber nicht für die Qualifikation zur DFB-Beachsoccer-Tour berechtigt. Vier souveräne Siege bei nur einer 1:4-Niederlage gegen uns sorgten am Ende für einen verdienten zweiten Platz, der beim folgenden Finalwochenende der DFB-Beachsoccer-Tour in den Turniersieg umgewandelt werden konnten.

Ursprünglich als Fankurve (ital. curva) gestartet, spielen sie mittlerweile seit etwa einem Jahrzehnt unter dem Namen Curva 69 allerlei Turniere, sodass die assoziierte Nähe zum polnischen Grenzgebiet wohl endgültig ad acta gelegt werden kann.

Die wenigen Spiele gegen uns waren vor allem von einer ordentlichen Portion Körperlichkeit geprägt, die mitunter etwas über dem erlaubten Maße lag. Doch mittlerweile sollten sich die Jungs an die Ligagegebenheiten gewöhnt haben, denn von neun Spielen über die volle Distanz von drei Mal zwölf Minuten konnten zwei (gegen Kärlich und den HSV) siegreich bestritten werden.


 

Sonntag, 04.08.2019, 16:30 Uhr: Rostocker Robben – Real Münster

Foto: Real Münster

 

In der Liga seit: 2016

Größter Erfolg: 3. Platz Deutsche Meisterschaft 2018

Unsere Ligabilanz: 3 Spiele, 3 Siege, 21:13 Tore

Wichtigste Spieler: Evgenii Ketz, Oleh Shchytnik

 

 

Mit nur einem Wort kann das Team von Real Münster beschrieben werden: Internationalität. Verantwortlich für den multikulturellen Touch ist Dr. Gabriel Mohagheghi, der es geschafft hat, mit Verstärkungen aus der ganzen Welt aus einer Mannschaft für die unteren Plätze ein absolutes Top-Team zu formen. Insgesamt kickten in der letzten Saison bei Münster neun Nationen, die so ein erstklassiges Beispiel für Integration durch Sport sind.

Auch wenn dieser Weg nicht jedem gefällt und auch wir sagen müssen, dass wir eher auf regionale Talente setzen, gibt der Erfolg den Münsteranern recht. Bei der erstmaligen Teilnahme am Finale der Deutschen Meisterschaft konnte letztes Jahr der Bronzerang erreicht werden, wobei sie im Halbfinale gegen Ibbenbüren über weite Strecken das bessere Team waren und sich erst im Neunmeterschießen geschlagen geben mussten.

Hervorzuheben im Team ist die, nach uns, zweitbeste Offensive der Liga, denn in neun Spielen konnten die Münsteraner bisher satte 61 Mal netzen. Allein 27 Treffer davon entfallen auf Evgenii Ketz und Oleh Shchytni.


 

Mit zwei Siegen könnten wir nicht nur die Tabellenführung verteidigen, sondern uns auch einen direkten Konkurrenten vom Leib halten. Je nachdem, was in den anderen Spielen passiert, wäre es sogar möglich, dass uns die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 24./25. August in Warnemünde nicht mehr zu nehmen ist. Ein weiterer Kracher an diesem Wochenende ist beispielsweise das Duell zwischen Gastgeber Düsseldorf und Ibbenbüren. Alle Partien gibt es wie immer HIER.

Drückt uns die Daumen und unterstützt uns, egal ob vor Ort oder mittendrin statt nur dabei bei Instafinnis Instaticker auf @rostockerrobben.

OuOuOu!

Zwei kleine Meisterschaften in zwei Wochen

Zwei kleine Meisterschaften in zwei Wochen

Die Deutsche Beachsoccer-Liga machte den Juli über Pause, denn für die Nationalmannschaft stand die Qualifikation zur Weltmeisterschaft auf dem Plan. Leider verpasste das DFB-Team in Moskau die Überraschung und musste frühzeitig die Heimreise antreten. Daheim ließen wir es zwar etwas ruhiger angehen, legten aber keinesfalls die Beine hoch, denn mit der Landes- und der NOFV-Meisterschaft standen zwei Turniere an unserer heimischen Ostseeküste auf dem Plan.

 

MV-Tour, 20./21. Juli, AOK-Active Beach, Warnemünde

Die Landesmeisterschaft in unserem schönen Bundesland ist für uns immer etwas Besonderes, denn bisher konnten wir alle Ausgaben für uns entscheiden. Dabei sollte es auch dieses Jahr bleiben und um unsere Ambitionen zu unterstreichen, traten wir erstmals mit drei Teams an, denn neben der ersten Mannschaft spielten natürlich auch wieder unsere Rostocker Robben Amateure um das Ticket zur NOFV-Meisterschaft. Darüber hinaus kamen erstmals die Rostocker Robben Oldies zusammen, um die alten Zeiten aufleben zu lassen. Im Vergleich zu den letzten Jahren gab es einige Anpassungen des Spielmodus, sodass in dieser Saison keine Tour gespielt, sondern der Landesmeister an einem Wochenende ermittelt wurde. Bei zwei eigenständigen Turnieren am Samstag und Sonntag konnten wir uns jeweils an die Spitze setzen und verwiesen unseren Ligakonkurrenten vom 1. FC VKF auf den zweiten Rang. Unsere Freunde von Logger in Jogger erkämpften sich den Bronzerang, verzichteten aber auf die Teilnahme an der NOFV-Meisterschaft, womit unsere Amas als nächstbestplatziertes „Amateurteam“ nachrücken durften. Die Oldies bleiben leider etwas hinter den Erwartungen zurück, hatten aber dennoch zumindest etwas Spaß.

Das Wochenende wurde abgerundet durch ein Integrations- sowie Inklusionsturnier, bei denen auch ein Startplatz für unser robBENEFIZ am 18. August am AOK Active Beach vergeben wurde. Wir gratulieren dem SV Motor Süd Neubrandenburg zum Sieg und freuen uns auf die Jungs aus der Vier-Tore-Stadt. Ein insgesamt sehr gelungenes Wochenende für unseren Verein. Die Ergebnisse von Samstag und Sonntag gibt es auf fussball.de

Erste: Mülling (3 Tore) – Krötsching (4), Rönsch (4), Meier, Synnwoldt (4), H. Knüppel (3), Dahnke (4), Thürk (12), Neumann (4)

Amas: Kornell, Kunstmann, Zimmermann – Schulz, Braun, Hünecke, Puttkammer, Ewert, T. Lange, M. Lange, Waack

Oldies: Sandmann – Diedrichkeit, Thoms, Zeidler, Pötke, Bullerjahn, M. Knüppel, Kalkavan

 

Alle Bilder von Keiler.Fotograf. Danke dafür!


 

NOFV-Meisterschaft, 27./28. Juli, Zinnowitz

Die Beachsoccer-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fubßallverbandes führte uns auch in dieser Saison wieder nach Zinnowitz. Durch eine kurzfristige Absage musste der Spielplan spontan umgestellt werden und zwei Vierergruppen spielten am Samstag ihre Qualifikanten für die sonntagigen Halbfinals aus. Wie bereits angesprochen waren wir mit zwei Teams am Start und während die Erste den NOFV-Titel zum vierten Mal in Folge erringen wollte, war für die Amas der Traum von Warnemünde das Ziel, denn neben der Nordostdeutschen Meisterschaft wurde ein Ticket für das Finale der Beachsoccer-Tour, welches parallel zur Deutschen Meisterschaft gespielt wird, vergeben.

Die erste Mannschaft konnte sich mit nur einem Wechsler als Gruppenerster durchsetzen und ließ auch in den Finalspielen nichts mehr anbrennen und das, obwohl sie am Sonntag sogar komplett ohne Wechselspieler angetreten waren. Ein Erfolgsfaktor war dabei der eiskalte Neumi, der sich mit elf Treffern auch die Torjägerkanone sichern konnte. Die Amateure verpassten den Einzug ins Halbfinale denkbar knapp, als im zweiten Gruppenspiel eine 2:0-Führung gegen den FSV Ilmtal/Zottelstedt noch aus der Hand gegeben wurde. Am Ende stand bei ihnen ein sechster Platz auf der Urkunde und der Traum von Warnemünde muss mindestens ein weiteres Jahr geträumt werden. Alle Ergebnisse findet ihr HIER.

Erste: Schröder (4 Tore) – Rönsch (2), Meier (1), Körner (5), H. Knüppel (5), Neumann (11)

Amas: Kornell (2) – T. Lange (1), M. Lange, Kunstmann (2), Eckhoff (1), Rosentreter (1), Schumacher, Waack, Oelschlägel, Ewert (1)

 

Für uns geht es nun am kommenden Wochenende nach Düsseldorf. Gegen Curva 69 und Real Münster werden wir versuchen, weiter Kurs aufs Finale Four zu halten.

OuOuOu!

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Letztes Spieltagswochenende vor einmonatiger Pause

Foto: Ostsehpic-Fotografie

 

Nach dem fabelhaften vergangenen Wochenende im Munich Beach Resort mit zwei Siegen für uns blieb in dieser Woche nicht viel Zeit für Erholung. Spannung hoch halten lautete Coach Körners Devise, sodass trotz hochsommerlicher Temperaturen drei Trainingseinheiten angesetzt wurden. Doch glücklicherweise haben wir mit unserem Trainingsplatz am AOK Active Beach nicht nur den schönsten der Liga, sondern auch den mit der besten Lage. Denn was gibt es nach einer anstrengenden Trainingseinheit schöneres, als sich mit einem Sprung in die Ostsee abzukühlen? Somit gehen wir optimal vorbereitet die kommenden Aufgaben an diesem Wochenende in Norderstedt an, denn der Hamburger SV hat zum Heimspieltag geladen.

 

Samstag, 29.06.2019, 16:15 Uhr: Rostocker Robben – SandBall Leipzig

Foto: Facebook SandBall Leipzig

 

In der Liga seit: 2014

Größter Erfolg: Sachsenmeister 2018

Unsere Ligabilanz: 5 Spiele, 5 Siege, 48:16 Tore

Wichtigste Spieler: Sebastian Zenker, Matthias Gothe
 

 

Traditionell sind die Sachsen im Allgemeinen ja nicht unbedingt unsere Freunde, aber diesen Jungs aus dem Freistaat zollen wir Respekt. Seit 2014 kämpfen sie in der Liga Spieltag für Spieltag um Punkte, nicht selten gab es übel und zweistellig auf die Mütze. Doch anstatt sich zu bemitleiden oder anzuschnauzen, klopfen sich die Sandballer einfach den Sand ab und stehen beim nächsten Spieltag mit der gleichen Motivation wieder auf dem Platz.

Auch wenn es die Tabelle am Ende der letzten Saison nicht unbedingt verrät: 2018 gehörte zumindest sportlich und spielerisch zu den besten Jahren der Vereinsgeschichte, denn lediglich in zwei Spielen mussten die Leipziger deutliche Niederlagen verkraften. In allen anderen Partien betrug der Abstand zwischen ihnen und dem Gegner maximal drei Tore. Auch wir konnten lediglich mit 9:6 gewinnen und mühten uns am ersten Spieltagswochenende unnötig ab.

In den vergangenen Jahren war Torwart Markus Brand der sicherere Rückhalt im Kasten der Leipziger ist, kann in dieser Saison aber nicht in gewohnter Form eingreifen. Daher muss Sebastian Zenker das Tor hüten, obwohl er eigentlich auf dem Feld zu Hause ist. Doch das Experiment scheint zu gelingen, denn mittlerweile haben die Jungs sechs Punkte auf dem Konto, die allesamt durch zwei Erfolge am ersten Spieltag der neuen Saison in Warnemünde gesammelt wurden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist Mittelfeldmann Matthias Gothe, der bisher zwölf Tore erzielen konnte und so schon einige Favoriten ärgerte, sodass aktuell ein ordentlicher achter Platz zu Buche steht.


 

Sonntag, 30.06.2019, 14:00 Uhr: Rostocker Robben – GO Rhein-Main

Foto: GO Rhein-Main Beachsoccer

 

In der Liga seit: 2018

Größter Erfolg: Hessenmeister 2018 & 2019

Unsere Ligabilanz: 1 Spiel, 1 Sieg, 10:0 Tore

Wichtigste Spieler: Anton Kniller, Georgi Lovchev
 

GO Rhein-Main Beachsoccer ist eines der zwei Teams, die erst in der vergangenen Saison zum Ligabetrieb hinzugestoßen sind und wie es immer ist mit neuen Teams gilt die erste Spielzeit vor allem als Standortbestimmung. Am Ende standen die Jungs aus Frankfurt auf Platz 9 und konnten somit drei Mannschaften hinter sich lassen.

GO Rhein-Main ist die Strandfußballabteilung des 650 Mitglieder starken Fußballvereins Germania Ober-Roden aus dem südhessischen Rödermark und auf Initiative der Nationalspieler Anton Kniller, Georgi Lovchev und Dariush Urban entstanden. Die ehemaligen Beach Royals aus Düsseldorf planten schon länger, ein eigenes Team in der Nähe ihrer Wahlheimat an den Start zu bringen. Neben den drei bekannten Sandfußballern setzt sich das Team vor allem aus Mitgliedern der Fußball- und Futsalabteilung zusammen.

So sind vor allem die drei erfahrenen Spieler Kniller, Lovchev und Urban in der Pflicht, die jungen Wilden zu führen und aus dem Kader ein konkurrenzfähiges Beachsoccer-Team zu formen. So konnte sich beispielsweise auch Salko Martinez in den Notizblock des Bundestrainers spielen. Für uns wird dieses Spiel keinesfalls ein Selbstläufer.


 

Gespielt wird an diesem Wochenende wieder auf der Paul-Hauenschild-Anlage des Hamburger SV in der nördlich von Hamburg gelegenen Stadt Norderstedt. Neben unseren Spielen stehen einige direkte Duelle unserer Verfolger an. So bekommt es Ibbenbüren mit Hertha BSC und den Bavaria Beach Bazis gleich mit zwei punktgleichen Gegnern zu tun, darüber hinaus hofft Real Münster beim Duell gegen die Bazis auf Big Points. Alle Spiele und die Tabelle gibt es HIER.

Für uns ist es die nach zwei langen Touren in den Süden von Bayern die kürzeste Auswärtstour der Saison, sodass wir uns auf zahlreiche Unterstützung vor Ort freuen. Danach macht die Deutsche Beachsoccer-Liga erstmal Pause, denn für die Nationalmannschaft steht die WM-Qualifikation in Moskau an. Für uns geht es dann am 20./21. Juli mit der Landesmeisterschaft in Warnemünde weiter. Doch vorher seid ihr an der Reihe: Am Sonntag, den 7. Juli um 12:00 Uhr seid ihr alle herzlich zum offenen Training eingeladen und könnt euch und euer Können unter Beweis stellen. Weitere Infos dazu folgen in den nächsten Tagen.

OuOuOu!

Beach Royals Düsseldorf sorgen für ersten Dämpfer der Saison

Beach Royals Düsseldorf sorgen für ersten Dämpfer der Saison

Das vergangene Wochenende führte uns bis ins südlichste Bundesland unserer Republik, genauer gesagt ins 766 Kilometer entfernte Munich Beach Resort in Oberschleißheim, nördlich der bayerischen Landeshauptstadt München. Zwei Spiele gegen Teams aus Nordrhein-Westfalen standen auf dem Plan, zunächst ging es gegen den Wuppertaler SV:

Rostocker Robben – Wuppertaler SV 6:3 (3:2, 0:0, 3:1)

Gegen die Jungs von der Wupper wurde es – Achtung, das Phrasenschwein freut sich – das erwartet unangenehme Spiel für uns. Nach einer kurzen Abtastphase war es Mirko Brüggemann, der, von uns etwas allein gelassen, nach einem Einwurf entspannt einköpfen konnte. Neumi sorgte jedoch kurze Zeit später mit einem Ostseehammer aus halbrechter Position ins kurze Eck für den Ausgleich. Der Gleichstand hielt nicht lang, wieder waren wir zu weit weg vom Gegner, wieder ging Wuppertal in Führung, diesmal nach einem langen Abwurf und einer direkten Hereingabe in die Mitte. Dass wir nicht mit einem Rückstand in die Pause gingen, haben wir zum einen unserem dänischen Neuzugang Casper, der einen Seitfallzieher unhaltbar unter die Latte zimmerte, zum anderen dem Wuppertaler Brüggemann zu verdanken, der seinen Torwart mit einer Lupfer-Rückgabe überlistete.

Der zweite Durchgang durchlief ereignis- und folgerichtig auch torlos, also schnell zum letzten Drittel gesprungen. Dort kullerte eine Hereingabe von Nico gleich zu Beginn ins gegnerische Tor und wir gingen erstmals mit zwei Toren Vorsprung in Führung. Es entwickelte sich daraufhin ein offener Schlagabtausch, den wir, auch Dank unseres gut aufgelegten Torwarts Thilo, unbeschadet überstehen konnten. Eine Fallrückzieherhereingabe von Nico nach Ecke von Schmitti fiel Casper vor der Füße, sodass er nur noch einschieben brauchte. Rund acht Minuten vor Schluss sollte die 5:2-Führung doch eigentlich für den Sieg reichen. Ein tückischer Aufsetzer nach einem Freistoß landete jedoch genau im Knick, sodass die Wuppertaler noch einmal heran kommen konnten. Eine Kopie unseres ersten Gegentores, diesmal auf unserer Seite, sorgte dann für den Endstand: Einwurf von Nico auf Casper, Kopfball, Tor. Das waren hart erkämpfte drei Punkte in einem Spiel, in dem wir wieder einmal nicht unsere beste Saisonleistung abrufen konnten.

Mülling – Baaske, Krötsching, Schmitt, H. Knüppel, Körner, Ploog (1 Tor), Jørgensen (3), Neumann (1)

Erschöpft von der langen Fahrt und dem Spiel ging es für uns danch zum Hotel und nach einem kleinen Imbiss in die Betten, denn am nächsten Morgen trafen wir auf die Beach Royals Düsseldorf, einen direkten Konkurrenten um den Einzug ins Final Four.


Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf 2:3 (0:0, 0:1, 2:2)

Spiele gegen die Royals machen immer extrem viel Spaß, da in der Regel zwei Teams auf gutem Niveau zusammentreffen und sich daraus hochklassige Partien entwickeln. Leider konnten wir auch in diesem Spiel nicht an unsere Leistungen aus der vergangenen Saison anknüpfen und müssen somit verdient die erste Saisonniederlage gegen einen starken Gegner einstecken.

Das erste Drittel endete torlos, da beide Teams es verpassten, zwingende Torchancen zu erarbeiten. Vor allem die Düsseldorfer überzeugten mit einer absolut disziplinierten Defensive, die es uns schwer machte, überhaupt zu Abschlüssen zu kommen. Dieses Bollwerk ließ uns auch im zweiten Drittel einfach nicht durchkommen. Auf der anderen Seite hatten wir jedoch auch die Royals gut im Griff. Ein Neunmeter durch Oliver Romrig sorgte dann für das erste Tor des Tages, auf das wir bis zum Pausenpfiff keine Antwort hatten.

Im letzten Drittel mussten wir dann sogar das 0:2 hinnehmen. Eine Hereingabe landete vor Thilos Füßen, änderte die Richtung und kullerte ins Tor. Gestern hatten wir davon noch profitiert, heute sahen wir etwas unglücklich aus. Doch die Partie war noch nicht entschieden. Eine Hereingabe von Svenni nach klasse Sololauf auf der rechten Seite konnte Casper ins leere Tor einschieben. Wir schöpften nochmal Mut und wollten mit der Aufholjagd starten, als uns ein erneuter Neunmeterpfiff in die Realität zurück holte. Nicolas Bella verwandelte sicher, wieder lagen wir mit zwei Toren hinten. Krötes Kopfballtor, bei dem er unglücklich mit dem Düsseldorfer Keeper zusammenprallte, war dann leider nur noch Ergebniskorrektur.

Mülling – Baaske, Krötsching (1 Tor), Schmitt, H. Knüppel, Körner, Ploog, Jørgensen (1), Neumann


Vielen Dank an die Beach Boyz Waldkraiburg, die für die Organisation des Spieltags verantwortlich waren und einen super Job gemacht haben!

Wir müssen uns nach diesem Rückschlag aktuell mit dem vierten Tabellenplatz zufrieden geben. Die deutsche Beachsoccer-Liga legt nun erstmal eine Pause bis zum 22. und 23. Juni ein, wenn wir erneut in München auf Spitzenreiter Ibbenbüren und Liganeuling TV Kärlich treffen. Zunächst aber liegt der Fokus auf dem Euro Winners Cup in Nazaré, der am kommenden Wochenende startet.

OuOuOu!

Vorbericht zum zweiten Spieltagswochenende

Vorbericht zum zweiten Spieltagswochenende

Foto: OSTSEHPIC-Fotografie

 

Der Eröffnungsspieltag steckt einigen von uns noch in den Knochen, da geht es an diesem Wochenende schon zum ersten mal auf richtige weite Fahrt bis in den Norden von München. Im Munich Beach Resort in Oberschleißheim steht das zweite Spieltagswochenende der Deutschen Beachsoccer-Liga an. Ab sofort werden an einem Wochenende nur noch zwei Spiele absolviert, unser erster Gegner am Samstag kommt aus Wuppertal.

 

Samstag, 25.05.2019, 17:30 Uhr: Rostocker Robben – Wuppertaler SV

Foto: Facebook Wuppertaler SV Beachsoccer

 

In der Liga seit: 2015

Größter Erfolg: Vierter Platz Deutsche Meisterschaft 2017

Unsere Ligabilanz: 5 Spiele, 5 Siege, 29:10 Tore

Wichtigster Spieler: Mirko Brüggemann

 

Nach dem Hamburger SV haben wir es nun mit dem zweiten Team zu tun, dessen Rasenabteilung lange Zeit erstklassig war. Während der Stammverein 2013 in die Insolvenz musste und Anfang diesen Jahres mit einer großen Crowdfunding-Aktion auf sich aufmerksam machte, um mit der Fußballabteilung auch weiterhin in der Regionalliga West spielen zu können, treffen wir seit 2015 in der Liga auf die Strandfußballsparte des Vereins.

Größter Erfolg war der vierte Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2017, am Ende der letzten Saison stand ein siebter Platz mit sieben Punkten Abstand auf die sechstplatzierten Bazis zu Buche. Eine Platzierung, die die Wuppertaler sicher nicht zufrieden gestellt hat. Den Hauptgrund hierfür sehen wir vor allem darin, dass es zwischen Starting Five und Ersatzbank mitunter einen deutlichen Leistungsunterschied gibt, der in Spielen gegen besser besetzte Mannschaften häufig den Unterschied ausmachte.

Besonders auf sich aufmerksam macht, nicht nur auf Grund seiner Statur und der Frisur, Mirko Brüggemann. Eigentlich im Angriff beheimatet und mit einem ordentlichen Abschluss ausgestattet, hütet er gelegentlich auch mal das Tor und versucht, Treffer zu verhindern und das Spiel mit seiner Ballsicherheit von hinten aufzuziehen. Mit der Verpflichtung eines neuen Schlussmanns sollten die Tage zwischen den Pfosten für Mirko aber mittlerweile gezählt sein.

Am ersten Wochenende konnten die Jungs aus der „Großstadt im Grünen“ jedoch lediglich einen Punkt im Neunmeterschießen gegen die Beach Boyz holen. Gegen Ibbenbüren gab es eine knappe 2:3-Niederlage, gegen Real Münster brachte die Verlängerung die Entscheidung zu Ungunsten der Wuppertaler.

Wir erwarten eine gut aufgestellte Wuppertaler Truppe, die uns das Leben sicher nicht leicht machen wird.


Am darauffolgenden Sonntag kommt es dann zu einem echten Klassiker zwischen uns und den Beach Royals Düsseldorf.

Sonntag, 26.05.2019, 11:30 Uhr: Rostocker Robben – Beach Royals Düsseldorf

Foto: Facebook Beach Royals Düsseldorf e.V.

In der Liga seit: 2013

Größter Erfolg: GBSL-Vizemeister 2013, Deutscher Vizemeister 2016

Unsere Ligabilanz: 8 Spiele, 5 Siege, 3 Niederlagen, 31:33 Tore

Wichtigste Spieler: Oliver Romrig

 

 

Mit den Beach Royals aus Düsseldorf verbindet uns eine ganz besondere Hassliebe. Unsere Spiele gegen die Rheinländer sind zumeist hitzig und umkämpft und bieten so einiges für die Zuschauer. Doch trotz aller sportlichen Rivalität verstehen wir uns mit den Düsseldorfern ausgesprochen gut, sodass sich nach den Spielen die Hände gereicht werden und sich alle Beteiligten insgeheim schon auf das nächste Aufeinandertreffen freuen.

Neben Ibbenbüren und uns sind die Royals das einzige Team, welches seit GBSL-Gründung 2013 noch im Ligabetrieb aktiv ist. In Erinnerung geblieben ist uns vor allem das GBSL-Finale 2013 am heimischen Warnemünder Strand. Für uns, die Zuschauer und vor allem die Düsseldorfer vollkommen überraschend konnten wir das mit einigen Stars gespickte Düsseldorfer Team ärgern und mit einem 6:5-Erfolg den Titel sichern. Für die Düsseldorfer sollte dies der Beginn einer titellosen Leidenszeit sein, denn bis auf den sportlich unbedeutenden German Beach Soccer Cup konnte sich das Team um Spielertrainer Oliver Romrig keinen nationalen Titel erkämpfen.

Dabei machten sich die Königlichen häufig selbst einen Strich durch die Rechnung und gaben sicher geglaubte Spiele leichtfertig aus der Hand, mussten gleichzeitig aber auch des Öfteren auf Stammpersonal verzichten, denn gefühlt hatte kein anderes Team solch große Verletzungssorgen. Diese Inkonstanz, die mitunter auch die Teilnahme am Finalwochenende gekostet hat, kann auch durch immer mal wieder aufdribbelnde international bekannte Spieler nicht kompensiert werden. Umso interessanter war es, die Jungs in der letzten Saison zu beobachten, nachdem ein großer Umbruch vollzogen wurde und viele junge und talentierte Spieler ins Team integriert werden konnten.

Beim ersten Spieltagswochenende auf sich aufmerksam gemacht hat in jedem Fall der Uruguayer Nicolas Bella, der mit seinen sieben Treffern maßgeblichen Anteil am positiven Saisonstart hat und sich erst kürzlich mit seinem Heimatland für die WM Ende diesen Jahres in Paraguay qualifizieren konnte. Mit einem knappen 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Versandkostenfrei, einem 4:2-Sieg gegen die Beach Boyz und einem Sieg im Neunmeterschießen gegen Real Münster sind die Royals neben Ibbenbüren, Hertha BSC und uns eines von vier Teams, welches ungeschlagen ins zweite Spieltagswochenende geht.


Auf uns warten damit zwei harte Spiele, bei denen uns leider nicht wie gewohnt alle Spieler zur Verfügung stehen. Doch vor allem in München haben wir in der Vergangenheit unter schlechten Voraussetzungen mitunter unsere besten Spiele abgeliefert. Wir sehen dies als gutes Omen und hoffen, dass ihr uns die Daumen drückt.

OuOuOu!